Forex Markt

Devisen an der Börse

Werden Devisen an der Börse gehandelt?

Wer im Handel mit Devisen erfolgreich sein will, muss den Markt seitens seiner Struktur verstehen. Der nachfolgende Beitrag beantwortet die oft gestellte Frage – wo Devisen gehandelt werden – und gibt Ihnen Informationen zu den wichtigsten Marktteilnehmern. 

Forex Markt

Viele Privatleute vermuten, dass Devisen an einem zentralen Markt gehandelt werden, weil sie diese Strukturen vom Aktienmarkt kennen. Dem ist aber nicht so, der Handel mit Devisen findet weitestgehend außerbörslich ohne zentrale Organisation statt. Marktteilnehmer agieren direkt miteinander, sozusagen „over the Counter“ oder abgekürzt im OTC Handel. Devisen werden also nicht an den Börsen gehandelt. Zudem unterscheidet sich dieser Markt vom Aktienmarkt durch seine unterschiedlichen Teilnehmer. Bevor wir uns den Akteuren widmen, muss erwähnt werden, dass dieser dezentrale Finanzmarkt mit dem größten Handelsvolumen pro Tag aufweist. Aktuell werden hier täglich Devisen im Wert von rund 5 Billionen Dollar gehandelt. 

Charakteristisch ist des Weiteren, dass die meisten Transaktionen online getätigt werden. Allein dieser Fakt macht die Börsen für den Handel überflüssig. Früher gab es regionale Handelszentren für den Devisenhandel in Sydney, Tokio, London und New York, denen der OTC Handel über das Internet allerdings ihre Bedeutung genommen hat. Nachdem wir nun wissen, dass Devisen nicht an den Börsen gehandelt werden, wird eine Betrachtung der Teilnehmer des Devisenmarktes sinnvoll.

Wer agiert am Devisenmarkt?

Die großen Geschäftsbanken in den Vereinigten Staaten und Europa haben mit ihren riesigen Devisenreserven den größten Einfluss auf die Entwicklung der Währungskurse. Einige von ihnen betätigen sich als Market Maker und finanzieren die gehebelten Positionen der privaten Trader über die Margin hinaus.

Broker verbinden Kunden ohne eigenen Marktzugang mit den Market Makern, um die Finanzierung des Handels sicherzustellen. Brokerage-Anbieter agieren nicht auf eigene Rechnung im Devisenmarkt. Regionale und nationale Banken sind über ihre Handelsabteilungen im Devisenmarkt involviert und versuchen, durch kurzfristige Spekulationen, Gewinne zu erzielen. Sie gleichen mit den Erlösen aus dem Forex Trading ihre Verluste im Kerngeschäft aus.

International operierende Unternehmen sind vielseitige Akteure im Devisenhandel. Sie tauschen ihre eigenen Währungen gegen die Devisen von Ländern, in denen sie Niederlassungen etablieren möchten. Währungen müssen von Unternehmen auch getauscht werden, um Importe aus anderen Ländern zu bezahlen. Große Konzerne sind am Devisenmarkt oft direkt beteiligt und nutzen Währungsschwankungen zu ihrem Vorteil.

Kennzahlen im Trading

Vermögensverwalter und Fondsgesellschaften agieren am Devisenmarkt, um Gewinne für sich und ihre Kunden zu erzielen. Zudem sichern sie ihre Investitionen im Ausland gegen Kursschwankungen ab. Zentralbanken beteiligen sich selten direkt am Devisenhandel, sie steuern die von ihnen in Umlauf gebrachten Währungen indirekt über Veränderungen der Leitzinsen und durch unabhängige Geldpolitik. 

Privatpersonen sind die zahlenmäßig größte Teilnehmergruppe des Devisenmarktes. Jeder, der im außereuropäischen Ausland seinen Urlaub verbringt, muss den Euro gegen die Landeswährung tauschen. Zunehmend viele Privatleute spekulieren mittlerweile im Forex Trading auf Kursveränderungen, um sich ein zweites Standbein oder eine primäre Einkommensquelle zu schaffen. Die einflussreichsten Akteure im Devisenhandel sind mit Abstand die großen Geschäftsbanken, welche mit mehrstelligen Milliardenbeträgen direkt in den Markt intervenieren. Sie können die Kurse der interessanten Währungspaare innerhalb von Minuten spürbar in die Höhe treiben oder in den Keller fallen lassen.

Zentralbanken agieren eher indirekt und geben mit Geldpolitik sowie Leitzins den Rahmen für die Kursentwicklung ihrer Währungen vor.  Das Engagement der Unternehmen, Fondsgesellschaften und Vermögensverwalter darf zwar nicht unterschätzt werden. Aber die Handelsvolumen sind auf verschiedene Zeitabschnitte verteilt und können keinen Einfluss auf die Kursentwicklung nehmen.

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Welche Währungspaare werden im Devisenhandel bevorzugt?

Die Teilnehmer am Devisenmarkt unterscheiden zwischen Hauptwährungspaaren, Neben-Währungspaaren und exotischen Paaren. Erfahrene Forex Trader handeln bevorzugt mit den sogenannten Major-Paaren, weil diese dank hoher Liquidität niedrige Gebühren aufweisen und täglich Gewinn-Chancen anbieten.

Wie sind Währungspaare strukturiert?

Jede Währung ist mit einem ISO Code behaftet, beim Euro lautet dieser EUR, und beim US-amerikanischen Dollar USD.

Wird das Paar wie folgt dargestellt – EUR/USD – ist der Euro die Basiswährung und der Dollar die Kurswährung. Die oft nach dieser Darstellung folgende Zahl gibt an, wie viele Dollar momentan ein Euro kaufen kann.

Zu welchen Handelszeiten ist Forex Trading möglich?

Institutionen mit eigenem Marktzugang können an allen Wochentagen rund um die Uhr am Devisenhandel teilnehmen. Da Devisen nicht an der Börse gehandelt werden, gibt es auch keine Öffnungszeiten.

Personen und Unternehmen ohne eigenen Marktzugang handeln über Brokerage-Anbieter und müssen deren Öffnungszeiten beachten. Dementsprechend ist Ihnen als Privatperson oder Unternehmer der Handel mit Währungspaaren ab der Nacht von Sonntag auf Montag bis zum Freitagabend ohne Unterbrechung möglich.

Wie werden Devisen gehandelt?

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Grundsätzlich kann der Handel in die Segmente Kassamarkt und Terminmarkt aufgeteilt werden. Während in der Vergangenheit die Termingeschäfte an erster Stelle standen, wurden sie durch das Internet in der Gegenwart von Geschäften im Kassamarkt auf Rang 2 verdrängt.

Kassamarkt

Mit dem Begriff Kassamarkt ist der Devisenhandel im Forex Trading gemeint. Charakteristisch ist für das Forex Trading, dass Teilnehmer Währungen zu aktuellen Preisen kaufen und verkaufen. Die Kurse sind den Mechanismen von Angebot und Nachfrage unterworfen, sie reagieren auf Wirtschaftsdaten, politische Ereignisse und Veränderungen der Geldpolitik.

Am FX Spotmarkt werden Geschäfte zwischen Käufern und Verkäufern schnell und kostengünstig abgewickelt. Europäische Broker ermöglichen das Engagement am FX Spotmarkt seit 2019 per Differenzkontrakte (CFDs) mit niedrigen Gebühren und für Anfänger mit begrenzten Hebeln. Die Kontrakte verbriefen Anrechte auf Gewinne oder Verluste aus Kursentwicklungen, aber keine Rechte auf die Währungen an sich.

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Terminmarkt

Am Terminmarkt werden keine Währungen direkt gehandelt, sondern Verträge, die den Akteuren Ansprüche zu bestimmter Zeit und festgesetztem Kurs garantieren. Termingeschäfte setzen voraus, dass die daraus resultierenden Verpflichtungen durch die Vertragspartner zum Fälligkeitstermin erfüllt werden. Vor allem international operierende Unternehmen gehen Termingeschäfte mit Devisen ein, um sich gegen Kursschwankungen abzusichern. Von ihnen werden entweder Forwards oder Futures genutzt.

Fazit: Keine Angst vorm Devisenmarkt

Obgleich Devisen nicht an Börsen mit festen Regeln und Aufsichten gehandelt werden, bietet der dezentrale Markt viele Chancen und Sicherheiten. Ihr Broker ist von einer zuverlässigen Aufsichtsbehörde lizenziert und wird regelmäßig überwacht. Der Handel mit Währungspaaren findet gemäß international gültiger Regeln und fair statt.

Ihr Kapital wird von einer regulierten Partnerbank des Brokers verwahrt, welche die Einlagen von Kunden gegen eventuelle Verluste aufgrund von Insolvenz und Ähnlichem absichert. Sie selbst können Ihren Devisenhandel mit bewährter Strategie und engem Stopp-Loss risikoarm gestalten.

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