6 Gründe, warum 90% der Daytrader Geld verlieren

Daytrading ist nicht immer profitabel – Auslöser dafür sind sechs wichtige Gründe, die dafür sorgen, dass die meisten Day Trader ihr Geld verlieren. Genauer gesagt verlieren dem Vernehmen nach mehr als 90 Prozent aller Daytrader Geld. Doch kann das sein? Was steckt dahinter?

Wir zeigen Ihnen, wie Sie als Day Trader mit Ihrem Trading nicht im Regen stehen müssen

Welche Gründe hinter diesen Zahlen stecken und wie Sie den wichtigsten Daytrading-Risiken aus dem Weg gehen, zeige ich im Folgenden. Zögern Sie nicht, bei Fragen oder Anregungen zu kommentieren. Ich freue mich auf Ihr Feedback!

(Risikohinweis: 87,41% der privaten CFD Konten verlieren Geld)

Daytrading: Theorie und Praxis – Der Unterschied

In der Theorie ist Daytrading die einfachste Sache der Welt – in der Praxis können allerdings nur 1 bis 5 Prozent der Händler so profitabel arbeiten, dass sie ihren Lebensunterhalt durch Daytrading bestreiten können. So wird Daytrading in der Theorie zu einem der leichtesten, in der Praxis aber zu einem komplexen Job, der viel Know-How erfordert. Das hat folgenden Grund:

Theoretisch ist für Daytrading nicht viel mehr erforderlich als ein Trading Laptop und eine stabile Internetverbindung. So lässt sich dem kurzfristigen Handel von überall auf der Welt nachgehen – sogar aus dem Hotelzimmer. Verlockend ist außerdem, dass theoretisch nur ungefähr eine Stunde pro Tag nötig ist, um erfolgreich zu sein. Theoretisch lassen sich Tagesziele mit einer halben Stunde Vorbereitungszeit und, sobald die Märkte öffnen, mit einer Stunde aktivem Handel erreichen. Bereits mit einem derart geringen Arbeitsaufwand lassen sich Gewinne von 200.000 Euro jährlich oder sogar mehr erwirtschaften.

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Daytrading funktioniert von überall aus – doch die wenigsten Trader verdienen Geld damit

Die Praxis des Daytradings sieht oft jedoch ganz anders aus: Obwohl Daytrading einfach und ertragreich scheint, scheitern 9 von 10 neuen Händlern. Gründe für Misserfolge sind dabei meist falsches Risikomanagement, eine wenig solide Strategie und ein zu geringes Know-How vor dem Trading-Start. Diese und weitere wichtige Gründe, die Daytrader häufig scheitern lassen, möchte ich im Folgenden näher beleuchten.

Nummer 1: Zu schnelles Traden mit echtem Geld

Der am häufigsten begangene Fehler beim Daytrading ist es, zu schnell ins kalte Wasser zu springen. Das bedeutet: Zu viele Neu-Trader überschätzen ihr Know-How und scheitern so, bevor sie überhaupt richtig angefangen haben. Der Gedanke dahinter ist meist der, dass Daytrading auch ohne Ausbildung, ohne Erfahrung und lediglich durch den Einsatz von etwas Geld zum Erfolg führen kann. Zugegeben: das kann gelingen. Allerdings wird der kurzfristige Handel dann zu einer Art Glücksspiel mit entsprechenden langfristigen Erfolgschancen.

Wer unvorbereitet und ohne Demo Konto tradet, kann gleich ins Casino

Besser ist es, statt direkt mit echtem Geld in den Handel einzusteigen, erst einmal für einige Zeit mit einem Daytrading Demokonto zu trainieren. Das Traden mit einem Demokonto hilft dabei, den Handel als solchen und den Markt zu verstehen. Strategien lassen sich so ohne Druck und Angst vor drohenden finanziellen Verlusten erlernen.

Wer hingegen als Day Trader ohne erforderliche Erfahrung direkt in den Handel mit echtem Geld einsteigt, trifft oft aus der Angst heraus, eingetretene Verluste ausgleichen zu müssen, falsche Entscheidungen. Das führt nicht selten dazu, dass die eigene Trader-Karriere beendet ist, bevor sie richtig beginnen könnte.

Fast alle Broker bieten für Retail Investoren ein kostenloses Übungskonto an

Im Ergebnis kann also gesagt werden: Obwohl ein direkter Einstieg in den echten Handel spannend und verlockend sein mag, ist es sinnvoller, erst einmal mit einem Simulator zu starten. Zwar lässt sich mit einem Demokonto kein Geld verdienen. Dennoch lassen sich aber wertvolle Erfahrungen und das nötige Know-How bei einem Online Broker sammeln, ohne dabei Verlustrisiken einzugehen.

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Nummer 2: Keine ausreichende Analyse der Profitabilität

Und als Daytrader erfolgreich zu sein, ist es wichtig, drei Kernkomponenten der Rentabilität im Blick zu behalten. Das bedeutet: Insbesondere das Gewinn- und Verlust-Verhältnis sollte analysiert werden, um durchschnittliche Gewinne im Vergleich zu den durchschnittlichen Verlusten im Blick zu behalten. Mit welcher Anzahl von Trades werden Gewinne und mit wie vielen Verluste generiert?

Analysiert werden sollte in diesem Zusammenhang:

Blick über die Schulter bei einem Retail Investor: Trading Desk für die Analyse

Liefern nicht alle drei Werte positive Ergebnisse, ist es sinnvoller, noch nicht mit echtem Geld zu handeln. Bis sich positive Werte zeigen, sollte erst einmal mithilfe eines Demokontos “geübt” werden. Sind die Werte nach einiger Zeit positiv und bleiben es für zumindest drei Wochen, ist es Zeit, in den Handel mit echtem Geld einzusteigen. Ist der Wechsel vom Demo- zum echten Konto erfolgt, ist es nach wie vor wichtig, die eigene Strategie im Auge zu behalten und sie immer wieder zu überprüfen.

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Nummer 3: Den falschen Daytraidng Broker wählen

Nicht nur Strategie und Erfahrung spielen beim Daytrading eine entscheidende Rolle. Auch die Auswahl des passenden Brokers ist von entscheidender Bedeutung. Schließlich ist der Broker nicht nur an den eigenen Gewinn beteiligt. Vielmehr muss er eine geeignete Infrastruktur bieten, um Gewinne beim Daytrading überhaupt generieren zu können.

Insbesondere Anfänger sollten sich bei der Auswahl des richtigen Daytrading Brokers nicht allein von Werbeversprechen leiten lassen. Vielmehr sollten sie sich auf folgende Punkte konzentrieren und die Angebote verschiedener Broker genau miteinander vergleichen:

  • Regulierung und Lizenz des Brokers
  • Auswahl an Handelsinstrumenten
  • Qualität von Support und Service
  • Schnelle Ausführung von Trades
  • Hohe Liquidität für Orders
  • Keine Requotes (Abbrüche von Orders)
  • Günstige Handelsgebühren
  • Keine versteckten Gebühren und Kosten
Daytrading Plattform MetaTrader

Eine Handelsplattform, die sich für Daytrading besonders gut eignet, ist beispielsweise MetaTrader. Hierbei handelt es sich um eine universelle Software, die von fast allen Brokern angeboten wird. Mit ihrer Hilfe lässt sich ein detailliertes Charting betreiben. Außerdem kann automatisiertes Trading durchgeführt werden und es sind zahlreiche Tools für die Analyse von Trades enthalten.

Für erfahrene Trader außerdem wichtig: Auf einen Broker setzen, der die Verwendung eines Hotkeys ermöglicht. Der Hotkey ermöglicht besonders schnelles Handeln und schnelle Reaktionen auf Entwicklungen an den Märkten. Bietet der eigene Broker keine Hotkeys an, können Nachteile entstehen. Insbesondere dieser Punkt sollte bei der Eröffnung eines Brokerkontos beachtet werden. Außerdem macht es auch dann, wenn bereits in den aktiven Handel eingestiegen wurde, Sinn, die Angebote verschiedener Broker immer wieder zu prüfen.

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Nummer 4: Keine Trading-Strategie

Ohne eine passende Strategie wird Daytrading zum Glücksspiel und die Erfolgschancen liegen quasi bei null. Intuitive, von persönlichen Erfahrungen geleitete Käufe verhelfen nicht zu verlässlichen Gewinnen – sie sind rein spekulativ. Wichtig ist es daher, von Anfang an auf eine sinnvolle und bewährte Strategie zu setzen. Eine Strategie zu finden, die durchweg profitabel ist, ist allerdings durchaus schwierig.

Für ein erfolgreiches Daytrading benötigen Sie eine genaue Strategie

Die größte Problematik beim Auffinden der richtigen Strategie ist meist: Diejenigen, die mit Daytrading bereits erfolgreich sind, möchten ihre Strategien oft nicht teilen. Anders sieht es hier auf trading-fuer-anfaenger.de aus. Hier teile ich verlässliche Daytrading Strategien, mit denen sich echtes Geld verdienen lässt. Handelsanfänger können sich hieran orientieren und müssen das Rad im Zusammenhang mit Daytrading nicht grundlegend neu erfinden.

Auf meinem YouTube-Channel zeige ich Ihnen zudem in Live-Sessions, dass die Strategien an der Börse funktionieren und nicht nur heiße Luft sind. Mit Daytrading Geld verlieren muss nicht sein:

Nummer 5: Trading nicht als Geschäft ansehen

Wer mit Daytrading echtes Geld verdienen möchte, muss den Handel auch als echtes Geschäft ansehen. Schließlich würde auch niemand eine Unternehmen gründen, ohne zuvor einen Businessplan erstellt zu haben. Ganz ähnlich sollte es sich auch beim Traden verhalten: Bevor es losgeht, sollte ein Handelsplan erstellt werden.

Der Plan umreißt etwa, wie das Risikomanagement erfolgen und Verluste verhindert werden sollen. Bei der Erstellung des Plans können die mithilfe eines Handelssimulators gesammelten Erkenntnisse berücksichtigt werden. Neben dem Risikomanagement sollte der Plan daher auch die gewählte Handelsstrategie und eine Marktanalyse umfassen.

Ist Trading ein Geschäft oder nicht?

Neben einem Handelsplan außerdem für Anleger an der Börse wichtig: die passende Geschäftsausstattung. Schließlich müssen auch Daytrader über das passende Werkzeuge verfügen, um ihrem Geschäfts nachzugehen. Dabei als Daytrading-Werkzeuge besonders wichtig:

  • ein Laptop
  • ein ergänzender Monitor
  • ein Telefon
  • eine stabile Internetverbindung
  • die passende Software

Bereits mit diesem vergleichsweise einfachen Equipment wird profitables Handeln möglich.

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Nummer 6: Zu lange warten, bevor Sie anfangen

Wer mit Daytrading beginnt, kann nicht erwarten, dass sich Erfolge über Nacht einstellen. Handelsanfänger verdienen über Nacht keine Millionen – nicht einmal ein paar tausend Euro. Schließlich muss, wer mit Daytrading erfolgreich werden möchte, erst einmal eine eigene Trading-Strategie entwickeln, die Märkte kennenlernen und Trading-Abläufe verstehen. Das ist ein langer Prozess, bei dem es erst einmal darum geht, Wissen aufzubauen. Das kann etwa über Bücher, Coachings oder diese Website geschehen.

Legen Sie los – und wenn es vorerst mit einem Demokonto ist

Genauso wichtig wie der Aufbau von Wissen ist es allerdings, mit dem Trading zu beginnen. Schließlich kann angesammeltes Wissen nur so in Können umgewandelt werden. Schieben Sie den Tradingstart daher nicht zu lange auf, sondern starten Sie mit einem Demokonto Ihre Reise in die Trading-Welt.

Fazit: Der steinige Weg zum erfolgreichen Daytrading

Wer als Anfänger ins Daytrading einsteigt, muss mit einigen Rückschlägen rechnen. Erfolge stellen sich nicht über Nacht ein. Dennoch ist es aber möglich, erfolgreich in das Geschäft einzusteigen. Das gilt zumindest dann, wenn die Tipps auf dieser Seite beachtet und ein genauer Plan für die eigene Handelsausführung erarbeitet wird.

trading.de
Wie wäre es mit der Trading Ausbildung als Anleger bei trading.de?

Für Anfänger und Anleger besonders gut geeignet ist ein Daytrading-Demokonto, um den Handel näher kennenzulernen und Abläufe einzuüben. Empfehlenswert ist außerdem etwa unsere Trading Ausbildung bei trading.de. Hier können Anfänger den Einstieg in den Markt im Rahmen eines mehrteiligen Börsenkurses von uns lernen. Auf diese Weise können sich Einsteiger besonders gut auf den Echtgeldhandel vorbereiten.

Viel Erfolg beim Trading!

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FAQ: Meist gestellte Fragen rund um das Thema Daytrader verlieren Geld

Kann man mit Trading Geld verlieren?

Wer keine klare Strategie hat und wild ohne Vorkenntnisse tradet, wird Geld verlieren. Der Irrglaube, mit Daytrading schnell reich zu werden, besteht immer noch. Es erfordert jede Menge Übung, um langfristig erfolgreich zu sein – ansonsten verlieren Sie Geld.

Wie viele Daytrader verlieren Geld?

Diverse Erhebungen und Studien zeigen, dass zwischen 90 und 95 Prozent aller Händler beim Daytrading Geld verlieren. Um nicht zu dieser überwältigenden Mehrheit zu gehören, ist viel Training, Know-how und ein ausgereiftes Risiko- und Money-Management notwendig.

Warum verlieren Trader Geld?

Die meisten Händler wissen nicht, warum Sie beim Daytrading Geld verlieren. Dabei liegt es meist am fehlenden Know-how und der falschen Risikostrategie. Nur, wer perfekt vorbereitet ist und sich in jeder Phase zu jeder Zeit an seine Trading Strategie hält, wird langfristig erfolgreich sein.

Wie viel Prozent der Trader verlieren Geld?

Rund 90 bis 95 Prozent aller Trader verlieren Geld, das zeigen verschiedene Erhebungen und Studien. Um zu den 5 bis 10 Prozent zu gehören, die nachhaltig erfolgreich handeln, müssen Sie als Trader die Märkte und ihre Bewegungen analysieren, verstehen und basierend auf Ihrer Trading Strategie die richtigen Entscheidungen treffen.

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Zuletzt geupdated am 11/11/2022 von Andre Witzel

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