Airbus Aktie kaufen und investieren – Anleitung für Anfänger

Die Aktie der Airbus Group verzeichnete spätestens seit dem Jahr 2017 einen bemerkenswerten Höhenflug. Abgesehen von einem Einbruch der Aktie im Jahr 2019, welcher auf zwei verheerende Abstürze und daraus resultierende Flugverbote der Baureihe 737 Max einherging, kann die Aktie der Airbus Group sich in den letzten Jahren definitiv sehen lassen. Seit der Coronakrise, welche seit dem ersten Quartal 2020 anhält hatte die Firma offensichtlich mit gewaltigen Problemen zu kämpfen.

Durch die Reisebeschränkungen und den geplanten Abbau von Arbeitsplätzen musste der Flugzeugbauer im letzten Jahr Verluste in Milliardenhöhe hinnehmen. Dennoch lässt sich sagen, dass die Airbus Group, im Vergleich zum Rest der Branche, den Erwartungen hingegen relativ gut abschnitt. So lohnt es sich weiterhin ein Auge auf dem Verlauf der Wertpapiere zu behalten und auch zukünftige Investitionen in den Flugzeugriesen in Erwägung zu ziehen — der internationale und inländische Flugverkehr wird auch in der Zukunft weiterhin bestehen und nach Aufhebung der Reisebeschränkungen vermutlich stark an Fahrt aufnehmen.

Im Folgenden soll erklärt werden, wie Sie generell in den Handel mit Wertpapieren einsteigen können, was Sie dabei unbedingt beachten sollten und wie es insbesondere mit der Aktie der Airbus Group steht.

Die Anleitung: Airbus Aktien kaufen — Wie geht man vor?

Wer neu in das Geschäft mit Aktien einsteigen will sollte dabei einiges beachten, um Risiken und unnötigen Kosten entgegen zu wirken und Kontrolle über das Verfahren zu gewinnen. Während man früher noch über das Telefon an der Börse anrief, um sich hektischen Gesprächen mit gestressten Brokern auszuliefern, ist der Handel mit Wertpapieren mittlerweile ein ganzes Stück einfacher, schneller und komfortabler geworden.

Heutzutage ist es ganz einfach möglich Wertpapiere, Devisen und dergleichen vom Computer oder sogar dem Smartphone aus in Sekundenschnelle zu traden. Dabei ist es jedoch zu allererst wichtig, den richtigen Broker zu wählen, um unnötig hohen Gebühren aus dem Weg zu gehen. Hier eine grundsätzliche Anleitung, wie Sie hierbei vorgehen sollten.

Schritt 1: Wählen Sie den richtigen Broker

Seit dem Zeitalter der Smartphones und der Digitalisierung erschien auf dem Markt eine Großzahl an Trading Apps. Jedoch ist bei der Wahl des richtigen Brokers zu beachten, dass die meisten Anbieter den Handel mit echten Aktien gar nicht anbieten, sondern stattdessen nur einen Handel mit Differenzkontrakten, sogenannten CFDs ermöglichen. Dabei können Sie zwar von dem Fall oder Anstieg einer Aktie profitieren, sind jedoch nicht wirklich im Besitz des eigentlichen Wertpapiers.

Möchten Sie mit tatsächlichen Aktien an der Börse handeln, müssen Sie einen Broker finden, welcher Ihnen dies auch wirklich ermöglicht. Ein sicherer und transparenter Broker, welcher sich in den letzten Jahren gut im Markt etabliert hat ist eToro. Während andere Anbieter mit Klauseln und versteckten Gebühren Profite auf Kosten ihrer Kunden zu erzielen versuchen, bietet eToro geringe und transparente Gebühren, eine Übermittlung von Kursdaten in Echtzeit, eine rapiden Handel und einen Kundenservice in deutscher Sprache, falls mal irgendwelche Fragen auftauchen sollten.

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Schritt 2: Anmeldung und Registrierung bei dem ausgewählten Broker

Hat man sich einmal für einen professionellen Broker entschieden, geht es daran sich bei der Website zu registrieren. Bei seriösen Aktien Plattformen wie eToro, ist es notwendig sich neben der Anmeldung zusätzlich noch zu verifizieren und die eigene Identität zu bestätigen. Dafür müssen Sie zumeist einen Identitätsnachweis (POI), sowie einen Adressnachweis (POA) vorlegen. Ein gültiges Ausweisdokument und einen Nachweis der Meldeadresse genügt hierfür.

Auch wenn Ihnen das zunächst kompliziert vorkommen mag, ist dieses Vorgehen wichtig, um Betrug vorzubeugen und einen sicheren Ablauf des Handels garantieren zu können.

Schritt 3: Das Konto auffüllen

Ist das Konto einmal freigeschaltet, können Sie sich in ihr Profil einloggen und sich auf dem Markt umsehen. Um letztendlich jedoch wirkliche Wertpapiere erwerben zu können, müssen Sie zuerst noch Geld auf Ihr Konto einzahlen. Sollten Sie neu an der Börse sein und sich erst einmal orientieren wollen, bevor Sie ihr gutes Geld riskieren, bietet Ihnen eToro die Möglichkeit ein Demokonto einzurichten und es zunächst einmal mit Spielgeld zu versuchen, um sich mit der Handhabung der Plattform vertraut machen zu können.

Die erste Einzahlung hat oft eine höhere Mindesthöhe als die folgenden Einzahlungen. Dies gründet sich auf den recht hohen bürokratischen Aufwand, welchen der Broker hinnehmen muss, um einen neuen Account zu registrieren. Für Broker lohnt es sich deshalb nicht, Kunden mit aufzunehmen, welche einen solchen Mindestbetrag nicht bezahlen möchten. Jedoch liegt ein Mindestbetrag für die erste Einzahlung meist nur bei wenigen hundert Dollar oder Euro, welche dem Kunden natürlich auf sein virtuelles Trading Konto gutgeschrieben werden. Mit geringeren Summen in den Aktienmarkt einzusteigen ist wenig sinnvoll, da es nicht wirklich möglich ist das Risiko durch Diversifikation zu streuen und somit bedeutende und stetige Gewinne zu erzielen.

Um Geld auf Ihr Konto einzuzahlen, bieten sich meist unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten, wie Paypal oder Kreditkarte. Dabei ist es wichtig das Kleingeschriebene zu beachten, da bei den unterschiedlichen Zahlungsmethoden eventuell zusätzliche Kosten anfallen können. Grundsätzlich empfiehlt es sich natürliche eine Zahlungsmethode zu wählen, welche frei von Kosten ist und bei welcher Ihr Geld möglichst schnell, ohne unnötige Umwege auf Ihr Konto geleitet wird. Sie möchten ja schließlich sobald wie möglich damit beginnen, in Wertpapiere zu investieren.

Schritt 4: Erwerb von Airbus Aktien

Um ganz sicherzugehen, dass Sie die richtige Aktie der richtigen Aktiengesellschaft ersteigern, sollten Sie unbedingt beachten, dass Sie auch wirklich das gewünschte Wertpapier ausgewählt haben. Wie auch viele andere Aktien, wird auch die Airbus Aktie an unterschiedlichen Börsen gehandelt. So kann man die Aktie an der Wallstreet in New York, aber auch an der Börse in Frankfurt erwerben. Allein schon wegen der Differenzen zwischen den verschiedenen Währungen, können hierbei geringe Schwankungen im Kurs entstehen.

Die Aktie der Airbus Group ist über die folgenden Identifikatoren eindeutig identifizierbar:

  • Kürzel: AIR.PA
  • WKN: 938914
  • ISIN: NL0000235190

Sollten Sie nicht nur ein spekulatives Differenzgeschäft, etwa durch ein CFD-Trading tätigen wollen, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Sie auch wirklich das Wertpapier der Airbus Group kaufen und es in Ihr persönliches Portfolio mit aufnehmen.

Was ist die Airbus Group?

Zunächst ist es wichtig sich einen Überblick darüber zu verschaffen was, die Airbus Group eigentlich genau tut und in welcher Branche sie tätig ist.

Das Unternehmen, welches im Jahre 2000 gegründet wurde und seine Hauptsitze im französischen Toulouse und Leiden in den Niederlanden hat, erzielte seit seiner Gründung Milliardenumsätze mit dem Bau von Flugzeugen und stieg auf zu Europas größten Luft-und Raumfahrtunternehmen, sowie dem zweitgrößten Rüstungshersteller. Mit einem Umsatz von über 63 Milliarden Euro im Jahr 2018 ist Airbus nun das größte Luft- und Raumfahrtunternehmen der Welt.

Der weltweit stark zunehmende Luftverkehr spielte dem Unternehmen in die Karten und so belieferte es diverse internationale Airlines mit Flugzeugen. Wie bereits erwähnt, erlitt das Unternehmen Anfang 2019 eine Talfahrt. Der Flugzeugtyp Boeing 737 Max stürzte gleich zweimal aufgrund technischer Unzulänglichkeiten im Flug Assistenzsystem ab, was zu weitgehenden Flugverboten des Bautyps führte. Nach dieser schweren Krise jedoch erholte sich das Unternehmen schnell und der Aktienkurs schoss von einem Tief von 83,10 EUR in den ersten Tagen des Jahres 2019 auf über 121,00 EUR im April. Dies zeugt von einer starken Fähigkeit zu Rehabilitation, was unter anderem auf die fundamentale Etablierung des Unternehmens im Weltmarkt zurückzuführen ist.

Seit einiger Berg-und Talfahrt zwischen 2014 und 2016 verzeichnete der Aktienverlauf des Unternehmens drei beachtliche Peaks. Das erste Peak war im Sommer 2016 angesiedelt, als nach einigen kleineren Schwankungen der Preis der Aktie von unter 50 EUR innerhalb weniger Monate auf über 75 EUR sprang. Einen vergleichbaren Höhenflug erfuhr das Unternehmen zwischen Ende 2017 und Ende 2018 als der Aktienkurs erneut von 70 EUR auf nahezu 110 EUR anstieg. Bis letzten Quartal 2019 steigerte sich der Kurs der Airbus Aktie auf einen Preis von über 138 EUR.

Im Jahre 2020 erlitt der Konzern, wie alle Mitstreiter seiner Branche aufgrund der Corona Pandemie einen extremen Einbruch. Da durch die Reisebeschränkungen, welche weltweit stark auf die Branche einwirken, ein Großteil des internationalen Flugverkehrs eingestellt wurde, gingen auch die Kurse der Aktie tief in den Keller. Ein zusätzlicher geplanter Abbau von Arbeitsplätzen im Unternehmen sorgte für Verluste in Milliardenhöhe.

Während jedoch viele Beobachter und Experten den Einbruch der Branche und insbesondere der Airbus Aktie extrem hoch einschätzen, schlug sich das Unternehmen gut und konnte im Vergleich zu seinen Konkurrenten gut abschneiden. Mittlerweile erholte sich der Kurs von einem Rekordtief von unter 50 EUR im Mai 2020 auf einen stabilen Preis von um die 90 EUR im Februar 2021, was das dritte bemerkenswerte Peak der Aktie darstellt.

Weshalb investieren in die Airbus Group?

Auch wenn auf den ersten Blick die Zahlen ziemlich rot erscheinen und die gesamte Branche ein historisches Tief erleidet, gibt es Gründe warum man dennoch eine Investition in Airbus Aktien in Erwägung ziehen sollte. Auch wenn eine Branche nicht gerade auf der Erfolgswelle zu schwimmen scheint, lohnt es sich die unterschiedlichen Akteure miteinander zu vergleichen. Tut man dies hier, ergibt sich dass, wie schon erwähnt die Airbus Group verblüffend gut abschnitt und sich trotz der Krise vor seinen Mitstreitern behaupten konnte.

Ein weiterer und bedeutsamer Grund, welcher für eine Investition in Wertpapiere der Airbus Group spricht, ist ganz einfach, dass die Branche weiterhin bestehen wird und die Preise gerade extrem günstig sind. Die Reisebeschränkungen werden innerhalb des nächsten Jahres voraussichtlich gelüftet werden, was zu einem großen Ansturm im Reisegeschäft und einem starken Anstieg des Luftverkehrs führen wird. Airbus als einer der führenden Unternehmen der Branche wird, wie es aussieht die Krise mit einigen Schrammen und Kratzern gut überstehen und im kommenden Aufschwung wieder ganz vorne mit dabei sein.
Wer heute für gut Geld einige Wertpapiere des Unternehmens erwirbt, mag vielleicht schon in wenigen Monaten ein Vielfaches dessen haben, was er investierte.

Worauf man trotzdem achten sollte

Während die meisten Aktiengesellschaften an der Börse Dividenden auszahlen, kann man dies auch in dem kommenden Jahr von der Airbus Group nicht erwarten. Aufgrund der Corona Pandemie und der damit verbundenen Regression der Branche, kündigte der Airbus-Chef Guillaume Faury an, dass die Aktionäre ein weiteres Jahr auf Dividende verzichten sollten. Dennoch, so Faury, wird das Unternehmen, ähnlich wie im Vorjahr, eine Zahl von ca. 566 Maschinen an seine Kunden ausliefern und somit einen leichten aber stabilen Aufschwung anstreben.

Obwohl viele private Anleger wohl die Turbulenzen des Jahres 2020 für sich zu nutzen versuchten, indem sie sogenannten “Dips”, also kurzzeitige Schwankungen im Aktienkurs durch automatisierte “Take Profit”-Verkäufe ausnutzten, um kleinere Gewinne einzufahren, ist auch eine mittelfristige Anlage in Airbus Aktien sinnvoll.

Bis jetzt hat sich die Airbus Group von einigen Krisen erholen können und sich auch während der Einbrüche an der Spitze der Branche halten können, was auch in Zukunft für eine rentable Anlage sprechen könnte.

Alternativen und Konkurrenz der Airbus Group

Viele Anleger spielten mit dem Gedanken in neuere Projekte zu investieren, welche eventuell Airbus den Platz an der Spitze der europäischen und weltweiten Luft-und Raumfahrt abringen könnten. Ein vielversprechendes Projekt ist beispielsweise die Commercial Aircraft International Company (CRAIC) – ein Joint Venture zwischen Russland und dem Industrieriesen China, welches sich zum Ziel setzte die weltweite Dominanz von Airbus und Boeing im Verkehrsflugzeugbau zu durchbrechen. Anleger, welche das Risiko zu streuen gedachten und einen Teil ihres Geldes in die CRAIC investierten, mussten jedoch einen Schlag ins Gesicht hinnehmen, als zutage trat, dass sich der Konzern in der Entwicklung der Flugzeuge gravierenden Problemen stellen musste. Der angestrebte Großraumjet wird nun frühestens im Jahre 2029 auf den Markt kommen, wovon die Airbus Aktie stark profitierte.

Wer dennoch auf Alternativen setzen möchte, kann in Erwägung ziehen, einen Teil seines Geldes in Boeing zu investieren, um somit das Risiko etwas zu diversifizieren. Wie auch Airbus, ist die Boeing Company eine der weltführenden Flugzeughersteller und konnte ebenfalls der gegenwärtigen Krise relativ stabil entgegen stehen.

Fazit: Airbus Aktie kaufen oder nicht?

Zusammenfassend lässt sich wohl sagen, dass eine Investition in die Airbus Group stets eine interessante und spannende Angelegenheit darstellt. Auch wenn die Krise die Branche stark einbrechen lassen hat und die Luftfahrt extrem stark von der Pandemie betroffen ist, ist anzumerken, dass nahezu alle Sektoren stark negativ von dieser Regression berichten werden. Die Airbus Group scheint bis jetzt jedoch einer der Überlebenden zu sein, ein Unternehmen, dass auch in den dunklen Zeiten nicht aufgibt, sondern stets den Platz an der Spitze zu verteidigen sucht.

Wer von der Krise inspiriert etwas mehr Risiko einzugehen gewillt ist, – und sein wir mal ehrlich, in diesen Zeiten ist wohl nichts wirklich sicher – der mag gerne eine Blick auf die aktuell niedrigen Preise der Airbus Aktie werfen und einen Teil seines Vermögens auf diese Karte setzen. Die Geschichte zeigt, dass nach jeder Talfahrt eine Gondel nach oben schwebt, insofern das Unternehmen nicht vom Zeitgeist selbst outperformed wird.

Da wie gesagt, der Luftverkehr weiterhin rege sein wird und vor allem nach der Coronakrise ein extremer Anstieg zu erwarten ist, mag es wohl nicht unbedingt eine schlechte Idee sein gerade jetzt, wo Impfungen ausgeliefert werden und alles langsam aber sicher mehr unter Kontrolle zu geraten scheint, in eine gebeutelte aber dennoch sicher stehende Aktie zu investieren, welche ja fast nirgendwo hin kann, als nach oben.

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