E-Commerce Aktien kaufen: einfaches Investieren für Anfänger

E-Commerce Aktien kaufen: Einfaches Investieren für Anfänger

Inhaltsverzeichnis
  1. E-Commerce Aktien kaufen: Einfaches Investieren für Anfänger
  2. Warum Onlinehandel immer wichtiger wird: E-Commerce Aktien kaufen

Was in den 90er Jahren und Anfang der 2000er Jahre mit kleinen, unscheinbaren Projekten wie Amazon und eBay angefangen hat, ist mittlerweile zu einem Giganten in der internationalen Wirtschaft herangewachsen: der Bereich E-Commerce.

Online Shopping wird immer beliebter

Zunächst galt die Plattform eBay so noch als innovatives Portal für den privaten Austausch von Waren und für virtuelle Auktionen. Mittlerweile sind diese C2C-Verkäufe in den Hintergrund getreten und lassen sich eher auf Unterprojekten wie Markt.de und eBay Kleinanzeigen finden.

Stattdessen ist eBay zusammen mit Amazon zu einem der wichtigsten Marktplätze weltweit geworden. Hier sind überwiegend professionelle Händler tätig, die über das Internet ihre Reichweite erweitern und die exzellente Logistik der Vertreiber in Anspruch nehmen. Somit steigt auch der Profit und kaum jemand kommt mehr um die Nutzung der Online-Angebote herum.

Warum Onlinehandel immer wichtiger wird: E-Commerce Aktien kaufen

Wer rein auf die Zahlen schaut, wird ein außergewöhnlich starkes Wachstum in den 2000er und vor allem in den 2010er Jahren feststellen. Lag der Umsatz von E-Commerce 1999 in Deutschland noch bei etwa 1,1 Mrd. Euro, war er im Jahr 2019 fast 60-mal so hoch. Die stärksten Sprünge konnten dabei zwischen 2014 und 2019 verzeichnet werden. Weltweit befinden wir uns sogar im Billionenbereich: die globalen Onlinehändler machen jedes Jahr fast 5 Billionen US-Dollar gut.

Umsatz von E-Commerce in Deutschland in Mrd. Euro (Quelle: Statista 2021)

Und dann kam Corona: Die Pandemie war mit einem Blick auf die Zahlen ein reiner Segen für die Onlinehändler. Während andere Branchen wie die Öl-Industrie, die Immobilien-Wirtschaft, die Automobilhersteller und die erneuerbaren Energien starke Einbußen hinnehmen mussten, gehören Aktien wie die von Amazon, Alibaba & Co. zusammen mit Branchen wie Gaming und Lieferdiensten zu den absoluten Gewinnern der Corona-Krise.

Während physische Geschäfte geschlossen werden mussten, versorgten sich die im Lockdown befindlichen Bürger nun stärker online mit allen erdenklichen Produkten. Amazon wurde zudem zu einem unverzichtbaren Marktplatz für den Einzelhandel.

Wer in der Zeit der Pandemie überleben wollte, musste unweigerlich den Schritt wagen und seine Waren über eine E-Commerce Plattform vertreiben. Allein im Jahr 2020 dürfte der E-Commerce-Umsatz hier bei über 80 Mrd. Euro gelegen haben und somit den Wert von 2019 um knapp 30 Prozent übertroffen haben.

Umsatz von E-Commerce steigt in der Corona-Krise an (Quelle: HDE Online-Monitor 2021)

Die Aktien ziehen selbstverständlich mit. Gerade Amazon legte eine eindrucksvolle Kursveränderung an der Börse hin und gehört nunmehr zu den teuersten Wertpapieren überhaupt. Die Konsumenten ließen aber auch die Werte von Anbietern Etsy, Shopify, eBay, Sea Ltd., Zalando und MercadoLibre exorbitant steigen.

Umso länger die Pandemie anhält, desto stärker werden sich die E-Commerce-Plattformen etablieren und zu einem festen Bestandteil unserer Wirtschaft werden. Entsprechend lohnt es sich auch jetzt mitten im Aufwärtstrend zu investieren und E-Commerce Aktien über Portale wie eToro zu kaufen.

Amazon, Amazon, Amazon – aber gibt es da nicht auch noch was anderes?

Wer an E-Commerce denkt, dem kommt natürlich sofort Amazon in den Sinn. In den 90ern als Online-Handel für Bücher gegründet, ist das Unternehmen heute eine der wichtigsten Verkaufsplattformen weltweit. Mittlerweile kommen Händler nicht mehr um die Nutzung von Amazon Marketplace herum und geben z. T. enorme Summen an Provisionen ab.

Amazon Aktie kaufen
Die Zukunft des Online-Handels bei Amazon

Daneben hat Amazon ein ganzes System an Dienstleistungen aufgebaut, die von der Übernahme der Logistik für die einzelnen Händler über die Video- und Streamingsparte bei Prime bis hin zu Hörbüchern, Musik und den Smart Homes reicht.

Entwicklung der Amazon Aktie seit 1999

Während die Amazon Aktie mit zwischen 2.500 und 3.000 Euro aktuell vergleichsweise teuer ist und somit von den meisten kleineren Investoren als CFDs bzw. mit Hebelwirkung gekauft werden, sind mittlerweile auch viele andere Wertpapiere aus dem Bereich E-Commerce für eine Anlage interessant. Ein starkes Wachstum zeigen so z. B. die chinesischen Anbieter, allem voran Alibaba, Tencent und JD.com.

Der Handel im Internet befindet sich auch in vielen anderen Regionen der Erde in einem regelrechten Boom. Im südasiatischen Raum macht so Sea Ltd. von sich Reden. Stark wächst des Weiteren das Segment der IT-Dienstleister fürs Online Shopping. Speziell Shopify und HubSpot können als Anbieter von Shop-Lösungen für die Händler immens von der Entwicklung im Internet profitieren. Erfahren Sie in diesem Artikel mehr davon wie Sie in diesen spannenden und dynamisch wachsenden Markt investieren können.

So kaufen sie E-Commerce-Aktien Schritt für Schritt

  1. Den richtigen Broker wählen
  2. Anmeldung beim Online Broker per E-Mail
  3. Proberunden im Demokonto drehen
  4. Verifizierung mit Telefon und Dokumenten
  5. Geld aufladen
  6. In E-Commerce Aktien investieren und Gewinne erzielen

Erster Schritt: den richtigen Broker finden

Bevor Sie in die Unternehmen aus dem Online-Handel investieren können, müssen Sie einen passenden und vor allem seriösen Broker finden. Halten Sie sich z. B. an die Erfahrungsberichte, welche ich Ihnen auf dieser Seite bereitgestellt habe.

Wichtig ist, dass der Anbieter durch eine staatliche Behörde kontrolliert wird. Er sollte am besten in einem Staat der EU oder in den USA angesiedelt sein. Dabei setzt ein guter Online Broker auf ein hochwertiges IT-System, was schnelles Handeln mit Aktien rund um die Uhr ermöglicht und gleichzeitig Ihre Daten umfassend schützt. Schauen Sie sich des Weiteren die Gebührenstruktur an und achten Sie darauf, welche Analysefunktionen vorhanden sind.

Wichtige Faktoren, die für einen guten Online-Broker sprechen sind:

  • Flüssig laufendes System
  • Firewall und Schutz vor Hackerangriffen
  • Registrierung in der EU oder den USA
  • Bezahlung in EUR oder USD möglich
  • Vorhandensein von kostenlosen Depots und Probeaccounts
  • Niedrige Gebühren und sogar kostenfreie Orders wie bei eToro
  • Transparente Gebührenstruktur
  • Werkzeuge zur technischen Analyse, z. B. Charts, News und Briefings
  • Copy Trades möglich
  • Zugriff zu mehreren Börsen

Mein Tipp: Handeln Sie Aktien nie wieder zu hohen Gebühren bei Etoro!

  • Nutzerfreundliche Handelsplattform
  • Über 3.000 verschiedene Märkte
  • Aktien kaufen ohne Kommissionen
  • Nur 200€ Mindesteinzahlung (PayPal, Kreditkarten & mehr)
  • Kopieren Sie bereits erfolgreiche Trader (Social Trading)
  • Deutscher Service & hohe Sicherheit
  • Meine Bewertung: 5 out of 5 stars (5 / 5)
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Zweiter Schritt: Anmeldung beim Broker per E-Mail

Mit einer kostenlosen Anmeldung werden Sie Mitglied beim Broker Ihrer Wahl. Begeben Sie sich einfach auf die Startseite und klicken Sie auf den Button für „Registrieren“. Nun geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an und erstellen ein sicheres Passwort, das möglichst aus verschiedenen Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen sollte. Optional ist bei vielen Anbietern auch die One-Klick-Anmeldung über Facebook und Google möglich.

Anmeldung bei eToro
Melden Sie sich mit wenigen Schritten bei eToro an

Nach diesen ersten Schritten verlangt der Broker weitere Daten von Ihnen, u. a. Angaben zum Wohnort. Warum der Broker diese persönlichen Informationen vom Anleger verlangt, erfahren Sie in diesem Beitrag von mir.

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Dritter Schritt: Üben Sie das Traden im Demokonto

Ein guter Broker bietet seinen Kunden die Möglichkeit, in einem Demokonto das Trading mit den Aktien aus dem Bereich E-Commerce zu üben. Sie erhalten hierzu einen bestimmten Betrag an virtuellem Geld, welchen Sie frei investieren können.

E-Commerce-Aktien im virtuellen Konto kaufen
Probieren Sie sich im Kauf von Aktien in der Demoversion aus

Lernen Sie in dieser Phase, echte Value-Aktien und interessante Newcomer mit Wachstumspotenzial anhand von wichtigen Finanzdaten wie Bilanzen, Charts, Operating Cashflow und Discounted Cashflow auszumachen. Die Entscheidung für oder gegen eine Aktie lässt sich dabei u. a. anhand der Markttechnik oder mit der fundamentalen Analyse fällen. Einfacher lässt sich die Analyse mit Hilfe von Börsenbriefen durchführen.

Die Wertpapiere, die für Sie interessant erscheinen, fügen Sie zunächst Ihrer Watchlist hinzu und richten eventuell eine Preiswarnung ein. Wenn die Zeit gekommen ist, kaufen Sie die gewünschte Aktie und warten auf ein lukratives Wachstum. Zudem sollten Sie u. U. auch einen Verkauf bei ausreichend Rendite einplanen.

Fügen Sie Ihrer Watchlist die besten E-Commerce Aktien hinzu

Vierter Schritt: Verifizierung beim Broker durchführen

Weiter geht es mit der Verifizierung der Anleger beim Broker. Zunächst einmal geben Sie Ihre Telefonnummer an und bestätigen den Code, den Sie per SMS oder Anruf erhalten. Somit ist klar, dass es sich bei Ihnen um einen echten Menschen und keinen Bot handelt.

Kontoverifizierung
Kontoverifizierung

Danach müssen Dokumente als Kopie hochgeladen werden. Hierzu gehören in erster Linie ein Ausweis und eventuell ein Wohnsitznachweis. Zudem geben Sie auf der Plattform die Steueridentifikationsnummer an. Der Broker macht darüber eine Meldung an das Finanzamt und führt Abgeltungssteuern in Höhe von 25 Prozent an den Staat ab. Sie haben aber auch das Recht auf einen Sparer-Pauschbetrag und die Ansetzung Ihres tatsächlichen Jahressteuersatzes. Wie Sie das richtig durchsetzen, erkläre ich Ihnen Schritt für Schritt im Artikel zu Trading und Steuern.

eToro Steuer-ID verifizieren
Beim Online Broker müssen Sie Ihre Steuernummer angeben, da die Höhe der Einkünfte beim Finanzamt gemeldet und die Abgeltungssteuer eventuell automatisch abgeführt werden muss

Fünfter Schritt: Geld aufladen

Im nächsten Schritt zahlen Sie Geld über eine der angebotenen Methoden beim Broker ein. Oft verwenden die verschiedenen Plattformen neben Kreditkarten und Direkttransfers Mikro-Payment-Dienste wie PayPal, Neteller und Skrill.

eToro Geld einzahlen
Zahlungsmethoden bei eToro wählen

Stets gibt es dabei einen Mindest- und Maximaleinzahlungswert. Der Minimalbetrag sollte nicht zu hoch angesetzt werden. Bei eToro ist es so bereits möglich, mit 200 USD (umgerechnet etwa 170 EUR) in die Top-Aktien aus dem Bereich E-Commerce zu investieren.

Sechster Schritt: In E-Commerce Aktien investieren und Gewinne erzielen

Haben Sie nun die Aktie eines Unternehmens gefunden, das sie interessiert und welches in den letzten Jahren einen positiven Trend hingelegt hat, fügen Sie dieses der Watchlist hinzu und klicken bei einem günstigen Preis auf „Traden“.

Über den Button Traden kommen Sie zum Handels-Dialog

Nun öffnet sich ein Fenster, in dem Sie angeben können, wie viele der Top-Aktien Sie tatsächlich in Ihr Portfolio aufnehmen möchten. Bei sehr teuren Papieren wie denen von Amazon können Sie auch nur Anteile, CFDs bzw. Optionen auf einen Kauf in der Zukunft erwerben. Bei den Futures kommt Ihnen die Hebelwirkung, also das Verhältnis zwischen Basiswert und zukünftigem Preis zugute. Sie können also mit relativ wenig Kapital in die Hebelzertifikate investieren.

Nutzen Sie beim Aktienhandel den Hebel sowie Gewinn- und Verlustbegrenzungen

Um den Ein- und Ausstieg noch einfacher zu gestalten, stellen Sie automatische Grenzen ein. So wird der Trade bei Take Profit ab einem bestimmten Gewinn und bei Stop Loss bei einem bestimmten Verlust geschlossen. Weitere Ordertypen finden Sie hier. Wenn Sie sich noch gar nicht im Aktienmarkt auskennen, sind auch Copy Trades – also das Kopieren erfolgreicher Investoren auf der Plattform – sowie ETFs, also börsengehandelte Aktienfonds, eine Möglichkeit.

Geben Sie an wie viele Anteile Sie bspw. von der Etsy Aktie kaufen möchten

Gewinn erzielen Sie durch die Veränderung des Kurses und können dabei sowohl auf Zuwächse als auch auf Verluste wetten. Um diesen zu echtem Geld zu machen, müssen Sie aber ab einem bestimmten Zeitpunkt die Wertpapiere wieder verkaufen. Beim Daytrading werden dabei kurzzeitig hohe Wachstumsraten mitgenommen, beim Swing-Trading profitieren Sie vo längeren Trends.. Wenn der Kurs dauerhaft wächst, sollten Sie vielleicht Aktien als Alternative zum Sparen in Betracht ziehen. Ganz nebenbei fallen übrigens auch Gewinnausschüttungen, die sogenannten Dividenden an.

(Risikohinweis: 67% der CFD Konten verlieren Geld)

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Und warum nicht zur Bank?

Ganz klassisch können Sie Aktien natürlich auch über die Bank kaufen. Dort gibt es meist einen speziellen Manager, der für die Börse zuständig ist und der Sie bei der Auswahl der Top-Wertpapiere berät. Der Nachteil daran ist natürlich, dass Sie sich vollkommen abhängig von der Einschätzung des Marktes durch die Bank machen.

Beim Online Broker haben Sie dagegen direkten Zugriff auf die Bilanzen und Charts – Sie können sich selbst ein Bild von den Unternehmen machen und sich individuell für eine E-Commerce Aktie entscheiden.

Im Vergleich zum Online Broker sind die Gebühren bei der Bank oftmals höher und Sie haben keine Möglichkeit, zum aktuellen Marktpreis in Echtzeit zu traden. Des Weiteren kann man keine Leerverkäufe tätigen – eine Art von Trading die im Allgemeinen eine sehr lukrative Ergänzung zum klassischen Kauf von Aktien ist.

E-Commerce Aktien beim Online Broker kaufen
E-Commerce Aktien bei der Bank kaufen
Niedrige Gebühren (teilweise sind Orders sogar kostenlos wie bei eToro)
Gebühren für Depot und Orders sind relativ hoch
Traden zum aktuellen Marktpreis
Keine aktuellen Marktpreise
Zugriff auf technische Analysetools wie Charts, Bilanzen und Briefings
Traden in Echtzeit nicht möglich
Traden in Echtzeit vom Laptop oder Smartphone
Abhängigkeit von der Einschätzung des Bank-Managers
Sie können erfolgreiche Trader kopieren
Keine Leerverkäufe möglich
Ortsunabhängig zu jeder Zeit in E-Commerce Aktien investieren
Leerverkäufe möglich

Welche Kosten fallen beim Kauf von E-Commerce-Aktien an

Egal, ob Sie die Top-Aktien aus dem Bereich E-Commerce online oder bei der Bank kaufen möchten: Es fallen stets Gebühren an. In der Regel bezahlen Sie für das Depot bis zu 30 Euro im Jahr und für die Orders zwischen 1,50 und 12 Euro. Viele Online Broker lassen aber mittlerweile davon ab, eine Provision auf Käufe und Verkäufe zu erheben. Zudem ist die Depotführung oft kostenfrei. So können Sie bei eToro kostenfrei Trades eröffnen und sind auf diese Weise sehr viel flexibler bei der Gestaltung Ihres Portfolios.

Der Marktführer: detaillierter Bericht zu Amazon

Das erste, was einem in den Kopf kommt, wenn man an E-Commerce Aktien denkt, ist Amazon. Das Unternehmen besitzt eine enorme Marktkraft und dürfte aktuell eines der wertvollsten Wertpapiere überhaupt sein. Durch die nachhaltige Strategie und die breit gestreuten Angebote hat sich Amazon sehr stabil als Value-Aktie an der Börse platziert.

Amazon Aktie kaufen

Gegründet wurde die Handelsplattform Mitte der 90er Jahre von Jeff Bezos als Internet-Büchergeschäft. Der Clou an dem Projekt war und ist jedoch die Software. Es ging vor allem darum, auf lange Sicht Big Data zu sammeln und damit gezielt Vorschläge für mögliche Käufe zu machen. Mit personalisierter Werbung konnte der Umsatz schnell gesteigert werden.

Bereits nach wenigen Jahren stieg er auf mehr als 15 Millionen US-Dollar. Mittlerweile sprechen wir natürlich bereits von mehreren hundert Mrd. US-Dollar. Vom reinen Bücherhandel hat man sich unlängst verabschiedet. Amazon verkauft alle erdenklichen Produkte, dient als Marktplatz, als Streaming-Plattform, Hörbuch-Provider und engagiert sich sehr intensiv im Bereich der Smart-Home-Ausstattung.

Alexa Echo
Smarte Amazon Echo Lautsprecher für Smart Homes

Bereits 2018 und 2019 lag der Anteil von Amazon am Online-Einzelhandel bei knapp unter 50 Prozent. Durch die Corona-Krise hat das Unternehmen einen enormen Push erhalten und steht mittlerweile zumindest in Deutschland, den USA und vielen anderen westlichen Ländern als Monopolist da. Kaum ein Händler kann derzeit auf die Nutzung des Marketplaces von Amazon verzichten.

Die Aktie von Amazon entwickelt sich seit dem Börsengang durchweg positiv. Bezahlte man am Anfang deutlich unter 100 Euro pro Wertpapier, kostet die Aktie heute weit mehr als 2.500 Euro. Inmitten der Corona-Krise hat Amazon sogar die 3.000-Euro-Marke durchbrochen. Der positive Trend hat aber nur bedingt etwas mit Covid-19 zu tun.

De facto steigt seit vielen Jahren die Tendenz zum Online Shopping und damit macht auch die Aktie von Amazon Gewinne. Wer zur Jahrhundertwende in den Anbieter investiert hat, würde jetzt mit einem Plus von etwa 40.500 Prozent dastehen. 

Unvergleichbares Wachstum der Amazon Aktie von 1999 bis heute

Aktuell müssen Sie als Anleger abwägen, ob es sich lohnt, die Amazon Aktie wirklich zu kaufen. Fakt ist, dass das Wertpapier heute sehr teuer ist. Gleichzeitig sind kurzfristig immer Zuwächse möglich, weswegen sich der Marktführer bei Daytradern zu einem beliebten Papier entwickelt hat.

Konsumenten mögen aber nicht nur Amazon, sondern bestellen ihre Produkte auch über andere Plattformen. Entsprechend sollten Sie Vergleiche anstellen und sich auch über Unternehmen wie Shopify, Tencent, MercadoLibre und Zalando informieren.

E-Commerce-Aktie
WKN/ISIN
Kurs (09.04.2021)
5-Jahres-Trend (09.04.2021)
Marktkapitalisierung
Amazon
WKN: 906866
ISIN: US0231351067
2683,50 Euro
+409,1 Prozent
1,35 Billionen Euro
5-Jahres-Trend der Amazon Aktie

Sehen Sie sich hier den aktuellen Chart der Amazon Aktie an:

Die besten E-Commerce-Aktien – nicht nur Amazon lohnt sich

Wer mit kleinem Geldbeutel in Amazon investieren will, entscheidet sich meist für relativ riskante CFDs. Es gibt aber auch gute Alternativen zum Marktführer, die wesentlich günstiger zu haben sind und erstklassige Aufstiegschancen in sich tragen. An dieser Stelle präsentiere ich Ihnen die Top-Aktien aus dem Bereich E-Commerce – die nicht Amazon heißen.

Schlaue Investoren setzen auf aufstrebende E-Commerce-Unternehmen: wen gibt es neben Amazon?

E-Commerce Aktie
WKN/ISIN
Kurs (09.04.2021)
5-Jahres-Trend (09.04.2021)
Marktkapitalisierung
eBay
WKN: 916529
ISIN: US2786421030
51,96 Euro
+148 Prozent
36,51 Mrd. Euro
Shopify
WKN: A14TJP
ISIN: CA82509L1076
984 Euro
+3704,1 Prozent
120,70 Mrd. Euro
Zalando
WKN: ZAL111
ISIN: DE000ZAL1111
86,45 Euro
+203 Prozent
21,97 Mrd. Euro
Alibaba
WKN: A117ME
ISIN: US01609W1027
190,50 Euro
+180,6 Prozent
526,61 Mrd. Euro
Wish.com
WKN: A2QKC4
ISIN: US21077C1071
12,98 Euro
-27,3 Prozent
8,08 Mrd. Euro
Etsy
WKN: A14P98
ISIN: US29786A1060
169,78 Euro
+2189,1 Prozent
21,88 Mrd. Euro
Tencent
WKN: A1138D
ISIN: KYG875721634
66,29 Euro
+266,3 Prozent
673,55 Mrd. Euro
Coupang
WKN: A2QQZ2 
ISIN: US22266T1097
37,94 Euro
-1,2 Prozent (seit März 2021)
65,77 Mrd. Euro
Rakuten
WKN: 927128 
ISIN: JP3967200001
9,99 Euro
+0,6 Prozent
13,66 Mrd. Euro
Sea Ltd.
WKN: A2H5LX
ISIN: US81141R1005
210 Euro
+2246,4 Prozent (seit 2018)
110,92 Mrd. Euro
MercadoLibre
WKN: A0MYNP 
ISIN: US58733R1023
1319,50 Euro
+1156 Prozent
66,54 Mrd. Euro
Jumia Technologies
WKN: A2PGZM
ISIN: US48138M1053
31 Euro
+1081,8 Prozent (seit April 2020)
2,45 Mrd. Euro
Falabella
WKN 157739
ISIN: CLP3880F1085
4,07 Euro
+5,69 Prozent
10 Mrd. Euro

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  • Meine Bewertung: 5 out of 5 stars (5 / 5)
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Ebay

ebay

eBay entspringt derselben Epoche wie Amazon – also der jungen, wilden Zeit des Internet-Booms. Am Anfang 1995 war die Plattform lediglich ein Auktionshaus, auf dem jedermann seine Angebote veröffentlichen konnte. Mittlerweile hat sich das System stark professionalisiert und es dient überwiegend als Marktplatz für gewerbliche Händler.

5-Jahres-Trend der eBay Aktie

Neben der Plattform selbst hat eBay auch eine Bezahlmethode etabliert, welche über die Grenzen des Auktionshauses zu einem Standard geworden ist: PayPal. Selbst bei Ihrem Online Broker können Sie darüber Geld auf Ihr Konto laden. Die Aktie von eBay hat im Vergleich zu Amazon eher einen Zickzack-Kurs gefahren, konnte mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie aber einen sehr starken Schub nach oben verzeichnen. Insofern kann sich eine Investition in dieses Papier lohnen.

Sehen Sie sich hier den aktuellen Chart der eBay Aktie an:


Shopify

Shopify Aktie kaufen E Commerce

Das kanadische Startup Shopify hat sich innerhalb von wenigen Jahren zu einer echten Premium-Aktie im Bereich E-Commerce entwickelt. Der Dienstleister hilft kleinen Händlern dabei, ihren Online-Shop mit Hilfe hochwertiger Software aufzubauen. Ähnlich wie Amazon übernimmt das Unternehmen auch die Logistik für die jeweiligen Hersteller und Vertreiber.

5-Jahres-Chart der Shopify Aktie

Die Aktie hat vor allem seit 2019 einen starken Aufwärtstrend erlebt. In der Corona-Pandemie gab es einen der größten Schübe nach oben unter den Papieren, die von der Krise profitieren. Lag der Preis für Shopify Anfang 2020 noch bei knapp über 250 Euro, kostete die Aktie Ende des Jahres fast 1.000 Euro mehr.

Sehen Sie sich hier den aktuellen Chart der Shopify Aktie an:


Zalando

Zalando

Unter den deutschen E-Commerce Aktien ist Zalando die mit Abstand interessanteste. Das Unternehmen widmet sich in erster Linie dem Online-Vertrieb von Mode. In den letzten zehn Jahren ist der deutsche Dienstleister so beliebt geworden, dass er mittlerweile einen Umsatz von mehr als 6,5 Mrd. Euro hat. Seit 2014 ist Zalando an der Börse notiert.

5-Jahres-Trend der Zalando Aktie

Unlängst gehört Zalando zu den wichtigsten Unternehmen in Deutschland und kann sich in Berlin mittlerweile mehrere hochwertige Immobilien leisten, in welche Sie auch indirekt mit Hilfe von REITs investieren können. Der Gewinn in den vergangenen Jahren an der Börse liegt bei etwa 200 Prozent.

Sehen Sie sich hier den aktuellen Chart der Zalando Aktie an:


Alibaba

Alibaba Aktie kaufen

Der Primus unter den E-Commerce-Aktien aus China ist Alibaba. Das Unternehmen wurde 1999 von Jack Ma gegründet, der heute zu den reichsten Personen der Volksrepublik gehört. Von Hangzhou aus agiert er ähnlich wie Jeff Bezos‘ Amazon nur mit Fokus auf Asien. Der Umsatz liegt pro Jahr bei über 70 Mrd. US-Dollar.

5-Jahres-Trend der Alibaba Aktie

Die Entwicklung der Alibaba Aktie war in den letzten Jahren durchweg positiv und sie gilt als ein Kandidat, der Anleger interessieren dürfte. Andererseits müssen Sie hier einberechnen, dass die chinesische Regierung starken Einfluss auf die wirtschaftliche Entfaltung des Konzerns nimmt. Als Jack Ma den Staat im Oktober 2020 kritisierte, wurde er zwischenzeitlich aus der Öffentlichkeit verbannt und die Aktie fiel abrupt ab. Dennoch sehen Analysten bei der Alibaba Aktie ein großes Steigerungspotenzial.

Sehen Sie sich hier den aktuellen Chart der Alibaba Aktie an:


Wish.com

Wish

Wish.com kennen Konsumenten vor allem aufgrund der günstigen Produkte und Schnäppchen. Dabei fungiert das Portal seit 2010 in erster Linie als Marktplatz und vereinigt eine große Anzahl an chinesischen Herstellern an einem Ort.

Trend der Wish-Aktie seit Dezember 2020

Wish.com bzw. die Betreibergesellschaft ContextLogic Inc. ist relativ neu an der Börse und hat ihre Aktien erst im Dezember 2020 herausgegeben. Aktuell ist der Kurs noch recht schwankend und verzeichnet in den ersten Monaten 2021 ein leichtes Minus. Durch den Push für E-Commerce in der Corona-Krise dürfte Wish.com jedoch als interessantes Investitionsobjekt gelten.

Sehen Sie sich hier den aktuellen Chart der ContextLogic Inc. (Wish.com) Aktie an:


Etsy

Im Jahr 2005 wurde im New Yorker Viertel Brooklyn die Kunst-Plattform Etsy gegründet. Hierüber können alle, die Kunst von Gemälden über Schmuck bis hin zu Skulpturen herstellen, ihre Produkte weltweit vertreiben. Mit zunehmendem Wohlstand in der westlichen Welt ist das Interesse an Etsy gewachsen.

5-Jahres-Trend der Etsy Aktie

Seit 2015 ist Etsy mit seinen Aktien an der NASDAQ-Börse in New York vertreten. Der Kurs ist stark nach oben gegangen und hat gerade im Jahr 2020 einen positiven Trend hingelegt. Innerhalb von wenigen Monaten ist der Preis um mehr als 200 Prozent gestiegen. Im 4-Jahres-Chart steht sogar ein Plus von mehr als 2.000 Prozent da.

Sehen Sie sich hier den aktuellen Chart der Etsy Aktie an:

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Tencent

Tencent China Aktie

Den aktuell größten Boom im Bereich E-Commerce können Sie in China finden – das Unternehmen Tencent ist Teil davon. Es betreibt u. a. die Auktionsseite PaiPai.com und bietet seinen Nutzern über den Messenger-Service WeChat auch das wichtigste bargeldlose Bezahlsystem im Reich der Mitte an. Derzeit kann man nahezu alles über die chinesische Variante von WhatsApp bezahlen.

Der 5-Jahres-Trend der Tencent Aktie

Wenn Sie in chinesische Aktien investieren möchten, ist Tencent angesichts starker Wachstumsraten die beste Option für Sie. Derzeit befindet sich das Papier sogar in den Top-3 des Hang Seng, des wichtigsten Index an der Börse in Hongkong.

Sehen Sie sich hier den aktuellen Chart der Tencent Aktie an:


Coupang

Im Fernen Osten macht das südkoreanische Portal Coupang von sich reden. 2010 von Bom Kim gegründet, konnte es bereits in den ersten drei Jahren 1,6 Mrd. Euro Umsatz machen. Mittlerweile nutzt mehr als die Hälfte der südkoreanischen Bevölkerung die App, wobei der Markt des relativ kleinen Landes für den Bereich E-Commerce besonders wichtig ist.

Kursentwicklung von Coupang seit März 2021

Die Aktie von Coupang gilt weit über Korea hinaus als aussichtsreicher Kandidat für ein Investment. Erst im März 2021 erfolgte der Börsengang inmitten einer Zeit, in welcher der Umsatz aufgrund der Corona-Pandemie auf bis zu 12 Mrd. US-Dollar verdoppelt werden konnte. In Kombination mit dem Status von Südkorea als fünftgrößten E-Commerce-Markt wird der Wert auf derzeit etwa 109 Mrd. U-Dollar eingeschätzt. Auch aufgrund der derzeit noch niedrigen Preise lohnt es sich, diese Aktien zu kaufen.

Sehen Sie sich hier den aktuellen Chart von Coupang an:


Rakuten

Rakuten aus Japan ist mit seinen Angeboten wie Buy.com, Ikeda, Play.com und Viber seit mehr als 20 Jahren ein Big Player unter den Online-Unternehmen weltweit. Die Stärke des IT- und E-Commerce-Hauses spiegelt sich u. a. auch darin wider, dass dessen Logo unlängst als Sponsor auf dem Trikot des FC Barcelona prangt.

Kurs der Rakuten Aktie in den letzten 5 Jahren

Die mit Abstand besten Daten an der Börse hatte die Rakuten Aktie 2015. Nach einem zwischenzeitlichen Einbruch ging der Kurs im Rahmen der Corona-Pandemie 2020 wieder stärker nach oben. Neben dem E-Commerce selbst arbeitet Rakuten auch an diversen FinTech Lösungen für die Bezahlung der gewünschten Waren.

Sehen Sie sich hier den aktuellen Chart von Rakuten an:


Sea Ltd.

Sea Aktie kaufen

Bei Sea Ltd. werden mit Gaming und E-Commerce zwei Bereiche kombiniert, die in der Coronazeit stark im Fokus standen. Der Börsenwert des Unternehmens aus Singapur erreichte 2020 72 Mrd. US-Dollar. Besonders viel Umsatz wird dabei mit der Plattform Shopee gemacht, die in Südostasien sehr beliebt ist.

Die Aktie von Sea Ltd. in den letzten drei Jahren

Im Jahr 2020 ist der Kurs geradezu explodiert und hat ein Plus von mehr als 2000 Prozent gemacht. Auch in den nächsten Jahren nach der Pandemie dürfte sich die E-Commerce Plattform auf Dauer etablieren.  

Sehen Sie sich hier den aktuellen Chart von Sea Ltd. an:


MercadoLibre

Im spanischsprachigen Raum und vor allem in Lateinamerika ist im Bereich E-Commerce das argentinische Unternehmen MercadoLibre sehr präsent. Das Portal orientiert sich an eBay und hat unlängst eine Monopolstellung erreicht. Dazu trug u. a. die Entwicklung von MercadoPago als Micropayment-Werkzeug bei.

Die Aktie von MercadoLibre im 5-Jahres-Trend

2007 folgte der Börsengang an der NASDAQ in New York. Mit den steigenden Umsätzen wird auch die Logistik massiv erweitert, so baut MercadoLibre eine ganze Flotte an eigenen Frachtflugzeugen auf. Die Aktie ist 2020 stark gewachsen und kostet mittlerweile mehr als 1.000 Euro. Entsprechend holen sich viele kleine Investoren auch nur Bruchstücke bzw. CFDs von MercadoLibre.

Sehen Sie sich hier den aktuellen Chart von MercadoLibre an:


Jumia Technologies

Auch in Afrika wird der Onlinehandel immer wichtiger. Von der Metropole Lagos in Nigeria aus operiert das Unternehmen Jumia Technologies in mehr als 13 afrikanischen Ländern und gilt mittlerweile als das Pendant zu Amazon auf dem Kontinent. Das hohe Potenzial hatte zuletzt auch Rocket Internet aus Berlin erkannt, welches bis Anfang 2020 an Jumia Technologies beteiligt war.

So hat sich die Aktie von Jumia im vergangenen Jahr entwickelt

Im April 2019 konnte der nigerianische Konzern in New York an die NYSE-Börse gehen und seinen Wert innerhalb von wenigen Tagen verdreifachen. Im vergangenen Jahr konnte ein Plus von mehr als 1.000 Prozent, u. a. bedingt durch die Corona-Krise erzielt werden. Angesichts der großen Chancen, die bei einer Expansion in Afrika auf Jumia warten, dürfte die Aktie für Anleger in Zukunft interessant sein.

Sehen Sie sich hier den aktuellen Chart von Jumia Technologies an:


Falabella

Ebenfalls vorangetrieben hat Rocket Internet aus Berlin die digitale Marktetablierung von S.A.C.I. Falabella aus Chile. Aktuell baut der Konzern seine Stellung als Onlinehandel vor allem im Bereich Mode in Lateinamerika aus. Jedes Jahr erreicht das Unternehmen einen Umsatz von über 11 Mrd. Euro, der aufgrund der Corona-Pandemie noch einmal gewachsen ist.

Entwicklung der Falabella Aktie in den letzten 5 Jahre

Derzeit wird das Papier an der Börse in Santiago de Chile sowie im peruanischen Lima gehandelt, während man sich über europäische Broker vor allem Anleihen sichern kann. Einige ETF Anbieter nehmen Falabella aber auch bereits in ihre Fonds mit auf. Es lohnt sich für eine Expansion zu anderen Marktplätzen Ausschau zu halten.

Sehen Sie sich hier den aktuellen Chart von S.A.C.I. Falabella an:

Der Blick über den Tellerrand: Asien, Afrika und Osteuropa werden zu interessanten Märkten

Was bei einem Blick auf dem Weltmarkt unter dem Brennglas der Corona-Krise auffällt ist, dass E-Commerce in den Entwicklungsländern eine immer stärkere Rolle einnimmt. Daher sollten Anleger unbedingt die Herausbildung und Monopolisierung neuer Akteure in Asien, Südamerika und Afrika, aber auch in Osteuropa im Auge behalten.

Sobald es vermutlich noch in diesem Jahr zum Börseneinstieg kommt, dürfte so About You ein spannendes Papier sein. Das Modehaus gehört zur deutschen Otto Gruppe und weitert sein Angebot gerade eben auf Osteuropa, insbesondere in der Slowakei, in Ungarn, Rumänien, Slowenien, Lettland, Estland, Litauen, Bulgarien und Kroatien aus. Dabei wird sehr intensiv Werbung über diverse Social-Media-Kanäle geschaltet und 75 Prozent der Umsätze werden über die App generiert.

Seit 2018 gehört About You zu den Einhorn-Unternehmen, also den Konzernen, die bereits vor dem Börsengang mit über 1 Mrd. US-Dollar bewertet werden. Die Herausgabe der Aktien wird seit einiger Zeit vorbereitet und dürfte noch 2021 erfolgen.

Wie das Beispiel von Jumia in Afrika und MercadoLibre in Südamerika zeigt, bewegt sich aktuell viel in den Schwellenländern. Der Vorteil für Investoren ist, dass diese E-Commerce Aktien meist noch günstig zu haben sind und gleichzeitig ein hohes Potenzial besitzen. Die Differenz zwischen Einstiegspreis und der Kursveränderung dürfte Ihnen satte Gewinne einbringen.

Interessant ist diesbezüglich Indien, welches derzeit die zweitgrößte Bevölkerung der Welt mit vielen Menschen, die allmählich vom Wirtschaftswachstum profitieren und ihren Konsum online steigern, hat. Das Land entwickelt sich schon jetzt zu einem der wichtigsten E-Commerce-Märkte der Welt.

Rasante Entwicklung von E-Commerce in Indien (Quelle: Statista)

Derzeit ist noch nicht ganz klar, welches Unternehmen sich im Bereich E-Commerce in Indien dauerhaft durchsetzen wird. Gut stehen die Chancen z. B. für Reliance Industries, welches ursprünglich aus der Öl– und Wasserstoff-Wirtschaft kommt, u. a. aber auch Internet und Mobilfunknetze betreibt. Zudem dominiert die Tata Group in Indien weite Teile der Wirtschaft.

5-Jahres-Chart der Reliance Industries Aktie

Im Gegensatz zu Tata hat Reliance aber bereits die Tochter JIO lanciert, die aktuell der wichtigste Telekommunikationsanbieter ist und sich unlängst auch auf den Streamingmarkt begeben hat. Gleichzeitig betreibt Reliance eine ganze Reihe an physischen Läden – die beiden Segmente zu verbinden ist also eine logische Konsequenz.

Ein erstes E-Commerce Portal ist von Reliance im Bundesstaat Gujarat eröffnet worden, das sofort auf positive Resonanz gestoßen ist. Vor einiger Zeit hat der indische Staat zudem den Handlungsspielraum für ausländische Akteure wie Amazon und Alibaba einschränkt. So dürfen jene nur noch Waren von lokalen externen Händlern vertreiben und keine eigenen Produkte anbieten. Indische Plattformen haben somit einen klaren Marktvorteil, der sich auch im Trend an der Börse zeigen wird.

Starke Wertsteigerungen gab es so bereits bei dem B2B-Anbieter IndiaMart, der alleine seit dem Börseneinstieg 2019 mehr als 500 Prozent zulegen konnte. Von Bangalore aus bestimmt zudem Flipkart noch vor den Konkurrenten Amazon und Snapdeal den Onlinehandel in Indien, gehört seit 2018 jedoch zu mehr als 80 Prozent zum amerikanischen Walmart-Imperium.

3-Jahres-Chart der IndiaMart Aktie

Hervorragend sind auch die Bilanzen bei Snapdeal. Eine reine Snapdeal Aktie gibt es bisher noch nicht, dafür können Sie alternativ in die japanische SoftBank investieren, welche als wichtigster Investor bei der E-Commerce-Plattform gilt.

Ebenfalls bedeutsam dürfte in Indien bald Paytm werden. Der Konzern aus Neu-Delhi bietet clevere Lösungen für das digitale Bezahlen an, betreibt mittlerweile aber auch einen eigenen Online-Marktplatz, die Paytm Mall. Insgesamt könnte das System für E-Commerce wie WeChat in China in Indien zum neuen Standard werden. Noch ist Paytm nicht an der Börse, Sie sollten sich den Namen aber bereits merken.

  • Nach Amazon und Alibaba kommen immer mehr lokale Anbieter in Schwellenländern zu Ruhm und Prominenz
  • Wichtige Regionen für E-Commerce in den nächsten Jahren sind Asien, Osteuropa, Südamerika und Afrika
  • Indien entwickelt sich derzeit rasant zum zweitgrößten E-Commerce-Markt der Welt
  • Viele indische Unternehmen wie Snapdeal und Paytm sind noch nicht an der Börse, verfügen aber über riesiges Potenzial
  • Reliance Industries dürfte als heißer Kandidat auf einen Einstieg in den E-Commerce-Markt sein

(Risikohinweis: 67% der CFD Konten verlieren Geld)

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Wie E-Commerce von Corona profitiert

Die Corona-Pandemie hat eigentlich allen E-Commerce Anbietern von Zalando über Amazon, Etsy und Shopify bis hin zu MercadoLibre, dem wichtigsten Onlinehandel Lateinamerikas, einen starken Aufwind eingebracht. Immer mehr Menschen nutzen eine E-Commerce Plattform, um sich ihre Wunschwaren nach Hause liefern zu lassen.

Dieser Trend war schon vor der Corona-Krise spürbar. Mit dem geschlossenen Einzelhandel im Lockdown hat sich in kurzer Zeit nahezu alles auf das Internet verlagert und die Unternehmen in der Branche konnten stark von der Pandemie profitieren. Allein Marktführer Amazon machte 2020 fast 40 Prozent mehr Umsatz im Vergleich zum Vorjahr. Ähnliche Sprünge waren in den letzten beiden Geschäftsjahren bei den meisten anderen Marken zu verzeichnen.

Starke Umsatzsteigerung im Jahr 2020 bei Amazon (Quelle: Statista)

Dabei ist es nicht nur der kurzfristige Gewinn, der zu einer Investition in den Bereich E-Commerce verlockt. Umso länger der Zustand der Pandemie andauert, desto mehr Menschen gewöhnen sich an die Nutzung der Onlinehändler und Lieferdienste. Somit kann auch mit einem Wachstum über das Jahr 2021 hinaus gerechnet werden.

  • Durch die Schließung des Einzelhandels im Jahr 2020 haben sich viele Käufe ins Internet verlagert
  • E-Commerce-Plattformen wie Amazon profitieren stark vom Lockdown während der Pandemie
  • Nutzer könnten sich auf längere Zeit an die Dienstleistung aus dem Bereich E-Commerce gewöhnen und neue Kunden auf Dauer hinzukommen

Auch Fintech profitiert: das sind die Zahlungsabwickler

Zusammen mit den E-Commerce Plattformen profitieren natürlich auch die Zahlungsdienstleister. Neben bereits lange Zeit etablierten Klassikern wie den Kreditkarten Mastercard, Visa und American Express sind spätestens bei eBays Micropayment-Projekt PayPal die kleineren Online-Bezahlsysteme in den Fokus gerückt.

Diese nehmen im Übrigen nicht nur den Schwung aus der Beliebtheit des Online-Einzelhandels mit, sondern steigern ihren Umsatz auch durch die digitale Nutzung bei Käufen von Essen über Lieferdienste, von Gaming-Apps und Abos für diverse Anwendungen bzw. Software-Lösungen. Alle diese Bereiche haben ihrerseits Nutzen aus der Krise schlagen können.

Eine Übersicht zu den wichtigsten Fintech-Aktien im Zusammenhang mit E-Commerce und Online-Shopping finden Sie hier:

Aktien der dienstleister
WKN/ISIN
Kurs (09.04.2021)
5-Jahres-Trend (09.04.2021)
Marktkapitalisierung
PayPal
WKN: A14R7U
ISIN: US70450Y1038
222,55 Euro
+566,9 Prozent
260,29 Mrd. Euro
Visa
WKN: A0NC7B
ISIN: US92826C8394
186,46 Euro
+171,9 Prozent
396,35 Mrd. Euro
Mastercard
WKN: A0F602
ISIN: US57636Q1040
317,60 Euro
+284,6 Prozent
315,30 Mrd. Euro
American Express
WKN: 850226
ISIN: US0258161092
123,80 Euro
+136,1 Prozent
99,26 Mrd. Euro
Adyen
WKN: A2JNF4
ISIN: NL0012969182
1991,20 Euro
+329,2 Prozent (seit Juni 2018)
60,63 Mrd. Euro

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PayPal

Das Projekt PayPal wurde 1999 in Kalifornien initiiert und sollte die Zahlung von Kleinst- und Mittelbeträgen in der digitalen Welt erleichtern. Bereits 2002 übernahm eBay das Unternehmen und band es direkt in seine E-Commerce-Plattform mit ein. Die Vorteile, die viele Nutzer angezogen haben, sind bis heute die schnelle Begleichung von Rechnungen mit einem Klick und der umfassende Versicherungsschutz.

PayPal wird unlängst nicht nur für Käufe auf eBay, sondern auch bei Amazon, Zalando, MercadoLibre & Co. sowie bei eigentlich allen Handelsangeboten im Internet offeriert. Selbst bei Online Brokern wie eToro können Sie Geld mit Hilfe des MicroPayment-Dienstes aufladen.

Die Nutzerzahlen sind in den letzten 20 Jahren stark angestiegen und liegen aktuell bei mehr als 377 Millionen Menschen. Diese können in mehr als 100 Währungen ihre bei E-Commerce-Plattformen bestellten Waren bezahlen.

Entwicklung der Nutzerzahlen von PayPal seit 2010 in Millionen aktie Accounts (Quelle: Statista)

2015 wurde PayPal aus dem eBay-Konzern ausgegliedert und ist seither mit eigener WKN/ISIN an der NASDAQ in New York gezeichnet. Hier hat es der Finanzdienstleister sogar in den Index S&P 100 geschafft. Die Corona-Pandemie hat 2020 für ein starkes Steigen der Kurse gesorgt. In den letzten zwölf Monaten ging es für die Fintech Aktie so um mehr als 100 Prozent nach oben.

Kurs der PayPal Aktie in den letzten fünf Jahren

Sehen Sie sich hier den aktuellen Chart der PayPal Aktie an:


Visa

Seit den 70er Jahren ist Visa Inc. eine feste Größe am Kreditkartenmarkt. Die Firma gibt daneben Guthaben- und Debitkarten über diverse Banken und Finanzdienstleister heraus. War das bargeldlose Bezahlen früher nur für Urlauber und Geschäftsreisende interessant, hat das Internet der Nutzung von Kreditkarten Vorschub geleistet. Mittlerweile hat Visa einen Umsatz von mehr als 21 Mrd. US-Dollar im Jahr – dieser wird u. a. auch über E-Commerce-Plattformen generiert.

5-Jahres-Chart der Visa Inc. Aktie

2008 ging die Visa Inc. ohne die Ausgliederung Visa Europe mit Sitz in London an die Börse. 2015 wurde die europäische Sektion zurückgekauft. Der Kurs geht seitdem sukzessive nach oben und erlitt im Frühjahr 2020 einen starken Einbruch. Im Laufe der Pandemie konnte sich die Aktie jedoch schnell wieder regenerieren.

Sehen Sie sich hier den aktuellen Chart der Visa Aktie an:


Mastercard

Die Mastercard Inc. sitzt in New York und ist neben Visa einer der beiden wichtigsten Herausgeber von Zahlungskarten. Der jährliche Umsatz ist mit etwa 17 Mrd. US-Dollar etwas geringer als bei der Konkurrenz.

5-Jahres-Trend der Mastercard Inc. Aktie

Bei der Entwicklung der Aktie an der Börse ähneln sich Mastercard und Visa stark. Auch in diesem Fall ging es bis Anfang 2020 stetig nach oben, woraufhin ein kurzer, starker Einbruch durch den ersten Corona-Lockdown folgte. Mittlerweile setzt Mastercard den Erfolgskurs fort.

Sehen Sie sich hier den aktuellen Chart der Mastercard Aktie an:


American Express

American Express oder kurz AmEx ist seit 1850 im Finanzgeschäft in den USA tätig. Die Karten werden in erster Linie in Nordamerika verwendet, finden aber auch darüber hinaus sowie bei der Online-Bezahlung im E-Commerce-Segment Anwendung. Der Umsatz liegt anders als bei Visa und Mastercard lediglich im fünfstelligen Millionenbereich, steigt jedoch Jahr für Jahr an.

An der Börse stieg der Kurs der American Express Aktie bis 2020 kontinuierlich. Den meisten Teil des Pandemie-Jahres befand sie sich jedoch im Keller, bis etwa ab Oktober/November ein deutliches Plus zu verzeichnen war.

5-Jahres-Trend der Amex Aktie

2021 erlebt das Wertpapier auch bedingt durch die anhaltende Krise und den damit verbundenen Zwang zur kontaktlosen Bezahlung ein Comeback. Positiv dürfte sich auch der Sieg Joe Bidens bei den US-Präsidentschaftswahlen im November 2020 ausgewirkt haben. Mehr zu American Express lesen Sie in diesem detaillierten Porträt bei Trading für Anfänger.

Sehen Sie sich hier den aktuellen Chart der Amex Aktie an:


Klarna

Das Unternehmen Klarna wurde 2005 in Stockholm gegründet und hat noch immer seinen Sitz in der schwedischen Hauptstadt. Abgewickelt werden Zahlungen bei E-Commerce-Plattformen über Klarna mit Hilfe von abgesicherten Direkttransfers. Somit müssen Sie nicht Ihre Kreditkarte belasten, sondern können sofort von Ihrem Girokonto aus bezahlen.

Die Geschäftszahlen stehen entsprechend gut bei Klarna – ein Börsengang ist aber noch nicht erfolgt. Angesichts des hohen Umsatzes und der guten Voraussetzungen zur Kapitalbeschaffung, wird das Unternehmen derzeit mit 10,65 Mrd. US-Dollar bewertet, was es zu wesentlich mehr als einem Einhorn macht. Die Weichen sind in jedem Fall bereits für ein Directlisting (DPO) in der nahen Zukunft gestellt. Dabei kommt es zu keiner Kapitalerhöhung und es werden lediglich die bestehenden Unternehmensanteile in Aktien umgewandelt.  


Adyen

Im Zusammenhang mit Klarna muss auch der niederländische Dienstleister Adyen mit Sitz in Amsterdam genannt werden. Beide Firmen gehen regelmäßig Kooperationen ein – Adyen ermöglicht es den Händlern, die angewiesenen Zahlungen zu akzeptieren. Im Gegensatz zu Klarna ist Adyen bereits an der Börse gelistet und gehört zum Aktienindex Euronext 100. Schon vor dem Börsengang war der Konzern eines der größten Einhörner in Europa.

Die Entwicklung der Adyen Aktie seit Juni 2018

Seit 2018 können Sie die Aktien des Dienstleisters kaufen. Bereits die Anfangswerte lagen vergleichsweise hoch – mittlerweile kratzt der Preis an der 2.000-Euro-Marke und steigt unaufhörlich an.

Sehen Sie sich hier den aktuellen Chart von Adyen an:


Paytm

In Indien etabliert sich Paytm als Zahlungsmethode im virtuellen Raum. Derzeit halten vor allem Ant Financials als Partner von Alibaba, die japanische SoftBank und SAIF Partners Anteile an dem Unternehmen. Die Aussichten auf einen erfolgreichen Börsengang stehen gut: viele potenzielle Kunden in Indien und weniger Zugang zum indischen Markt für externe Akteure. Der Börsengang wird sicher in der nächsten Zeit erfolgen, noch ist aber kein konkretes Datum bekannt.

Die Vorteile der E-Commerce Aktien

  • E-Commerce ist ein aufstrebender Markt, der sich in den nächsten Jahren noch stärker etablieren wird
  • Der Boom und das Wachstum von E-Commerce halten seit mehr als zehn Jahren an
  • Immer mehr Dienstleistungen und Waren werden digital angeboten
  • Durch die Corona-Pandemie hat das Segment einen starken Schub nach oben erhalten
  • Mit dem Smartphone ist ein weiteres Endgerät für die Nutzung von E-Commerce von jedem beliebigen Ort hinzugekommen – Kunden können sogar auf dem Weg zur Arbeit Bestellungen aufgeben
  • Mit den Schwellen- und Entwicklungsländern in Asien, Südamerika und Afrika wartet ein weiterer aufstrebender Markt auf Anleger im Bereich E-Commerce
  • Sowohl kurzfristige Gewinne als auch langfristige Alternative zum Sparen

Welche Nachteile und Risiken gibt es bei E-Commerce und Handelsplattformen

Risiken entstehen vor allem durch Monopolisierungsprozesse im Bereich E-Commerce. Viele kleinere Konkurrenzprodukte wurden von Amazon, Alibaba und eBay an den Rand gedrängt. Solche etablierten Konzerne versuchen auch in den Schwellenländern Fuß zu fassen und könnten für eine Verdrängung der lokalen E-Commerce-Angebote sorgen.

Bis es dazu kommt bestehen aber u. a. in Indien, Südamerika, Südostasien und Afrika riesige Chancen, um schnell von einem starken Wachstum zu profitieren. Selbst bei kurzzeitigen Einbrüchen sollten Sie als Investor die Aktien halten und sich ansehen, wohin die Reise des Unternehmens in der internationalen E-Commerce Welt geht.

Ein weiteres Risiko besteht durch eventuelle Hackerangriffe und Betrug. Unseriöse Händler auf digitalen Marktplätzen schaden dem Image des jeweiligen Portals. Auch deswegen konnte die Wish.com Aktie ContextLogic bisher noch nicht das Einlösen, was sie verspricht. Sicherheitslücken haben eventuell auch kurzfristig bei anderen Anbietern negative Auswirkungen auf den Kurs.

Alle Vor- und Nachteile zu den E-Commerce Aktien im Überblick

Vorteile von E-Commerce Aktien
Nachteile von E-Commerce Aktien
E-Commerce wächst seit vielen Jahren
Monopolisierungstendenzen drängen kleinere Startups eventuell an den Rand
Mit mehr Digitalisierung ist von einem anhaltenden Boom auszugehen
Bisweilen ist es schwer, noch neue Nischen zu finden
Durch Corona wurden neue Kunden generiert
Unseriöse Händler und Sicherheitslücken können der Kursentwicklung schaden
Corona hat die E-Commerce-Aktien gestärkt
In Schwellenländern wie Indien wartet ein wachsender Markt auf das E-Commerce-Segment
Smartphhones und mobiles Bestellen von Waren sorgt für einen wachsenden Umsatz

Meine Tipps und Tricks für Anleger in E-Commerce

  • Nehmen Sie einige der Marktführer wie Amazon, Zalando, eBay und Alibaba in Ihr Portfolio auf
  • Informieren Sie sich über aufstrebende Newcomer vor allem in Schwellenländern wie Argentinien, Brasilien, Indien, China und Südafrika
  • Der afrikanische Markt bietet derzeit viel Potenzial für eine langfristige Investition
  • Streuen Sie Ihr Risiko möglichst breit, indem Sie in viele Segmente investieren
  • Nehmen Sie Aktien aus verschiedenen Branchen ins Portfolio auf, um Ihr Verlustrisiko zu senken
  • Sichern Sie sich durch kluges Hedging vor möglichen Verlusten ab
  • Entscheiden Sie sich als Alternative zu einzelnen Aktien für einen ETF
  • Schauen Sie sich auch Branchen an, die im Windschatten von E-Commerce aufblühen, z. B Logistik, Software-IT und Finanzdienstleister

Alternative ETF: Weniger Risiko und garantierte Rendite

Bei ETFs handelt es sich um indexgebundene Fonds, die genauso wie Aktien an der Börse gekauft und verkauft werden können. Sie haben auch über Online Broker wie eToro Zugriff auf diese Pakete. Der Vorteil ist, dass die Aktien ständig ausgetauscht und der Fond mit den am besten performenden Papieren aufgefüllt wird. Dadurch ist ein kontinuierliches Wachstum garantiert. Wer wenig Einstiegskapital hat, kann auch einen ETF mit Hebel kaufen.

Top-Renditen wie bei einzelnen Aktien sind dabei zwar nicht möglich. Da der ETF aber bereits in sich diversifiziert ist, tendiert das Verlustrisiko gegen Null. Somit können Sie sorgenfrei Ihr Geld in einen solchen Fond stecken und es über Jahre hinweg für sich arbeiten lassen. So kann ein ETF als Altersversorge genutzt werden, zumal Sie im Falle der Online Broker nicht einmal Depotkosten entrichten. Konkret empfehlen kann ich Ihnen:

L&G Ecommerce Logistics UCITS ETF

  • ISIN: IE00BF0M6N54
  • Sitz: Irland
  • Fondgröße: 434 Mio. Euro
  • TER: 0,49 Prozent p. a.
  • Ertragsverwendung: Thesaurierend
  • Performance (1 Jahr): 80,31 Prozent

HANetf EMQQ Emerging Markets Internet & Ecommerce UCITS ETF

  • ISIN: IE00BFYN8Y92
  • Sitz: Irland
  • Fondgröße: 326 Mio. Euro
  • TER: 0,86 Prozent p. a.
  • Ertragsverwendung: Thesaurierend
  • Performance (1 Jahr): 88,34 Prozent

Gibt es einen besonders guten Zeitpunkt, um zu investieren?

Einen konkreten Zeitpunkt für ein langfristiges Investment in E-Commerce Aktien gibt es eigentlich nicht. Es können jedoch Kurssprünge speziell in wichtigen Angebotszeiträumen wie der Cyber Woche oder dem Black Friday verzeichnet werden. Gleiches gilt für die Sales – die Winter- und Sommerschlussverkäufe bei Modelabels.

Allgemein gesehen ist das Jahr 2021 der perfekte Moment, um auf den Zug des E-Commerce aufzuspringen und von dem Schwung durch die Corona-Krise zu profitieren. De facto wird sich das Segment noch stärker etablieren und weitere Kundenstämme gewinnen. Somit kann man aktuell nur wenig bei einem Kauf von E-Commerce Aktien falsch machen.

Mein Fazit: Profitieren Sie von der Lust der Menschen am Online-Shopping

Online-Shopping und E-Commerce haben in den letzten 15 Jahren einen unvergleichbaren Erfolgskurs hingelegt. Da immer mehr Menschen Computer und Smartphones nutzen, verlagert sich auch der Einzelhandel weiter ins Netz. Hier können die Kunden unabhängig von Ort und Öffnungszeiten munter konsumieren – die Umsätze der Marktplätze sind entsprechend hoch und die jährliche Wachstumsrate CAGR immens.

Ein klassisches Beispiel für den Erfolg des Online-Handels ist der Marktführer Amazon. Der Konzern besitzt eine der aktuell wertvollsten Aktien der Welt. Ähnliche Aufstiegsgeschichten haben der chinesische Anbieter Alibaba, das deutsche Portal Zalando und MercadoLibre in Südamerika hingelegt. Hinzukommen aufstrebende Startups wie Sea Ltd. und Shopify.

Unterm Strich dürfen E-Commerce Aktien in einem gut sortierten Portfolio also nicht fehlen. Legen Sie verschiedene dieser Papiere in Ihr Depot und profitieren Sie vom kontinuierlichen Wachstum, das u. a. auch im Rahmen eines ETFs ein interessanter Gewinntreiber sein kann. Die Corona-Krise hat dabei gezeigt, zu welchen Höhenflügen die Unternehmen aus dem E-Commerce in der Lage sind und welches Potenzial in ihnen schlummert.

(Risikohinweis: 67% der CFD Konten verlieren Geld)

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