Forex vs Futures

Forex vs. Futures – Was ist besser für das Trading geeignet?

Aktiv am Devisenhandel teilnehmende Menschen informieren sich ständig zu ihren Möglichkeiten. Früher oder später nehmen Sie Forex Futures als mögliche Alternative zum klassischen Forex Trading wahr. Dieser Beitrag beleuchtet die Unterschiede zwischen den beiden Optionen und stellt für jede Lösung bestehende Vorteile sowie Nachteile heraus.

Natürlich treffen Sie allein die Entscheidung, wie künftig Devisen gehandelt werden. Indes sollte jeder Zuspruch respektive jede Abneigung von nachvollziehbaren Fakten gestützt sein. Wo gibt es Ähnlichkeiten und worin unterscheiden sich die beiden Vorgehensweisen?

Börsen-basierter Handel versus OTC

Beim Devisenhandel agieren Sie auf einem der weltweit größten Märkte. Der tägliche Umsatz wird mit etwa 5 Billionen US-Dollar beziffert. Währungspaare werden weitestgehend elektronisch und im OTC Verfahren gehandelt. OTC (Over The Counter) steht unter anderem für außerbörslich. Der Handel mit Hauptwährungen, Neben-Währungen und Exoten ist an 5 Wochentagen rund um die Uhr möglich.

Im Gegensatz zu Devisenpaaren werden Forex Futures an etablierten Börsen gehandelt. Diese Terminkontrakte unterscheiden sich von Transaktionen im Währungshandel durch standardisierte Ausführung und Abwicklung.

Kontrahentenrisiko:

Beim klassischen Handel mit Währungspaaren gibt es angesichts hoher Liquidität kein nennenswertes Kontrahentenrisiko. Das Kontrahentenrisiko wird beim Handel mit Forex Futures Kontrakten durch die Börse selbst und durch sogenannte Clearing-Stellen minimiert.

Futures Händler hinterlegen bei den Clearing-Stellen Sicherungsgelder, sogenannte Margins, damit das Trading vonstattengehen kann.

Hebel und Wirkung

Beim traditionellen Forex Trading wird für jede eröffnete Position eine Margin in Höhe des eingesetzten Hebels fällig. 100.000 Währungseinheiten mit einem Hebel von 1:200 zu handeln, setzt eine Margin von 500 Währungseinheiten plus Gebühren voraus. Die Margin beträgt hierbei 2 % der Positions-Größe und kann durch höheren Hebel reduziert werden.

Für den Handel mit Forex Futures Kontrakten sind weitaus größere Margin-Anforderungen üblich. So können beispielsweise für US-amerikanische Futures 5 bis 12 % der Kontrakt-Größe fällig werden.

Liquidität:

Der wichtigste Vorteil des Forex Trading ist die jederzeit vorhandene Liquidität. Die 8 sogenannten Hauptwährungspaare sind nicht nur sehr liquide, sie zeichnen sich zudem durch enge Spreads mit robuster Markttiefe aus.

Bei Future Kontrakten variiert die Liquidität erheblich und dies birgt Risiken für engagierte Marktteilnehmer. Stichwort Slippage.

Trügerische Vielfalt

Es gibt im WWW Beiträge, die in der Vielfalt von Future Kontrakten einzigartige Vorteile für die Händler sehen. Dabei wird aber ausgeblendet, dass es sich um Spekulationen auf zukünftige Werte handelt. Solide Vorhersagen können nur aufgrund vorliegender Informationen getroffen werden. Die Beschaffung dieser Informationen setzt branchenspezifisches Grundwissen, Erfahrung und viel Zeit voraus. Wer Forex Futures handeln möchte, muss zu jeder Währung fundamentale und technische Analysen durchführen, die Wirtschaft fokussieren und die Politik unter die Lupe nehmen.

Beim Traden von Rohstoff Futures müssen darüber hinaus noch Weltmarktentwicklungen beachtet sowie Angebot und Nachfrage ermittelt werden. Angesichts dieser Anforderungen kann das Handeln mit Futures als wesentlich aufwendiger definiert werden. Zumindest bei den Terminkontrakten wird Vielfalt zur Belastung. Beim Handeln mit Währungspaaren beschränken sich erfahrene Teilnehmer aus gutem Grund auf 2 Paare. Je mehr Devisenpaare gehandelt werden, umso größer wird das Verlustrisiko. Warum?

Ein Hauptwährungspaar können Sie sozusagen auf Sicht und dem Trend folgend handeln. Durch die ständige Bereitschaft zur Anpassung sinken die Risiken und die Aussichten auf Gewinne werden größer. Handeln Sie mit 2 Paaren gleichzeitig, muss die Aufmerksamkeit geteilt werden. Die Konsequenzen: Verpasste Chancen, verspätete Ausstiege, pro Paar höhere Verluste und niedrigere Erträge. Gleichwohl können routinierte Trader mit 2 gleichzeitig offenen Positionen umgehen, sofern dazu Bereitschaft vorhanden ist.

Je mehr Paare Sie gleichzeitig handeln, desto stressiger wird das Trading. Auch beim klassischen Handel mit Währungspaaren kann Vielfalt zum Fluch werden.

Broker profilieren sich durch Vielfalt bei Währungspaaren und Futures

Dass ein Brokerage-Anbieter 50 und mehr Währungspaare zur Verfügung stellt, hat einen einfach verständlichen Grund.

Der Broker sucht und findet Kunden auf allen Erdteilen in fast allen Ländern. Angesichts der vorhandenen Informationen handeln Akteure entweder mit Hauptwährungen oder Kombinationen aus Majors und Neben-Währungen respektive Exoten.

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Beispiel:

  • Ein Marktteilnehmer aus Russland weiß mehr über den Rubel als ein Akteur aus der Eurozone
  • Das Währungspaar RUB/USD ist von ihm daher einfacher und profitabler zu handeln

Das facettenreiche Angebot dient zur globalen Generierung von Neukunden und sollte nicht falsch verstanden werden. Ähnlich funktioniert die Kunden-Akquise bei Futures. Je breiter das Angebot, desto mehr Leute werden davon angesprochen. Indes gilt auch bei Terminkontrakten: Die Beschränkung auf wenige Titel ist vorteilhafter als der Blindflug mit vielen Kontrakten.

Bei Währungspaaren und Futures sollten sich Händler auf bekanntes respektive Bewährtes beschränken und die oft gelobte Vielfalt außen vor lassen.

Forex versus Futures – Vorteile und wichtige Infos auf den Punkt gebracht

  • Der Handel ist an Werktagen rund um die Uhr möglich: Forex ja, Futures nein
  • Minimale oder keine Provision: Forex ja, Futures nein
  • Bis zu 500:1 Hebel: Forex ja, Futures nein
  • Preissicherheit gegeben: Forex ja, Futures nein
  • Garantiert begrenztes Risiko: Forex ja, Futures nein

Vorsicht vor falschen Informationen

Im Internet sind zahlreiche Beiträge zu finden, die das klassische Forex Trading in schlechtes Licht rücken und den Handel mit Futures wohlwollend beleuchten. Natürlich sind diese Beiträge als die Meinungen einzelner Personen dargestellt und nicht angreifbar. Dem unbedachten Leser verschaffen sie aber ein völlig falsches Bild, wie aus nachfolgenden Beispielen zu entnehmen ist.

Erfahrene Trader meiden den klassischen Devisenhandel?

Die Begründung: Forex Trading sei schwerer als der Handel mit Futures. Der Devisenhandel findet in einem komplexen Markt statt, welcher von äußeren Einflüssen und verschiedenen Interessen dominiert wird. Zudem findet der Handel nicht an der Börse statt, sondern an einem OTC Markt mit Brokern, die eigenständig Preise finden und Charts anbieten.

Trading verstehen

Liest ein unerfahrener Mensch, der sich zwischen Forex und Futures entscheiden möchte, diese „Argumente“, wendet er sich vermutlich den Terminkontrakten zu. Wichtig ist zu erwähnen, dass der Handel mit Währungspaaren weitestgehend von Freiheiten dominiert wird und jeder Teilnehmer die Chance auf Erfolg hat. Futures Trading zwingt zum spekulativen Handeln ohne Notbremse und fordert von den Teilnehmern mehr Wissen als der klassische Devisenhandel. Hierbei müssen Sie sich nur für die richtige Strategie entscheiden, mögliche Verluste eng begrenzen und schnell auf Trendwechsel reagieren.

Zur Beantwortung der oben gestellten Frage: Erfahrene Händler absolvieren mit dem Forex Trading ihre Grundausbildung und neigen ab und an zu Veränderungen. Eine Möglichkeit dazu bietet der wesentlich spekulativere Futures Handel.

Wie wird Konkurrenz effektiv ausgeschaltet?

Die Frage drängt sich auf, weil sich gewisse Personen über die dezentrale Struktur des Forex Tradings beschweren. Ihnen fehlt es an einer zentralen Clearing-Stelle sowie am Orderbuch mit exakten Volumen- und Zeit-Angaben. Entgangen ist den Befürwortern der Bürokratie, dass jede FX Position elektronisch erfasst und lange gespeichert wird. Müsste eine zentrale Clearing-Stelle jede Position prüfen und genehmigen, wäre dies das Ende des schnellen Einklickhandels und der profitablen Scalping-Techniken.

Wer einen Mitbewerber gezielt ausschalten will, bringt ihn öffentlich in Misskredit. Genau so könnten die Forderungen von Kritikern am Forex Trading gewertet werden. Denn die Kritik zielt genau auf die Vorteile des klassischen Handels mit Währungspaaren ab und will diesbezügliche Änderungen vorantreiben.

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„Erste Erfolge“ bereits erzielt

Bis 2018 konnte jeder Broker in der Eurozone seinen Kunden Hebel von bis zu 1:500 anbieten. Ein Beschluss der EU machte diesem Vorteil ein unerwartetes Ende. Angeblich stehen die Risiken für Privatleute in keinem Verhältnis zu den Interessen. Seither werden bei den meisten Brokern in der Eurozone Währungen über Differenzkontrakte gehandelt. Deren Hebel ist für Einsteiger auf 1:30 begrenzt.

Der niedrige Hebel erfordert eine vielfach höhere Margin, ansonsten ist das Forex Trading nicht weniger riskant als vorher. Die umfangreichere Margin kommt der beim Handel mit Futures gleich und verzerrt aus objektiver Sicht den Wettbewerb zugunsten der Börsianer.

Zur Erinnerung:

  • Bei Futures wird eine Margin zwischen 5 und 12 % fällig
  • Das Forex Trading mit hohem Hebel erfordert 2 % und weniger Margin
  • Beim Devisenhandel auf CFD Basis müssen mindestens 3,33 % Margin kalkuliert werden
  • Bei einigen Brokern ist der Handel mit Exoten oder Neben-Währungspaaren auf maximalen Hebel von 1:20 begrenzt
Forex Trading Erfolge

Forex Trading – die Vorteile im Überblick

Ihre Suche nach einem geeigneten Broker sollte nicht auf Anbieter aus der Eurozone begrenzt sein. Wichtig ist vielmehr, dass der favorisierte Broker über eine Niederlassung oder einen Introducing Broker in einem EU-Staat verfügt. Damit wird Forex Spot Trading mit hohen Hebeln möglich, ohne Einschränkungen seitens der Sicherheit.

Durch die hohen Hebel benötigen Sie nur ein überschaubares Handelskonto und kommen, bei richtiger Herangehensweise in den Genuss von attraktiven Gewinnen. Sie können den individuellen Vorstellungen gerecht werdende Strategien verfolgen, zum schnellen Reagieren die Funktion Einklickhandel nutzen und zuvor im Demokonto risikofrei Erfahrungen mit virtuellem Geld sammeln.

Besondere Kenntnisse sind für Day-Trader nicht erforderlich, Sie können auf das Erstellen von technischen Analysen verzichten und kommen bei der Trendfolge bestens ohne Prognosen zurecht. Erforderlich sind gewisse Grundkenntnisse zur Funktionsweise der Märkte, bei der Betrachtung und Einstellung des Charts und die eigene Präsenz vor dem Screen für täglich 4 bis 5 Stunden.

Fazit

Das Forex Trading und der Handel mit Futures sind 2 verschiedene Welten. Jede Option muss vollständig verstanden werden, bevor eine Entscheidung dafür oder dagegen getroffen werden kann. Unbestritten ist der klassische Devisenhandel für Normalverdienende die interessantere Lösung, weil niedrigere Einsätze bei richtiger Handhabung in attraktiven Gewinnen resultieren können. Futures zwingen die Händler zu Spekulationen, deren Risiken durch Informationen gemindert werden können. Klassische Devisenhändler können spekulationsfrei agieren, sofern sie die geeignete Strategie beherrschen und anwenden. Leider gibt es im Netz Beiträge, die das Forex Trading in schlechtes Licht stellen. Jeder Marktteilnehmer muss, den für ihn sinnvollen Weg finden und persönliche Entscheidungen treffen.

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