Out of the money Option

Out of the money Option – Erklärung und Beispiele

Out of the money (OTM) ist ein Begriff, der den Sprachgebrauch im Optionshandel vereinfachen soll. In Deutschland wird die Bezeichnung Option aus dem Geld als Synonym verwandt, obgleich die englische Bezeichnung dominiert. Der Optionsschein hat dann keinen inneren Wert. 

Was ist eine Out of the money Option? 

Out of the Money beschreibt, dass der innere Wert von Optionen Null ist. Die Optionen sind aus dem Geld. Bei einem Call ist dies der Fall, wenn der Basiswert einen geringeren Kurs als der Ausführungspreis hat. Dem gegenüber ist der Put Out of the money, wenn der Basiswert-Kurs den Ausübungspreis übersteigt. Optionshändler müssen somit immer berücksichtigen, um welche Art Option es sich handelt. 

Hinweis:

Wenn eine Option aus dem Geld ist, wird der Investor diese verfallen lassen. Schließlich gibt es die Aktie zu einem günstigeren Preis am Markt. 

Welche anderen Begriffe gibt es beim Optionshandel? 

Die Bezeichnung Out of the Money beschreibt den Wert Null. Zudem gibt es die Bezeichnungen In the Money und At the Money. Beim In the Money ist die Option mehr Wert für den Anleger, während bei At the Money Basiswert und Strike-Preis übereinstimmen. 

Wann ist die Option aus dem Geld? 

Eine Option ist logischerweise aus dem Geld, wenn diese keinen inneren Wert mehr hat. Der Basiswert ist der Kurs der Aktie, während der Strike-Preis den Ausübungspreis der konkreten Optionen bezeichnet. 

Out of the money: 

Call: Basiswert < Strike

Put: Basiswert > Strike

Optionen, die aus dem Geld sind, werden nicht von dem Käufer ausgeübt. Die Optionen sind bereits aus dem Geld, wenn der Kurs vom Basiswert und der Strike-Preis um wenige Cent abweichen. Dabei handelt es sich um eine streng technische Betrachtungsweise. Im praktischen Optionshandel wird bei geringer Abweichung die Option immer noch als At the money bezeichnet. 

Nehmen wir an der Aktienkurs des Basiswerts liegt bei Call-Optionen bei 50 Euro, während der Strike des Calls bei 55 Euro liegt. Der Basiswert ist kleiner als der Strike – der Call ist Out of the money. Der Käufer lässt infolgedessen die Option verfallen, da es die Aktie am Markt 5 Euro günstiger gibt. 

Nehmen wir an der Aktienkurs des Basiswerts liegt bei Put-Optionen bei 70 Euro, während der Strike des Puts bei 60 Euro liegt. Der Basiswert liegt über dem Ausführungspreis, sodass der Put ebenfalls Out of the money ist. 

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Wofür gibt es den Begriff out of the money (OTM)? 

Die verschiedenen Bezeichnungen Out of the money (OTM), In the money (ITM) oder At the money (ATM) helfen, den Sprachgebrauch im Optionshandel zu vereinfachen und zu vereinheitlichen. Andernfalls müssten Optionshändler die konkrete Situation detaillierter beschreiben. 

Ein Put aus dem Geld liegt dann vor, wenn es sich um Put-Optionen handelt, deren Basiswert der Aktie über dem Ausführungspreis des Puts liegt. Der Begriff Out of the money ist einprägsam und meint das Gleiche. In vielen Situationen meint der Begriff, dass eine Position nicht profitabel ist – zumindest, wenn die jeweilige Perspektive betrachtet wird. 

Entscheidend ist jedoch ebenfalls der Ausführungszeitpunkt. Optionen können im Laufe der Zeit Out of the money sein. Für eine Betrachtung der Profitabilität kommt es jedoch auf den Ausübungszeitpunkt an. Ein Verlust wird erst dann erwirtschaftet, wenn Optionen zu diesem Zeitpunkt aus dem Geld sind. 

Machen Anleger bei Out of the money Verluste? 

Die Bezeichnung Out of the Money gibt an, dass die zugrunde liegende Option keinen inneren Wert hat. Dies führt jedoch nicht zwangsläufig dazu, dass Käufer- oder Verkäufer Verluste machen. Die Profitabilität einer Option erfordert immer die Berücksichtigung, ob es sich um die Käufer- oder Verkäufer-Perspektive handelt. 

Grundsätzlich bedeutet Out of the money für den Verkäufer jedoch, dass er bei Optionen, die aus dem Geld sind, Gewinne erzielt. Schließlich verfällt die Option am Ende der Laufzeit wertlos, da es am inneren Wert mangelt. Durch den Erhalt der Prämie erwirtschaftet der Verkäufer Geld mit dieser Option, während der Käufer leer ausgeht. 

Zugleich ist die Differenz zwischen dem Kurs des Basiswerts und dem Ausführungspreis entscheidend, da geringe Differenzen in der Praxis nicht zu Out of the money führen. 

Praxisbeispiel anhand der Apple-Aktie und Facebook-Aktie 

Nehmen wir an, dass es sich um Call-Optionen für die Apple-Aktie handelt. Der Ausführungspreis der Option (Strike) liegt bei 100 Euro. Die Optionsprämie beträgt 15 Euro. Der Käufer des Calls erzielt nur dann einen Gewinn, wenn der Basiswert am Fälligkeitstag über 115 Euro liegt. Schließlich muss er die gezahlte Prämie zunächst kompensieren, bevor er Gewinne erzielen kann. 

Nehmen wir an, dass es sich um Put-Optionen für die Facebook-Aktie handelt. Der Ausführungspreis der Option (Strike) bewegt sich bei 240 Euro. Die Optionsprämie liegt bei 20 Euro. Ein Gewinn liegt nur dann vor, wenn er die Facebook-Aktie für 220 Euro verkauft. Sofern der Aktienkurs weiter steigt, wird die Option nicht ausgeführt. Diese ist Out of the money und die Optionsprämie ist der Verlust.

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