Forx-vs-Indizes-Trading

Forex oder Indizes

Forex Trading oder Indizes Trading – Was ist besser?

Der Begriff Forex Trading dürfte den meisten Menschen hierzulande bereits bekannt sein. Wie aber sieht es mit Indizes Trading aus und was sind Indizes eigentlich? Der nachfolgende Beitrag bringt Licht ins Dunkle und befähigt Sie zu einer Antwort auf die Frage – Was ist besser?

Forex Trading – Was genau ist das?

Das Kunstwort Forex besteht aus Anfangssilben der englischen Wörter Foreign und Exchange. In Kombination mit dem englischen Wort Trading wird daraus ins Deutsche übersetzt der Begriff Devisenhandel.

Beispiel Währungspaar EUR/USD:

  • Die zuerst genannte Währung eines Paares ist die Basiswährung, während die Zweite als Kurswährung fungiert
  • Zur Kombination aus ISO Codes wird in der Regel eine Zahl dargestellt
  • Aktuell sieht die gesamte Darstellung so aus: EUR/USD 1,1610
  • Im Währungshandel engagierte Menschen erkennen an der Kombination, dass momentan 1 Euro 1,1610 US-Dollar kauft.

Devisen werden dezentral weltweit und überwiegend online gehandelt. Der Handel findet stets paarweise statt und sieht im Detail so aus:

  • Beim Devisenhandel geht es ausschließlich um das Kaufen und/oder das Verkaufen.
  • Sind Sie der Ansicht, dass der Kurs des Euro weiter steigt, kaufen Sie ihn mit dem Eröffnen einer Long-Position. Im gleichen Moment verkaufen Sie den Dollar
  • Sie sind der Meinung, dass der Euro wieder fällt? In dem Fall wird der Euro mittels Short-Position verkauft. Damit kaufen Sie gleichzeitig den Dollar

Den Handel mit Währungspaaren ermöglicht Ihnen ein Forex Broker mit Lizenz und direktem Marktzugang. Dieser bietet Ihnen seine Handelsplattform, zahlreiche Währungspaare und den Handel mit wettbewerbsfähigen Gebühren (Spreads) an. Forex Trading ist aufgrund der geringen Mindesteinlagen für Akteure in jeder Einkommensklasse geeignet. Für die Eröffnung einer Position muss nur eine dem Hebel entsprechende Sicherheitsleistung (Margin) hinterlegt werden. Den Rest des Handelsvolumens finanziert der Broker über seine Partnerbanken.

  • Bei europäischen Brokern können Sie als Anfänger mit dem 30-fachen Wert der Margin Devisenpaare handeln
  • Hebel von 1:500 und darüber stellen Ihnen international regulierte Broker mit Sitz außerhalb der Eurozone in Option

Hohe Hebel resultieren bei geringen Einsätzen und sorgfältig gewählten Positionen in attraktiven Gewinnen. Verluste sind zwar jederzeit möglich, aber durch engen Stopp-Loss in Grenzen zu halten. Marktteilnehmer reduzieren ihre Fehlerquote im Vorfeld durch Üben im kostenfreien Demokonto, in welchen auch eine individuell abgestimmte Strategie gefunden wird. Wer als Day-Trader aktiv ist, kann in jeder Session mit einem Hauptwährungspaar zwischen 30 und 50 Pips erzielen. Bei einem Handelsvolumen von 100.000 Währungseinheiten (1 Lot) ist ein positiver Pips 10 Dollar oder Euro wert.

Forex Trading eignet sich dementsprechend hervorragend für schnell erzielbare Erträge in attraktivem Umfang. Erforderlich sind:

  • Solides Basiswissen hinsichtlich der dezentralen Devisenmärkte
  • Erprobte und auf die Lebenssituation abgestimmte Strategie
  • Vergleichsweise geringes Anfangskapital
  • Zuverlässiger Broker mit schneller Orderausführung

Mein Tipp: Nie mehr mit hohen Gebühren Forex traden beim regulierten Broker GBE Brokers

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Indizes Trading als Alternative?

Der Begriff Indizes ist vielen Leuten nur ansatzweise bekannt, daher zunächst eine einfach verständliche Definition. In einem Index können Wertpapiere aus einem Land, einer Region oder Branche oder aus aller Welt enthalten sein. Indizes gibt es unter anderem für Aktien, Anleihen und Rohstoffe.

Insider sehen in Indizes oft Indikatoren für die wirtschaftliche Entwicklung der zugrunde liegenden Wirtschaftsbereiche. Der DAX gilt als Barometer der heimischen Wirtschaft, der Dow Jones übt dieselbe Funktion in den Vereinigten Staaten aus. Wer die weltweite Ökonomie fokussiert, schaut auf den MSCI World oder ACWI.

Index Funktionsweise

Der DAX vereinigte bisher die 30 führenden Aktiengesellschaften aus der BRD und repräsentiert künftig 40 Konzerne. Analysten entnehmen dem aktuellen Kurs die momentane Lage der heimischen Wirtschaft. Die 30 führenden Aktiengesellschaften der Vereinigten Staaten sind im Dow Jones Index enthalten. Er gilt an der Wall Street als Konjunkturbarometer und Indikator mit Frühwarnfunktion. Kritiker meinen jedoch, dass der S&P 500 Aktienindex aufgrund der 500 Positionen repräsentativer ist.

Unter jungen Sparern hierzulande ist der World Index von Morgan Stanley Capital International (MSCI) ein Begriff. In ihm sind die Aktien von mehr als 1.550 großen und mittelgroßen Gesellschaften aus weltweit 23 entwickelten Ländern enthalten. 

Das Besondere: Der MSCI World Index ist ein breiter globaler Aktienindex, der die Performance von Large- und Mid-Cap-Aktien in allen 23 Industrieländern repräsentiert. Er deckt ca. 85 % der streubesitzbereinigten Marktkapitalisierung in jedem Land ab. Damit eignet sich der MSCI World Index hervorragend für Anleger, die wenig von Aktien verstehen und deshalb auf Stock-Picking verzichten. Mit diesem Index kaufen Sie den ganzen Markt und können eigentlich keine Fehler machen.

Die im Index enthaltenen Gesellschaften sind nach dem aktuellen Börsenwert gewichtet. Neugewichtungen finden alle 3 Monate statt. Kritiker bemängeln am MSCI World Index die aus ihrer Sicht zu hohe Präsenz der Vereinigten Staaten (aktuell knapp 68 %) und das Fehlen der Wirtschaftsmacht China. Wer die Schwellenländer und damit China in einem Index repräsentiert sehen möchte, kann sich für den MSCI ACWI entscheiden. Dieser Index beinhaltet über 2.900 Aktien aus 23 Industrieländern und 27 Emerging Markets mit ca. 85 % der streubesitzbereinigten Marktkapitalisierung in jedem Markt.

Indizes überzeugen durch Performance:

  • Wer seit 10 Jahren im MSCI World Index investiert ist, kann sich über eine jährliche Wertentwicklung von mehr als 12 % freuen
  • Mit dem MSCI ACWI konnten Anleger in den letzten 10 Jahren etwa 11,30 % pro Jahr erwirtschaften
  • Der S&P 500 Index ermöglichte Anlegern sogar, in den letzten 10 Jahren rund 14 % p. a. zu realisieren
  • Im Deutschen Aktienindex DAX Investierte konnten in den letzten 10 Jahren jährlich knapp 12 % erwirtschaften

Welche Indizes sind empfehlenswert?

Grundsätzlich entwickeln sich globale Indizes gleichmäßiger als regionale oder nationale Mitbewerber. Das liegt unter anderem an der hohen Zahl der im Index vereinigten Positionen. Wer sich für die Entwicklung von DAX, S&P 500, MSCI World und ACWI interessiert und historische Langzeitcharts benutzt, wird folgendes feststellen: Die großen Indizes waren zwar auch von den Krisen der letzten Jahrzehnte tangiert, sie erholten sich aber schneller als die Kleinen.

Ein wichtiges Argument für einen globalen Aktienindex: Anleger können keinen Totalverlust erleiden, weil dieser einem unwahrscheinlichen Ende der Weltwirtschaft gleichkommt. Grundsätzlich eignen sich fast alle Indizes für Anleger, denen einzelne Titel zu teuer und seitens der Auswahl zu gefährlich sind. 

ETF VanEck

Wie in Indizes investieren oder wie funktioniert Index Trading?

Wer mittelfristig oder langfristig Geld in Indizes anlegen möchte, kann dies über Exchange Traded Funds (ETF) realisieren. Mittlerweile gibt es börsengehandelte Indexfonds auf alle prominenten Indizes. Bei einem Indexfonds hält der Emittent in der Regel die zugrunde liegenden Werte und bildet den Index entweder vollständig physisch, teilweise oder synthetisch nach. 

Börsengehandelte Indexfonds bilden ihre Basiswerte sehr genau nach und überzeugen durch niedrige Gesamtkostenquoten (TER) sowie hervorragende Wertentwicklung. Die Investition in ETF Anteile erfordert ein Depot bei einem Broker. Der Brokerage-Anbieter erwirbt die ETF Anteile im Kundenauftrag und berechnet für diese Dienstleistung eine vergleichsweise geringe Gebühr. ETFs aus Aktienindizes sollten, ähnlich wie Aktien, 10 Jahre und länger im Depot bleiben. Sie dienen den meisten Investierten als kostengünstige Instrumente für den langfristigen Vermögensaufbau.

Anleger, ohne die erforderlichen Mittel zur Einmalinvestition, können in die meisten Indizes per Sparplan investieren. ETF-Sparpläne können bei den meisten Brokern online und unbürokratisch eingerichtet werden. Für die monatlich vereinbarte Sparsumme erwirbt der Broker automatisch ETF Anteile. Kunden profitieren beim Erwerb per Sparplan von durchschnittlichen ETF Anteils-Kosten und zahlen meist nur niedrige Gebühren für die Ausführung. Wer Indizes zum kurzfristigen Trading nutzen möchte, kann sein Vorhaben mit Differenzkontrakten umsetzen. CDFs auf Aktienindizes werden gegen Hinterlegung von Sicherheitsleistungen (Margin) gehandelt, während beim Erwerb von ETF Anteilen der volle Kaufpreis fällig wird.

In der Praxis bedeutet dies:

Für einen Index CFD Kontrakt im Wert von 5.000 Euro werden beim Broker in der Eurozone durch den 5er Hebel nur 1.000 Euro Margin fällig. Sie erhalten mit dem Hinterlegen der Margin ein Anrecht auf die Kursentwicklung, nicht aber auf den Basiswert. Sie können mit einem Index CFD auf kleinere Kursschwankungen spekulieren und vom Trading mit Long- oder Short-Position profitieren. Beim Handel mit ETF Anteilen auf einen Index müssen negative Kursentwicklungen ausgesessen oder durch Verkauf beendet werden. 

Wenn Sie einen Index CFD länger als 24 Stunden im Portfolio halten, berechnet der Broker für jeden Tag sogenannte Swaps, welche die Rendite schmälern.

Indizes oder Forex Trading – was ist besser?

Die Antwort auf diese Frage kann nur individuell gegeben werden. Kurzfristiges Trading von Indizes und Forex ist bei europäischen Brokern ausschließlich per CFD möglich. Es kommt also darauf an, dass Sie den CFD Handel in seinen Grundzügen kennen und Basiswerte nach persönlichen Vorlieben wählen.

Aus unserer Sicht ist der kurzfristige Handel mit Währungspaaren auf CFD Basis lukrativer. Vor allem die Major-Paare schwanken täglich erheblich mehr als die meisten Indizes. Schnelles Geld ist im Devisenhandel unter anderem mit den bewährten Scalping-Techniken realisierbar. Sie können im kurzfristigen Forex Trading pro Tag Gewinne in dreistelliger Höhe erzielen. Doch wohin mit dem Ertrag in Zeiten dauerhaft niedriger Zinsen? Einfach auf dem Konto deponiert, verliert Ihr Geld jedes Jahr 4 bis 5 % an Wert.

Sinnvoll ist aus unserer Sicht die Kombination aus Forex Trading und ETF Investment. Wie oben dargestellt, verbuchen die meisten Indizes jährliche Zuwächse von mehr als 10 %. Vermögensaufbau sollte immer über eine jederzeit liquide Geldquelle und ein langfristig bewährtes Konzept erfolgen. Verbinden Sie dementsprechend Ihr Forex Trading mit langfristigen Investitionen in börsengehandelte Aktien-Indexfonds.

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