Bayer Aktie kaufen

Bayer Aktie kaufen und investieren – Der Pharama-Gigant aus Leverkusen

Der Bayer-Konzern ist ein Unternehmen mit Tradition. Der Pharmariese ist seit Mitte der Neunziger an der Börse vertreten, jedoch liegt seine Geschichte weitaus tiefer zurück.  Seit dem Börsengang hat die Aktie so einige Berg- und Talfahrten erlebt, doch konnte sich die traditionsreiche Firma immer gut wieder aufraffen und verteidigte stets ihren Platz an der Spitze der Pharmaunternehmen weltweit. 

Spätestens seit 2011 konnte das Unternehmen einen starken Anstieg an der Börse verzeichnen. Wegen Zweifeln an einem Medikament musste der Konzern jedoch ab 2015 einen starken Fall in die Tiefe hinnehmen. Durch die Übernahme des US-amerikanischen Saatgutherstellers Monsanto und dessen Skandal über das Mittel Glyphosat fiel die Aktie von einem Rekordhoch weiter in den Keller. Trotz dieser harten Krisen konnte sich das Unternehmen wieder aufraffen und erreichte bis 2017 einen weiteren Hochpunkt, welchen es jedoch bald auch wieder verlassen musste. Bayer als ein extrem großes Unternehmen mit einem globalen Absatzmarkt ist jedoch stets ein interessantes Objekt für Anleger und solche, die neue an der Börse einsteigen wollen.

Im Folgenden soll erklärt werden, wie Sie generell in den Handel mit Wertpapieren einsteigen können, was Sie dabei unbedingt beachten sollten und wie es insbesondere mit der Aktie der Bayer AG steht. Zudem soll Ihnen das Unternehmen an sich etwas vorgestellt werden, damit Sie sich einen Überblick über die Geschichte und aktuellen Tätigkeiten des Konzerns verschaffen können.

Bayer Aktien kaufen: Wie geht man vor? Eine Anleitung!

Wer vor einigen Jahren noch am Aktiengeschäft einsteigen wollte, musste sich hitzigen Telefongesprächen mit Brokern aussetzen oder sogar selbst den Gang zur Börse wagen. Heutzutage geht das um einiges einfacher. Wer im Zeitalter des Internets und der globalen Vernetzung an der Börse einsteigen, benötigt kaum mehr als ein herkömmlichen Computer, Smartphone oder Tablet. 

Das Internet hat den Aktienhandel grundlegend revolutioniert und es ermöglicht zu jeder Zeit an jedem Ort dabei zu sein und das in Echtzeit. In Sekundenschnelle können Wertpapiere bequem von zuhause oder aus dem Urlaub getradet werden. Wer jedoch neu einsteigen möchte hat einiges zu beachten. Zuallererst sollten Sie sicher gehen, den richtigen Broker ausgewählt zu haben. Im Folgenden soll eine grundsätzliche Anleitung gegeben werden, wie Sie am sichersten im Geschäft der Börse einsteigen.

Schritt 1: Wählen Sie den richtigen Broker

Wie bereits erwähnt hat das Internet die Börse auf eine neue Ebene gebracht und so sind auch in den letzten Jahren immer mehr und mehr Broker auf dem digitalen Markt erschienen. Obwohl es mittlerweile viele seriöse Anbieter in dem Bereich gibt, sollte man trotzdem vorsichtig sein. Denn viele Websites bieten anstatt echter Wertpapiere nur sogenannte CFDs an. Dabei handelt es sich um Differenzkontrakte, welche zwar von dem Anstieg und Fall einer Aktie profitieren, den Anleger jedoch nicht wirklich in den Besitz eines Wertpapiers versetzen. 

Sollten Sie also tatsächliche Aktien kaufen und verkaufen wollen, müssen Sie bei der Wahl des Brokers unbedingt darauf achten, dass dieser auch wirklich Wertpapiere zum Verkauf anbietet. Ein sicherer und transparenter Broker, welcher  sich in den letzten Jahren gut im Markt etabliert hat ist eToro. Während sich viele Anbieter auf dem Markt tummeln, welche ihre Kunden durch versteckte Kosten versuchen zusätzlich zur Kasse zu beten, bietet eToro geringe und vor allem transparente Gebühren, einen rapiden Handel, eine Übermittlung der Kursdaten in Echtzeit und einen deutschen Kundenservice, falls Sie mal irgendwelche Fragen haben und persönlich mit einem Mitarbeiter der Website sprechen möchten.

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(67 % der Privatanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel bei diesem Anbieter Geld. Sie sollten sich überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.)

Schritt 2: Anmeldung und Registrierung bei dem ausgewählten Broker

Nach der Entscheidung für den richtigen Broker, geht es daran sich auf der gewählten Plattform anzumelden.  Bei seriösen Brokern wie eToro, reicht es dabei nicht aus einfach ein Profil zu erstellen. Neben der gewohnten Anmeldung via E-Mail-Adresse, Benutzernamen und Passwort, ist es zusätzlich notwendig die eigene Identität, sowie den Wohnsitz zu bestätigen. Für die Verifizierung der Identität (POI) laden Sie eine Kopie eines gültigen Ausweisdokuments, wie dem Reisepass auf die Plattform hoch. Um Ihre Adresse zu bestätigen (POA) reicht es aus, beispielsweise eine aktuelle Stromkostenabrechnung einzureichen.

Aktienkonto eröffnen bei eToro
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Auch wenn Ihnen das zunächst kompliziert vorkommen mag, ist dieses Vorgehen wichtig, um Betrug vorzubeugen und einen sicheren Ablauf des Handels garantieren zu können.

Schritt 3: Geld auf das Konto laden

Wurde Ihr Konto nach der Anmeldung einmal freigeschaltet, können Sie sich bereits auf dem Markt umsehen. Um jedoch letztendlich wirklich Aktien kaufen zu können, müssen Sie erst noch Geld auf Ihr persönliches Konto laden. Für Neulinge und Quereinsteiger bietet eToro die Einrichtung eines Demo Kontos an, welches Ihnen ermöglicht sich erst einmal mit Spielgeld im Aktienhandel zu versuchen und sich gleichzeitig mit der Oberfläche der Website vertraut zu machen. Haben Sie einmal alles verstanden und Fuss gefasst geht es an die erste Einzahlung echten Geldes.

Die erste Einzahlung hat oft einen höheren Mindestbetrag als die folgenden Einzahlungen. Dies gründet sich auf den recht hohen bürokratischen Aufwand, welchen der Broker hinnehmen muss, um einen neuen Account zu registrieren. Es lohnt sich für die Broker kaum einen Kunden zu registrieren, welcher den Mindestbetrag nicht bereit ist zu zahlen. Ein solcher Mindestbetrag liegt allerdings meist nur bei wenigen hundert Euro oder Dollar und – seien wir mal ehrlich – mit weniger Geld brauchen Sie an der Börse auch nicht einsteigen, da Ihnen kleinere Summen nicht die Möglichkeit bieten Ihr Risiko sinnvoll zu verteilen und am Ende auch wirklich davon zu profitieren.

Um Geld auf Ihr Konto einzuzahlen, bieten sich meist unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten, wie Paypal oder Kreditkarte. Dabei ist es wichtig das Kleingeschriebene zu beachten, da bei den unterschiedlichen Zahlungsmethoden eventuell zusätzliche Kosten anfallen können. Natürlich empfiehlt es sich eine Zahlungsmethode zu finden, welche kostenfrei ist und vor allem schnell von statten geht, da Sie ja so bald wie möglich damit beginnen möchten, ihr Geld in Aktien anzulegen.

Schritt 4: Kauf von Bayer Aktien

Damit Sie ganz sicher sind, dass Sie auch die richtige Aktie erwerben, sollten Sie unbedingt beachten, dass Sie auch wirklich das gewünschte Wertpapier ausgewählt haben. Wie auch viele andere Wertpapiere, wird auch die Bayer Aktie an unterschiedlichen Börsen gehandelt. So kann man beispielsweise die Aktie an der Wallstreet in New York, aber auch an der Börse in Frankfurt erwerben. Durch die Differenz der Währungen können hierbei minimale Preisunterschiede auftreten.

Die Aktie der Bayer AG ist über die folgenden Identifikatoren eindeutig identifizierbar:

  • Kürzel: BAYER
  • WKN: BAY001
  • ISIN: DE000BAY0017

Im Falle, dass Sie nicht nur ein spekulatives Differenzgeschäft, wie etwa durch ein CFD-Trading tätigen wollen, ist zusätzlich unbedingt darauf zu achten, dass Sie auch wirklich das Wertpapier der Bayer AG kaufen, um es in Ihr persönliches Portfolio mit aufzunehmen.

(Risikohinweis: 67% der CFD Konten verlieren Geld)

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Was ist die Bayer AG? – Das Unternehmen vorgestellt:

Wie bereits erwähnt ist Bayer ein Konzern mit Tradition und Geschichte, welche weit zurückreicht. Bayer ist ein Pharmakonzern mit Sitz in Leverkusen, welcher bereits 1863 gegründet wurde und seitdem stetig anwuchs. Bis Ende 2021 zählte das Unternehmen nahezu 100.000 internationale Beschäftigte in verschiedenen Bereichen und an unterschiedlichen Standorten. 

Die Geschichte des Unternehmens ist zwar eine Erfolgsgeschichte, jedoch weist sie einige dunkle Kapitel auf. Zusammen mit dem Konzern I.G. Farben versorgte das Unternehmen im Nationalsozialismus das Heer mit Öl und verschiedenen Gasen und schreckte unter Hitler auch nicht vor Zwangsarbeit und Diskriminierung zurück. Nach der Besetzung der Amerikaner versuchte das Unternehmen jedoch stets sein Image wieder aufzubessern, um weiterhin am Weltmarkt beteiligt zu sein. Das Wirtschaftswunder der 1950er Jahre ermöglichte es dem Konzern sich auch in Süd-und Nordamerika zu etablieren. Nach der Jahrtausendwende wurde die Firma grundlegend umstrukturiert und die bisherigen Geschäftsbereiche der Bayer AG (Pflanzenschutz, Pharma, Polymere und Chemie) wurden in eigenständige Teilkonzerne (Bayer CropScience, Bayer HealthCare, Bayer Polymers und Bayer Chemicals) zerlegt.

In den letzten zehn Jahren schaffte es das Unternehmen seine jährlichen Umsätze stets im Raum von ca. 37 – 41 Mrd. Euro zu halten. Mittlerweile ist das Unternehmen eines der größten und einflussreichsten Pharmakonzerne der Welt und zahlte stets Dividende an seine Anleger aus, auch wenn gesagt werden muss, dass das Unternehmen inzwischen einige Konkurrenz bekommen hat, welche teilweise besser laufen als das Traditionsunternehmen.

In den letzten Jahren hat die Aktie des Konzerns einige Hochs und Tiefs erlebt und seinen Anlegern oft Schweißperlen beschert. Vor Allem das Jahr 2020 und die Coronakrise hat das Unternehmen im Gegensatz zu seinen Mitstreitern nicht unbedingt mit Bravour überstanden.

Sehen Sie hier den aktuellen Aktienkurs von Bayer:

Weshalb investieren in die Bayer AG?

Die Bayer AG ist nach wie vor eines der größten Pharmaunternehmen und deshalb stets ein interessantes Objekt für Anleger. Das Unternehmen macht, wie bereits erwähnt, Milliardenumsätze und auch der Börsenwert beträgt weit über 100 Milliarden Euro. Bei der Bayer AG handelt es sich mit Sicherheit um ein über Jahrzehnte hinweg stabiles Unternehmen, welches eine weit über 100-jährige Geschichte aufweist und somit einige große Krisen überstanden hat. 

Durch die Übernahme von Monsanto erregte das Unternehmen großes Aufsehen und zeigte seinen Willen sich weiter auszubreiten und weitere Sektoren, wie den Saatgut Sektor für sich zu gewinnen. Auch wenn diese Übernahme nicht ganz unriskant ist und dem Unternehmen zukünftig eventuell Schwierigkeiten bereiten könnte, spricht es doch auch für eine risikofreudige und selbstbewusste Haltung des Konzerns. 

Das Unternehmen ist also kein kleines Start-Up mehr, sondern vielmehr ein Riese auf dem Markt, welcher den Markt stark mit beeinflusst und sich großer Popularität erfreut. Durch bahnbrechende Patente, wie beispielsweise dem Aspirin, ist das Unternehmen gut im Weltmarkt aufgestellt. 

Worauf man trotzdem achten sollte

Auch wenn die Bayer AG ein großer Fisch ist, sollten Sie vorsichtig sein. Zum einen muss gesagt werden, dass ein Unternehmen vor allem dadurch attraktiv für Anleger ist, wenn es auf gesunden Füßen steht. Damit kann sich die Bayer AG allerdings leider nicht rühmen, denn der Konzern hat über die Jahre einen extrem großen Schuldenberg angehäuft. Diese Schulden setzen die Dividende unter Druck und es sieht wohl nicht so aus, als könne das Unternehmen diesen Berg so bald beseitigen.

Ein weiterer Grund, welcher besorgniserregend ist, ist dass das Unternehmen nicht wirklich von einem klaren Fokus und einer zielgerichteten Strategie zeugt. Im Gegensatz zu Apple, welches sich beispielsweise auf nur einige wenige Dinge konzentriert, diese aber mit Bravour und Qualität umsetzt, versuchte Bayer sich in sehr unterschiedliche Sparten auszubreiten, was zu eindeutigen Verlusten an Qualität führte. 

Zuletzt scheint wohl auch die Zukunft des Unternehmens ziemlich unsicher zu sein. Denn obwohl der Kauf der Monsanto und der Einstieg in die Landwirtschaft risikoreich sind, verspricht dieser Sektor aufgrund der wachsenden Weltbevölkerung zumindest gute Aussichten. Der Gesundheits-und Pharmasektor hingegen wird bereits jetzt von einigen neuen und sehr erfolgreichen Unternehmen dominiert, welche, im Gegensatz zur Bayer AG weitaus vielversprechender und zukunftsorientierter wirken.

Alternativen und Konkurrenz der Bayer AG

Wer sein Risiko minimieren möchte, sollte stets in unterschiedliche Unternehmen investieren. Davon gibt es in der Pharmaindustrie einige.

Die größten der Konkurrenten sind derzeit Pfizer, Novartis und Astrazeneca. Diese Unternehmen haben es vor allem geschafft die Coronakrise für sich zu nutzen und Milliardengewinne zu erzielen. Durch eine schnelle Reaktion und tüchtige Forschung konnten diese Unternehmen Bayer outperformen und riesige Verträge mit Regierungen für den Vertrieb von Impfstoffe abschliessen. Wer also sein Risiko durch Diversifikation möglichst klein halten möchte, sollte sich diese Unternehmen unbedingt genauer ansehen.

Bayer Aktie: Überblick der Vor- und Nachteile

In der untenstehenden Tabelle, werden noch einmal die Vor-und Nachteile der Bayer Aktie veranschaulicht:

Vorteile:
Nachteile:
Größe: Durch seine lange Existenz ist Bayer immernoch eines der größten Pharmaunternehmen der Welt und somit nicht so einfach vom Markt wegzudenken.
Schulden:  Im Gegensatz zu Amazon und Co. hat das Unternehmen einen beachtlichen Schuldenberg angehäuft, welchen es wohl auch nicht so schnell loswerden wird.
Risikofreudig: Die Bayer AG versucht stets in neue Bereiche vorzudringen und weitere Teile des Marktes zu übernehmen.
Mangel an Konzentration: Durch die Ausbreitung in unterschiedliche Sektoren, verliert die AG den Fokus für das wesentliche.
Dividende: Auch in der Coronakrise zahlt das Unternehmen weiterhin Dividende an seine Anleger aus.
Wettbewerb: Die Coronakrise hat die Karten neu gemischt und wenn man die Charts der Konkurrenz mit dem der Bayer AG vergleicht, zeigt sich schnell dass die Mitstreiter besser dastehen.

Fazit: Bayer Aktie kaufen oder nicht?

Bayer ist ein Pharmariese mit langer Tradition, welcher diverse Krisen überstand und sich oft stabil gab. Zusammenfassend muss allerdings gesagt werden, dass das Unternehmen vor allem in den letzten Jahren schwer zu leiden hatte, was auch seinen Anlegern keine Freude bereitete. Die wachsenden Schulden des Unternehmens wirken recht unattraktiv für Investoren und die Übernahme der Monsanto ist auch nicht überall gut angekommen.

Wer darüber nachdenkt Bayer Aktien zu kaufen, sollte langfristiger denken und nicht auf schnelle Gewinne hoffen. Das Unternehmen wird sich wohl weiterhin auf dem Weltmarkt halten, doch wem sein gutes Geld lieb ist, sollte definitiv neben Bayer auch in die Konkurrenz, nämlich in Pfizer, Novartis und Astrazeneca investieren. Es ist immer ratsam das Risiko zu streuen und so geht es auch in der Pharmasparte. 

(Risikohinweis: 67% der CFD Konten verlieren Geld)

(Risikohinweis: 67% der CFD Konten verlieren Geld)

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