Daytrading erlaubt

Ist Daytrading erlaubt oder nicht?

Beim Lesen dieser Überschrift kommt bei manchem Interessenten die Frage auf, wer denn den Tageshandel verbieten könnte. In der Tat nehmen sich die Regierungen vieler Länder heraus, dem Souverän diesbezügliche Vorschriften zu machen. Meist wird das Daytrading „großzügig“ genehmigt, wenn die Beteiligten diverse Bedingungen und Anforderungen erfüllen. Im nachfolgenden Beitrag wird die Situation in den Vereinigten Staaten der in Deutschland gegenübergestellt.

Ist Daytrading legal?

Daytrading ist ein beliebter Handelsstil, bei dem eine oder mehrere Position an einem einzigen Handelstag geöffnet und geschlossen werden. Wenn Positionen über Nacht oder länger gehalten werden, gilt dies als Swing-Trade, Positionshandel oder Investition. In diesem Artikel gehen wir auf eine häufige Frage ein: Ist Daytrading rechtens und daher erlaubt?

Obwohl Daytrading legal ist, haben die meisten Kleinanleger nicht die Zeit, das Vermögen oder das Wissen, welches nötig ist, um damit Geld zu machen und den Handel aufrechtzuerhalten. Potenzielle Gewinne und Verluste können erheblich sein, aber auf lange Sicht ist dieser Ansatz möglicherweise nicht für jeden Akteur nachhaltig.

Kritiker des Daytradings vertreten oft diese Meinung:

Da Tageshändler keine Aktien über einen längeren Zeitraum halten, um Volatilität auszugleichen, oder Dividenden zu erzielen, besteht ein höheres Risiko. Die meisten Experten halten den Ansatz nicht für eine Investition. Manche betrachten das Daytrading als eine Form von „Wette“ oder „Glücksspiel“. Die europäischen Aufsichtsbehörden definieren Daytrading nicht als Geldanlage, sondern als eine Form der Spekulation. Sie geben an, dass Daytrader nur hoffen, die kurzzeitige Dynamik der Vermögenswerte zu nutzen. Wenn Sie Daytrading betreiben möchten, sollten Sie sich mit den Ansichten der Befürworter und Gegner auseinandersetzen.

Mein Tipp: Beste Alternative für das Daytrading & niedrigste Gebühren

  • Mehrfach regulierter Broker
  • Über 4,000 Märkte ab 0,0 Pips Spread
  • Aktien, Forex, CFDs, ETFs, Kryptos ohne Kommission
  • Variable Hebel möglich
  • Nur 20€ Mindesteinzahlung (PayPal, Kreditkarten & mehr)
  • Perfekte Trading Software für Trader
  • Schnelle Ausführung ohne Slippage
  • Meine Bewertung: 5 out of 5 stars (5 / 5)

(Risikohinweis: 73,81% der privaten CFD Konten verlieren Geld)

Regeln und Gesetze zum Daytrading 

In den USA gibt es kein spezielles Gesetz zum Daytrading. Die FINRA, eine nationale Aufsichtsbehörde für die Finanzindustrie, setzt jedoch die „Pattern Day Trader“-Regel bei Brokern durch. Nach der Regel muss ein Daytrader mindestens 25.000 US-Dollar auf seinem Konto halten. Wenn das erforderliche Eigenkapital von 25.000 US-Dollar vor einer Day-Trading-Aktivität nicht erreicht wird, dürfen Sie nicht den Tageshandel durchführen, bis das Mindestkapital vorhanden ist. 

Nach der Pattern-Day-Trader-Regel können Sie bis zum Vierfachen des Überschusses der Wartungsmargin handeln. Wenn Sie die Kaufkraftbegrenzung überschreiten, wird Ihr Broker einen Margin Call ausgeben. Wenn Sie den Margin Call nicht bis zum fünften Werktag erfüllen, wird Ihr Konto für die nächsten 90 Tage oder bis zur Erfüllung auf den Cash-Basis-Handel beschränkt. 

CFD Trading Geld

Die „Pattern Day Trader“-Regel und 25.000 US-Dollar Eigenkapital gelten nur für den US-Aktienmarkt. Andere Märkte wie Futures-, Forex– oder Krypto-Märkte sind nicht davon tangiert und können sich ebenfalls hervorragend für das Daytrading eignen. 

Pattern-Day-Trader-Regel und Daytrading-Legalität in der BRD

Daytrading ist in Deutschland seit 1998 legal und fällt nicht unter die PDT-Regel. Wenn Ihr Broker nicht unter die FINRA-Regeln fällt und beispielsweise von der BaFin oder FCA reguliert wird, gilt die Regel nicht.

Der tägliche Handel ist zwar nicht illegal, Daytrader sollten sich jedoch ihrer lokalen Gesetze und Vorschriften bewusst sein. Zu den gängigsten Regeln gehören Eigenkapitalanforderungen, die auf von der FINRA regulierte Broker und US-Aktien beschränkt sind. Indes sind auch in der BRD zahlreiche Hürden beim Daytrading zu überwinden.

Daytrading Broker:
Bewertung:
Regulierung:
Märkte & Spreads:
Vorteile:
Konto:
1. Capital.com
5 out of 5 stars (5 / 5)
CySEC, FCA, ASIC
Ab 0,0 Pips ohne Kommission
4,000 Märkte+
# Größte Auswahl
# Nutzerfreundlich
# Günstige Gebühren
# Variable Hebel
# PayPal
Live-Konto ab 20€
(Risikohinweis: 73,81% der privaten CFD Konten verlieren Geld)
2. Plus500
5 out of 5 stars (5 / 5)
CySEC, FCA, ASIC
Ab 0,3 Pips ohne Kommission
2,000 Märkte+
# Nutzerfreundlich
# Garantierte Stops
# Alarme
# Börsengelistet
# PayPal
Live-Konto ab 100€
(72% der CFD-Kleinanlegerkonten verlieren Geld.)
3. GBE Brokers
GBE Brokers Logo
5 out of 5 stars (5 / 5)
BaFin, CySEC, FCA
Ab 0,0 Pips + 2€ Kommissionen
(Spezial Konditionen über mich)
500 Märkte+
# DE Niederlassung
# Beste Ausführung
# Hohe Liquidität
# Günstigster Broker
# MT4/MT5
Live-Konto ab 500€
(Risikohinweis: 70,37% der privaten Konten verlieren)

Ist Daytrading erlaubt? – Rechtslage in der BRD

In den Vereinigten Staaten wurde 1996 für Privatleute das Daytrading erlaubt. Zwei Jahre später wurde die Position, wie vieles andere, von der deutschen Regierung übernommen. Der offizielle Hintergrund war, privaten Akteuren Zugang zu lukrativen Märkten zu gewähren. Insider vermuten aber, dass es den Entscheidern nur darum ging, den Finanzmärkten die Liquidität der breiten Masse zuzuführen.

Wer die deutschen Behörden kennt, weiß, dass Genehmigungen stets mit Verpflichtungen und Auflagen verbunden sind. Aus dem Daytrading ist für die Befürworter schon längst betreuter Tageshandel geworden. So gibt es für Unternehmen der Wertpapierdienstleistungsbranche Pflichten, die in den Paragrafen 63 bis 96 WpHG beschrieben sind und in diese Segmente aufgeteilt werden:

  • Verhalten
  • Organisation
  • Transparenz

Diese Pflichten können als effektiver Verbraucherschutz verstanden werden, andere jedoch bieten reichlich Spielraum für Fehlinterpretationen. Zu erwähnen ist in diesem Kontext eine Konkretisierungs-Richtlinie zu den Paragrafen 31 und 32 WpHG. Darin werden Finanzdienstleister zur Aufklärung ihrer Daytrading Kunden hinsichtlich vorhandener Risiken verpflichtet. Dies allein mag man positiv bewerten, aber keinesfalls die angeordnete Überprüfung vorhandener Kenntnisse im Tageshandel.

Esma-Logo

Dadurch werden für viele Insider angehende Trader überfordert und um Kunden bemühte Broker überlastet. Entgegen anders lautender Darstellungen wurde die Richtlinie im November 2007 nicht aufgehoben, sondern lediglich im Segment Finanztermingeschäfte untergebracht. Einen weiteren Eingriff in die Souveränität der deutschen Daytrader gab es im Januar 2019 auf europäischer Ebene. Die Aufsicht der Eurozone ESMA verbot den hier ansässigen Brokern das Anbieten von Hebelkraft jenseits der von ihr festgelegten Limits.

Im Ergebnis dürfen Tageshändler aus der EU nicht mehr mit Hebeln ihrer Wahl agieren, sondern nur noch auf niedrigen Niveaus:

  • Hauptwährungspaare maximal 30:1
  • Wichtige Indizes höchstens 20:1
  • Kryptowährungen maximal 2:1

Wer diese Limits akzeptiert, kann beim gehebelten Daytrading maximal das Geld auf dem Handelskonto verlieren. Daytrader, die sich als Profis einstufen lassen wollen, müssen nachfolgend beschriebene Hürden überspringen, zumindest Zwei davon:

Daytrading in Deutschland ist erlaubt: Ihre Reise kann beginnen.
  • Sachkundenachweis, geführt durch eine mindestens 12-monatige Anstellung bei einem Finanzdienstleister, der mit Derivaten zu tun hat
  • Vermögenswerte im Wert von mindestens 500.000 Euro. Nachzuweisen als Investments oder Barvermögen
  • Nachweis von mindestens 10 größeren Daytrading Positionen im letzten Quartal des Vorjahres

Wer 2 von 3 Anforderungen erfüllt, kann seinen Broker um Einstufung als professioneller Marktteilnehmer bitten. Damit verbunden sind wieder beliebig hohe Hebel und die Nachschusspflicht. 

Die Alternative heißt:

Daytrading bei einem ausländischen Broker. Anbieter aus dem EU-Ausland stehen dem Tageshandel mit Leverage aufgeschlossener gegenüber, weil sie von keiner Aufsichtsbehörde zu unsinnigen Verhaltensweisen gezwungen werden.

Fazit

Daytrading ist in den meisten Ländern der westlichen Wertewelt erlaubt, da es bei genauem Hinsehen keine Gründe für ein Verbot gibt. Dass Daytrading erlaubt ist, bedeutet aber noch lange nicht die ungeteilte Akzeptanz. In der Tat sind viele Akteure mit langem Anlagehorizont neidisch auf Daytrader, weil diese mit kleinerem Kapital die größeren Renditen generieren können.

In der unwissenden Öffentlichkeit wird zudem mitzweierlei Maßstab gemessen. Wenn eine große Bank riskantes Daytrading mit mehrstelligen Millionensummen betreibt, ist dies clever und couragiert. Otto und Frieda Normalverbraucher sind hingegen skrupellose Spekulanten, wenn Sie aus 100 Euro im Tageshandel 200 machen wollen.

(Risikohinweis: 73,81% der privaten CFD Konten verlieren Geld)

Erfahren Sie mehr zum Thema Daytrading:

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.