Traden ab 1 Euro – Welche Möglichkeiten gibt es?

Anfänger, die im Netz nach Informationen zum Thema Trading Weitere Artikel zum Thema Trading suchen, treffen regelmäßig auf die Formulierungen „Traden für einen Euro“ oder „Traden ab einem Euro“. Was es damit auf sich hat und inwiefern Sie davon profitieren können, erklärt Ihnen der nachfolgende Beitrag.

Ab 1 Euro traden

Handeln ab einem Minimum von 1 Euro pro Trade

In der Tat können Sie bei einigen Brokern schon ab 1 Euro eine Position mit einem beliebigen Asset eröffnen. Selbst Anfängern wird jedoch schnell klar, dass damit keine Reichtümer erwirtschaftet werden können. Warum also gibt es diese 1 Euro Trades überhaupt? Die Sache scheint, zumindest aus meiner Sicht, recht einfach erklärbar zu sein. Es geht darum, bei entscheidungsunwilligen Akteuren die Hemmschwelle zu senken respektive das Verlustrisiko zu nehmen. Aus meiner Erfahrung würden sehr viele Leute gerne traden, wenn die Angst vor Verlusten nicht vorhanden wäre.

Wer einen Euro riskiert, handelt nicht mehr im Demomodus, sondern hat den Sprung in den Handel mit echtem Geld geschafft. Traden für einen Euro ist indes nicht rentabel, aber jeder kann seine Positionen schrittweise vergrößern, bis er an einen profitablen Punkt angelangt. Auf der anderen Seite schaffen es die wenigsten Neulinge, das Traden mit profitablen Positions-Größen zu beginnen. Rentabel wäre beispielsweise im Devisenhandel ein Lot respektive 100.000 Währungseinheiten. Bei diesem Handelsvolumen ist ein Pips 10 USD oder EUR wert – entweder Verlust oder Gewinn.

Die Chance, den falschen Einstieg zu erwischen, ist für einen Anfänger recht groß. Wenn sich der Trade anders als erwünscht entwickelt, kommen sehr schnell minus 100 oder 200 Euro zusammen und das führt zur Panik. Meinen Erfahrungen entsprechend sind Verluste in dieser Größenordnung nur schwer ertragbar. Anfänger werden entweder emotional zornig und werfen noch einmal Geld hinterher oder sie verabschieden sich enttäuscht aus dem Trading.

Beidem kann vorgebeugt werden, indem klein angefangen wird. Traden mit einem Euro ist eine Zwischenstufe, welche die Lücke zwischen Demomodus und Praxis schmerzfrei schließt. Was ist schon dabei, wenn Sie einen Euro oder dank des Stop-Loss nur einen Teil davon verlieren? Nichts, aber Sie können kostengünstig etwas lernen.

Mit höheren Invests und Hebeln mehr Geld verdienen

Mit einem Euro traden ist zwar nicht profitabel, Sie lernen dabei aber, mit Verlusten umzugehen. Und mit etwas Erfahrung steigern Sie die Einsätze, bis ein profitables Niveau erreicht wird. Beim Devisenhandel entspricht ein Euro mit einem Hebel von 100:1 einem Zehntel-Mikrolot, welches Ihnen pro positivem Pips einen Cent gibt. Die möglichen Steigerungen sind:

  • Das Mikrolot mit 10 Euro Margin und einem Gewinn von 10 Cent pro positivem Pips
  • Ein Minilot erfordert eine Margin von 100 Euro und gibt Ihnen 1 Euro Gewinn pro positivem Pips
  • Erstes Ziel sollte das Lot sein, welches eine Margin von 1.000 Euro erfordert und 10 Euro pro positivem Pips gutschreibt

Die Angaben verstehen sich mit einem Hebel von 100:1 und können bei höherer Leverage noch besser ausfallen:

  • Wählen Sie beispielsweise einen 500er Hebel, erfordert das Lot nur eine Margin von 200 Euro
  • Mit einem Euro könnten Sie ein halbes Mikrolot traden und Ihre Positionen wie oben dargestellt vergrößern

Hohe Trading Hebel sorgen für vervielfältigte Gewinne und Verluste, dieser Fakt darf niemals ausgeblendet werden. Begrenzen Sie Ihre möglichen Verluste immer durch enge Stop-Loss-Funktionen. Sie wissen nun wahrscheinlich, was die Formulierung „Traden für einen Euro“ bedeutet. Kommen wir nun zu einer Ähnlichen, aber vollkommen anders gemeinten Auslegung.

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Traden ab einem Euro – was ist das?

Mit einem Euro deutet meist auf den minimalen Handelsbetrag respektive die kleinste Positions-Größe hin. Ab einem Euro traden – damit sind in der Regel die Handelsgebühren gemeint. Die Formulierung wird meist von Brokern genutzt, die den Handel mit Aktien, Fonds und ETFs ermöglichen. Richtig ausgeschrieben könnte die Werbung in etwa so aussehen: bis zu einem Handelsvolumen von 200 Euro nur einen Euro Gebühr.

Traden ab einem Euro kann auch auf die Gebühr pro Sparrate bei einem ETF Sparplan hindeuten. Broker, die mit Gebühren von einem Euro pro Trade werben, verlangen oft eine Mindesteinlage von 100 Euro und mehr.  Die Werbung „Traden ab einem Euro“ spricht keine Anfänger an, die den Handel mit echtem Geld langsam ausprobieren möchten. Die Formulierung steht vielmehr für eine Kampfansage an die Konkurrenz und betrifft ausschließlich die Gebühren.

Mit Aktien traden ab einem Euro kann auf lange Sicht sehr profitabel sein, denn es gibt Mitbewerber, die ein Vielfaches davon in Rechnung stellen. Es macht einen unübersehbaren Unterschied, ob eine Position mit einem Euro Gebühr oder 4,95 Euro behaftet ist. Je häufiger Sie traden, desto größer wird die Bedeutung der Kosten. Auf der anderen Seite darf den Kosten beim Trading nicht zuviel Bedeutung zukommen. Was nützen Ihnen geringe Handelskosten, wenn sich das Asset kaum von der Stelle bewegt?

Eine weitere Auslegung der Formulierung „Traden mit einem Euro“ betrifft Aktien und ist eher irreführend. 

Euro Trading

Mit einem Euro Aktien handeln

In der BRD werden Aktien, die weniger als einen Euro pro Stück kosten als Pennystocks bezeichnet. Diese kosten oft nur wenige Cent aber nie mehr als einen Euro. Wer in Pennystocks investiert, kauft in der Regel mehrere Hundert oder Tausend Anteilscheine.

Wie wird eine Aktie zum Pennystock?

In den meisten Fällen ist Missmanagement für den dramatischen Kursverfall verantwortlich. Es gibt aber auch Papiere von einst erfolgreichen Unternehmen, die an strukturellen Veränderungen des Marktes scheiterten. Pennystocks haben den Vorteil, dass sie oft volatil gehandelt werden. Gleichwohl handelt es sich um die Spekulation hinsichtlich bereits angeschlagener Unternehmen, bei welcher Anfänger eher verlieren als gewinnen können. 

Arcandor
Typisches Muster von Pennystock Aktien

10.000 Euro heute in Pennystocks investiert, können morgen das Doppelte oder nichts wert sein. Was aus meiner Sicht noch gegen die Aktien für weniger als einen Euro spricht, sind die vergleichsweise hohen Trading Kosten. Teilweise werden bis zu 50 % Provision verlangt.

Fazit

Mit einem Euro traden kann ein guter Einstieg in den Handel mit echtem Geld sein, denn der Demomodus vermittelt nur risikolose Erfahrungen mit Spielgeld. Anfänger sollten sich für den Devisenhandel interessieren und die Positionen wie oben beschrieben steigern. 

Ab einem Euro traden bezieht sich meist auf die Handelskosten bei Aktien, ETFs etc., welche naturgemäß so niedrig wie möglich sein sollten.  Ob eine Aktie für maximal einen Euro auf Dauer glücklich macht, muss jeder Händler selbst entscheiden.

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Zuletzt geupdated am 02/08/2022 von Maren

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