Begrenzte Kryptowährungen

# 5 der begrenzten Kryptowährungen im Vergleich

Es gibt Kryptowährungen, die unbegrenzt erhältlich sind. Das heißt, sie können so oft und so lange geschürft werden, wie es jemand mag. Andere Kryptos hingegen sind nicht unendlich und unbegrenzt erhältlich. Dazu gehört auch die bekannteste digitale Währung, der Bitcoin. 5 Kryptowährungen, die begrenzt sind, stellen wir Ihnen in diesem Ratgeber vor.

Bitcoin gestapelt
Bitcoin gestapelt

5 begrenzte Kryptowährungen im Überblick:

  1. Bitcoin
  2. Bitcoin Cash
  3. Litecoin
  4. Ethereum
  5. NEM

Bitcoin (BTC)

Schon in der Phase der Entwicklung der ersten bekannten Kryptowährung wurde dem oder den Entwicklern wohl klar, dass es eine Grenze geben muss. Der Bitcoin sollte eine freie digitale Währung sein, aber nur begrenzt zum Schürfen möglich sein. Die offizielle Abkürzung des Bitcoin lautet BTC. Diese wird z. B. bei der Erstellung der Kurse und Kursbewegungen von Kryptowährungen verwendet. So wurde die Grenze auf 21 Millionen Bitcoin festgelegt. Das heißt, mehr Blöcke von dieser Kryptowährung können nicht durch das Mining generiert werden.

Der Bitcoin ist die erste virtuelle Währung, die es weltweit gab. Mit dem Whitepaper, das von dem geheimnisvollen Satoshi Nakamoto entwickelt wurde, war es erstmals möglich, mittels der Blockchain-Technologie eine digitale Währung zu schaffen. Zu Anfang des Jahres 2009 wurden dann die ersten Bitcoin geschürft. Die Kryptowährung hat seitdem viele Anhänger, aber auch Kritiker gefunden.

Da das Bitcoin Netzwerk mittlerweile die meisten Netzwerkteilnehmer hat, und dies mit großem Abstand zu den anderen Kryptowährungen, gilt der Bitcoin inzwischen als sicherste und stabilste digitale Währung. Außerdem ist der BTC dadurch auch die resistenteste Kryptowährung hinsichtlich der Zensur. Da der Bitcoin begrenzt ist, haben sich vor einiger zahlreiche Netzwerkteilnehmer dafür ausgesprochen, dass die digitale Währung mittels einer so genannten Hard Fork gesplittet wird. Der Grund dafür war, dass keine gemeinsame Lösung gefunden werden konnte für das Skalierungsproblem des Bitcoin, das durch die steigende Anzahl von Bitcoin Transaktionen zutage getreten war. Daraus entstand der Bitcoin Cash. Mehr über den Bitcoin Cash finden Sie weiter unten.

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Funktionen des Bitcoin

Der Bitcoin bietet seinen Eigentümern mehrere Möglichkeiten. Sie können mit ihren Coins sowohl Waren als auch Dienstleistungen bezahlen, wenn dies angeboten wird. Immer mehr Händler und Dienstleister bieten diese Möglichkeit mittlerweile an.

Neben der Möglichkeit, den Bitcoin als Zahlungsmittel zu verwenden, gibt es natürlich eine weitere Möglichkeit. Die Coins, die Sie geschürft oder gekauft haben, können Sie auch anlegen. Das heißt, Sie können diese in Ihre Wallet legen und sie so wie Spargeld behandeln. Das ist, als würden Sie Geld beiseite legen, um es zu sparen. Nur dass die Bitcoin nichts auf der Bank liegen oder physisch in einer Spardose oder einem Tresor, sondern nur virtuell mittels eines so genannten Private Key vorhanden ist.

Beim Bitcoin sind sieben Transaktionen je Sekunde möglich. Dies ist eine sehr niedrige Zahl von möglichen Transaktionen in diesem Zeitraum, weshalb viele Trader und Investoren andere Kryptowährungen inzwischen viel attraktiver finden.

Bitcoin

Bitcoin Cash (BCH)

Der Bitcoin Cash ist wie der Bitcoin auf 21 Millionen Einheiten beschränkt und hat seinen Ursprung tatsächlich im Bitcoin selbst. Bitcoin Cash wurde am 1. August 2017 eingeführt. Dies ist der Tag, an dem sich Bitcoin Cash vom Bitcoin gespalten hat. Dies erfolgte mittels einer so genannten Hard Fork, einer Spaltung nach einer bestimmten Menge an Bitcoin. Die offizielle Abkürzung des Bitcoin Cash lautet BCH.

Der Abspaltung waren heiße Diskussionen innerhalb der Bitcoin Netzwerkteilnehmer vorangegangen. Die Frage, die im Raum stand, war das Netzwerk selbst mit der immer größeren Anzahl an Bitcoin Transaktionen umgehen sollte. Denn: Die steigende Anzahl von Transaktionen führte zu einem Skalierungsproblem, für das eine Lösung gefunden werden musste. Da sich die Netzwerkteilnehmer nicht auf eine gemeinsame Lösung einigen konnten, kam es zu der besagten Hard Fork.

Die Bitcoin Cash Netzwerkteilnehmer glaubten daran, dass die Lösung für das Skalierungsproblem große Blöcke wären. Beim Bitcoin liegt die Blockgröße bei nur 1 MB, beim Bitcoin Cash wurde die Blockgröße direkt zu Beginn auf 8 MB angesetzt. Am 15. Mai 2018 wurde die Blockgröße des Bitcoin Dash nochmals erhöht und liegt mittlerweile bei 32 MB. Dadurch ist die Größe der zu generierenden Blocks auch der größte Unterschied des BCH zum Bitcoin selbst.

Sehen Sie sich den Bitcoin Cash Kurs an:

Funktionen des Bitcoin Cash

Der Bitcoin Cash nutzt die gleiche Blockchain-Technologie, wie sie auch dem Bitcoin zugrunde liegt. Das Netzwerk, das wie beim BTC dezentral gehalten ist, besteht aus so genannten Nodes. Diese besitzen alle eine Kopie der Historie der Bitcoin Cash Transaktionen. Die Nodes sind zur Überprüfung da, ob die Transaktionen, die mit dem Bitcoin Cash durchgeführt werden, auch alle gültig sind. Wird der BCH versendet, überprüfen diese Nodes, ob der Sender der Coins überhaupt genügend davon hat, um diese überhaupt verschicken zu können.

Die Nodes geben die Transaktion nach erfolgreicher Prüfung an Miner weiter. Die Miner packen die Bitcoin Cash Transaktion dann in einen Block. Dieser Prozess der Blockgenerierung ist der wichtigste Teil des ganzen Ablaufs, da sich BCH Blöcke nicht von der Kette von Blocks entfernen lassen können. Für das Erschaffen von Bitcoin Cash Blöcken benötigt es reichlich Rechenleistung. Für eine Verfälschung der Daten würde jemand mehr als 50 Prozent der so genannten Hashpower des Netzwerks benötigen. Dies ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt kaum möglich, weshalb der Bitcoin Cash als sehr sichere Kryptowährung gilt.

Beim Bitcoin Cash sind 60 Transaktionen je Sekunde möglich. Das ist gut das 8 ½ fache der beim Bitcoin maximal möglichen Anzahl von Transaktionen je Sekunde. Dadurch ist der Bitcoin Cash auch deutlich interessanter für Menschen und Unternehmen, die schnell viele Transaktionen mit einer sicheren Kryptowährung durchführen wollen.

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Litecoin (LTC)

Der Litecoin gehört zu den so genannten Altcoins. Dies sind die Kryptowährungen, die wie der Bitcoin auf der Blockchain-Technologie aufgebaut sind. Der Litecoin hat eine deutliche höhere Anzahl an möglichen Einheiten als der Bitcoin. Der Litecoin ist auf 84 Millionen Coins begrenzt. Die offizielle Abkürzung des Litecoin lautet LTC.

Pro erzeugtem Block werden insgesamt 25 Litecoins erschaffen. Diese Menge an mit einem erzeugten Litecoin Block möglichen LTC halbiert sich alle 840.000 Blöcke. Dies ist etwa alle vier Jahre der Fall. Der große Vorteil des Litecoin gegenüber dem Bitcoin sind die deutlich schnelleren Transaktionsgeschwindigkeiten. Beim Litecoin sind immerhin maximal 56 Transaktionen je Sekunde möglich. Dies sind fast so viele Transaktionen wie beim Bitcoin Cash, aber 8 Mal so viele Transaktionen je Sekunde wie beim Bitcoin.

Gegründet wurde der Litecoin von Charlie Lee. Dieser hat den LTC als eine Art Silber zum Bitcoin entwickelt. Wie der Bitcoin als Gold angesehen wird, von dem es nur wenig gibt, ist das Silber reichlicher vorhanden. Dennoch hat der Litecoin nach wie vor eine deutlich geringere Marktkapitalisierung als der Bitcoin. Entstanden ist der Litecoin im Jahr 2011 durch eine Abspaltung, eine so genannte Fork, vom Bitcoin Code.

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Funktionen des Litecoin

Der Litecoin funktioniert ähnlich dem Bitcoin und gehört deshalb auch zu den Altcoins. Aufgebaut ist der Litecoin ebenfalls auf der Blockchain-Technologie, die dafür genutzt wird, um ein öffentliches und dezentrales Handbuch aller LTC-Transaktionen aufzuzeichnen. Die Coins werden dabei mittels eines kryptografischen Open-Source-Protokolls erstellt. Der Litecoin kann da zum Bezahlen von Waren und Dienstleistungen genutzt werden, wo dies angeboten wird. Ebenso kann der LTC auf zahlreichen Tradingplattformen und bei Krypto Brokern gehandelt werden.

Der Litecoin hat zwar noch eine geringe Marktkapitalisierung, zählt aber zu den stabilen Kryptowährungen. Auch zählt der LTC zu den beliebtesten Kryptos bei Tradern. Gerade durch seinen niedrigen Kurswert im Vergleich mit dem Bitcoin ist der Litecoin auch gut handelbar von Einsteigern, die sich erst ausprobieren wollen beim Krypto Trading. Auch für Anleger, die Kryptowährungen kaufen und in ihre eigene Wallet legen wollen, kann sich der Litecoin lohnen. Schließlich ist es gerade auch die Begrenzung dieser Kryptowährung, die den Litecoin nach vollständig generierter Anzahl von möglichen Blöcken als Anlagegut immer attraktiver machen dürfte.

Litecoin

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Ethereum (ETH)

Der Ethereum gehört ebenfalls zu den Kryptowährungen, die begrenzt sind. Anders jedoch als beispielsweise der Bitcoin, der Bitcoin Cash und der Litecoin hat Ethereum keine vollkommene Begrenzung. Dafür ist die jährliche Emission auf 18 Millionen Ether begrenzt. Das heißt, mehr als 18 Millionen Ether können jährlich nicht geschaffen werden. Diese 18 Millionen Ether sind ein Viertel des ursprünglichen Angebots der Kryptowährung von Ethereum.

Ethereum selbst ist nicht nur eine Kryptowährung, sondern eine Plattform. Deshalb werden die Kryptos von Ethereum auch als Ether bezeichnet. Die Plattform Ethereum wird für Dapps, so genannte dezentralisierte Apps, verwendet. Dadurch ist es möglich, Smart Contracts anzulegen, zu verwalten und auch auszuführen. Durch das System von Ethereum ist es möglich, dass die Dapps die Vorteile der Blockchain-Technologie und der Kryptowährungen nutzen.

Die offizielle Abkürzung von der Ethereum Kryptowährung ist ETH. Die Plattform Ethereum selbst stellt sich nach außen als Grundlage dar für ein Internet, in dem jeder Einzelne Zugriff hat auf ein offenes Finanzsystem das von niemandem kontrolliert wird, weder von Unternehmen noch von Einzelpersonen. In diesem System ist es auch so gedacht, dass jeder Nutzer selbst seine Daten besitzt und diese nicht Ware werden, wie es in unserer Welt mittlerweile zuhauf der Fall ist. Ethereum geht damit viel weiter als der Bitcoin, der als freie, unabhängige und anonyme Währung gedacht war. Veröffentlicht wurde das Ethereum Protokoll im Sommer des Jahres 2015. Für nicht wenige ist Ethereum deshalb längst viel wichtiger als der Bitcoin, weil die Plattform weit über das hinausgeht als der BTC.

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Funktionen des Ethereum

Ethereum ist eine offene Softwareplattform. Diese basiert auf der Blockchain-Technologie und ist hierin dem Bitcoin ähnlich. Die Ethereum Blockchain ist ebenfalls dezentralisiert und befindet sich weltweit auf unzähligen Rechnern. Dadurch ist von außen her auch kaum eine Veränderung möglich, da eine Kopie der Blockchain auf jedem im Ethereum Netzwerk vorhandenen Rechner gespeichert ist.

Ethereum ist eine Aufzeichnung des Verlaufs der Transaktionen der dazugehörigen Kryptowährung Ether. Die Plattform geht jedoch darüber hinaus. Für Entwickler ermöglicht sie das Erstellen und Bereitstellen der Dapps. Die Dapps werden ebenfalls in der Blockchain gespeichert, zusammen mit den Aufzeichnungen über die Transaktionen.

Ethereum

NEM (XEM)

Die NEM Coins gehören zu den weniger bekannten Kryptowährungen. Doch auch ihre maximale Anzahl ist begrenzt, auf insgesamt 9 Milliarden Coins. Die NEM Coins tragen die offizielle Abkürzung XEM. Auch die NEM Coins sind wie Ethereum erst einige Jahre auf dem Krypto Markt. Dennoch sagt auch ihnen so mancher eine große Zukunft voraus. Entwickelt wurde NEM und die dazugehörige Kryptowährung XEM von der NEM Foundation.

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Funktionen von NEM

Die NEM-Architektur ähnelt derer von Bitcoin und Co. Die NEM Nutzer greifen auf ein Knotenpunkt Peer-to-Peer-Netzwerk zu. Dies geschieht per Client, hier wird der gleichen Weg beschritten wie bei vielen anderen Kryptowährungen. Doch das NEM Netzwerk hat zugleich einige Weiterentwicklungen mit auf den Markt gebracht, welche genau diese Funktionen verbessern sollten. So konnten die Entwickler dieses Netzwerkes das NEM auch abheben von seinen Vorgängern.

Der wichtigste Punkt dabei ist ein neues Konzept, das der Bitcoin und viele andere Kryptowährungen nicht hat, Proof of Importance. Dieses ersetzt beim NEM Netzwerk den Proof of Work. Während beim Proof of Work die Fortführung der Blockchain mittels des Lösen eines kryptografischen Rätsels geschieht, wie dies beim Bitcoin der Fall ist. Geht das Proof of Importance Konzept einen anderen Weg. Hier entscheidet die Häufigkeit der Transaktionen und das Transaktionsvolumen der im NEM Netzwerk beteiligten Nutzer über die Fortführung der Blockchain.

Durch diese wesentliche Unterscheidung zwischen dem Bitcoin Netzwerk und dem NEM Netzwerk werden Nutzer mit vielen Coins nicht automatisch bevorzugt. Stattdessen werden die Nutzer belohnt, die am aktivsten sind. Das Horten vom XEM, der Kryptowährung des NEM, macht deshalb nur als Anlagegut einen Sinn, nicht aber, um im Netzwerk selbst wichtiger zu sein als andere Netzwerkteilnehmer. Dass der Proof of Importance deutlich weniger Rechenkapazität benötigt als der Proof of Work macht die Performance dieses Netzwerkes deutlich besser als es z. B. beim Bitcoin Netzwerk der Fall ist.

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