Moneyness

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Moneyness / Geldnähe von Optionen erklärt – Definition & Abgrenzung

Der Begriff Moneyness beschreibt das Verhältnis vom aktuellen Kurs des Basiswerts zum jeweiligen Basispreis. Damit lässt sich die Werthaltigkeit einer Option quantifizieren. Mit der Moneyness lässt sich zeigen, ob sich eine Option in the money, at the money oder out of the money befindet. Im folgenden Beitrag finden Optionshändler mehr über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Moneyness und deren Berechnung.

Definition der Moneyness

Bei der Moneyness handelt es sich um die sogenannte Geldnähe. Diese drückt das Verhältnis aus, dass den aktuellen Kurs des Basiswerts in Relation zum Ausführungspreis (dem Strike) setzt. Damit lässt sich die Werthaltigkeit einer Option im jeweiligen Moment beschreiben. Folglich kommt die Moneyness zum Einsatz, um zu beurteilen, ob sich die Option im Geld, aus dem Geld oder am Geld befindet. Diese Kennzahl hilft ebenfalls dabei, die Folgen einer sofortigen Ausführung der Option zu beurteilen. Allerdings werden dabei die Transaktionsgebühren ignoriert. Nichtsdestotrotz verwenden viele Optionshändler die Moneyness, um festzustellen, ob der Kurs des Basiswerts gerade unter, über oder am Strike Preis der Option liegt.

Die Moneyness drückt somit aus, ob eine Ausübung der Option zum aktuellen Zeitpunkt für den Optionshändler eine profitable Möglichkeit wäre. Es gibt drei unterschiedliche Arten der Moneyness: Diese kann in the money (im Geld), out of the money (aus dem Geld) oder at the money (am Geld) notieren. Doch nicht immer wird die Moneyness nur mit diese Begriffen beschrieben. Zugleich ist es möglich, diese mit Zahlen darzustellen. Dann gibt es den Wert 1 sowie größer/kleiner 1.

Die Formen der Moneyness

Grundsätzlich gibt es bei der Moneyness drei unterschiedliche Möglichkeiten. Hiermit will man prüfen. ob die Option zum aktuellen Ausführungszeitpunkt mit einem Gewinn oder Verlust einhergehen würde.

  • Wenn die Option in the money notiert, hat diese einen inneren Wert.
  • Wenn die Option out of the money notiert, hat diese lediglich den Zeitwert.
  • Wenn die Option at the money liegt, sind der Strike Preis und der Kurs des jeweiligen Basiswerts identisch.

Berechnung der Moneyness

Die Moneyness einer Option lässt sich einerseits in Worten angeben. Doch darüber hinaus ist auch die Berechnung in Zahlen möglich. Dies ist mithilfe simpler Formen umsetzbar, die Optionshändler in der Praxis leicht anwenden können. Die Geldnähe lässt sich bei einer Call Option mit der folgenden Formel berechnen:

Moneyness für eine Call Option: Aktueller Kurs Basiswert / Strike Preis

Anders sieht es bei einer Put Option aus. Hier muss die Berechnung genau umgekehrt erfolgen:

Moneyness für eine Put Option: Strike Preis / Aktueller Kurs Basiswert

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Exemplarische Verdeutlichung

Die Moneyness ist leicht verständlich. Die Berechnung ist ebenfalls leicht. Dennoch soll es im folgenden Abschnitt einige Beispiele geben, um die Geldnähe und deren Funktion zu verdeutlichen. Hier können Optionshändler auf einen Blick sehen, in welcher Situation die Moneyness welche Aussagekraft hat. Dabei ist stets, zwischen Call und Put Optionen zu differenzieren. Bei Call Optionen spekulieren die Käufer auf einen steigenden Kurs, während eine Put Option bei fallenden Kursen die bessere Wahl ist. Folglich muss man hier genau gegenteilig vorgehen. Die Call Option ist immer dann in the money, wenn es bei der Put Option eben nicht der Fall ist. Wenn die Put Option dann im Geld liegt, ist es die Call Option nicht.

  • In the money
    • Die Call Option notiert in the Money, wenn sich der Kurs des Basiswerts über dem Strike Preis befindet. (Kurs des Basiswerts > Strike Preis)
    • Die Put Option notiert in the money, wenn der Strike Preis über dem Kurs des Basiswerts liegt. (Strike Preis > Kurs des Basiswerts)
  • At the money
    • Die Call Option notiert at the money, wenn der Strike Preis gleich des Kurs des Basiswerts ist.
    • Die Put Option notiert ebenfalls at the money, wenn Strike Preis und Kurs des Basiswerts identisch sind.
  • Out of the money
    • Die Call Option ist out of the money, wenn der Strike Preis über dem Kurs des Basiswerts liegt. (Strike Preis > Kurs des Basiswerts)
    • Die Put Option ist immer dann out of the money, wenn der Kurs des Basiswerts über dem Strike Preis liegt. (Kurs des Basiswerts > Strike Preis)
Handeln und Moneyness verstehen

Mit einem einfachen Beispiel kann dies in die Praxis umgesetzt werden. Gehen wir davon aus, dass ein Händler eine Call Option und eine Put Option mit einem Strike bei 100 Euro kauft. Nun notiert der Kurs des Basiswerts zu verschiedenen Zeitpunkten bei 90, 100 und 110 Euro. Wie sieht es mit der Moneyness aus?

Call Option mit einem Strike bei 100 Euro:

Bei einem Kurs von 90 Euro notiert die Call Option out of the money. Sobald der Kurs von 100 Euro erreicht wurde, liegt die Option at the money. Bei einem Kurs des Basiswerts von 110 Euro ist die Option in the money.

Put Option mit einem Strike bei 100 Euro:

Umgekehrt ist dies bei der Put Option. Hier notiert die Option in the money, wenn der Kurs des Basiswerts bei 90 Euro und somit unterhalb des Strikes liegt. Bei 100 Euro befindet sich die Option ebenfalls at the money, während bei Kursen über 100 Euro die Option aus dem Geld notiert.

Fazit

Die Moneyness ist eine einfache Kennzahl, dessen Berechnung leicht ist. Optionshändler können hiermit schnell feststellen, welche Auswirkungen die jetzige Ausübung der Option hat. Bei der Moneyness gibt es exakt drei Möglichkeiten: in the money, at the money und out of the money. Call und Put Optionen verhalten sich dabei gegenteilig.

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