Währungshandel

Währungshandel lernen: Anleitung und Erfahrungen für Anfänger

Viele Leute interessieren sich für den Handel mit Währungen, doch nur die Wenigsten sind mit der Funktionsweise dieses Marktes vertraut. Der nachfolgende Beitrag führt Sie in den Devisenhandel ein und erklärt Ihnen, wie der Markt strukturiert ist, wo Sie mit Währungen handeln können und welche Paare besonders aussichtsreich sind. Dieser Artikel versorgt Sie mit allen relevanten Informationen und ermöglicht Ihnen eine Entscheidung dafür oder dagegen.

Wie funktioniert der Devisenmarkt?

Schon vor vielen Tausend Jahren wurde Geld in Form von Münzen als Tauschmittel erfunden. Jeder Herrscher ließ seine eigenen Münzen aus Gold und Silber prägen. Die unterschiedliche Beschaffenheit resultierte in Währungen mit verschiedenen Werten. Die ersten Geldwechsler betraten die Bühne.

Im 19. Jahrhundert wurden Banknoten gedruckt und der Goldstandard eingeführt. Jeder Besitzer eine US-Dollarnote hatte das Recht, diese gegen den entsprechenden Goldwert einzutauschen. Seinerzeit waren die Währungskurse fix und nicht an Angebot und Nachfrage orientiert.

Schrittweise wurde der internationale Währungshandel an die Anforderungen einer modernen Industriegesellschaft angepasst. Wichtige Meilensteine waren in diesem Kontext das Abkommen von Bretton-Woods in den 1940-er Jahren und der Ausstieg der USA aus dieser Vereinbarung 30 Jahre später.

Bretton Wood Abkommen
Bretton Wood Abkommen

Das Bretton-Woods Abkommen brachten einen an Gold gebundenen US-Dollar hervor, der weltweit als Leitwährung diente. Das System brach 3 Jahrzehnte später auseinander, weil die FED mehr Geld druckte, als Gold verfügbar war. Seither werden Währungen ungebunden gehandelt, die Kurse entstehen, vereinfacht ausgedrückt, durch Angebot und Nachfrage.

Es entstand seit den 1970-er Jahren ein weltweiter Markt für Devisen mit dezentraler Struktur. Anders als Aktien werden Währungen nicht an den Börsen gehandelt, sondern direkt und over the counter. OTC steht als Abkürzung für den Direkthandel, welcher unter Marktteilnehmern überall und jederzeit stattfinden kann.

Wer nimmt am modernen Währungshandel teil?

Noch im 20. Jahrhundert war der Handel mit Währungen auf institutionelle Akteure wie Banken, Versicherungen und Vermögensverwalter beschränkt. Am Devisenmarkt der Neuzeit werden pro Tag bis zu 6 Billionen Dollar umgesetzt und dies funktioniert nur, weil mittlerweile auch private Händler daran teilhaben können.

Viele Millionen von Privatleuten haben weltweit die Chancen am Währungsmarkt erkannt und nehmen dank niedriger Einstiegshürden daran teil. Dazu kommen auf Import und Export ausgerichtete Unternehmen, expansionswillige Firmen und die Assekuranz, welche durch die anhaltend niedrigen Zinsen in Mitleidenschaft gezogen wird.

Der einfachste Weg, um am Devisenhandel teilzunehmen, ist die Eröffnung eines Brokerkontos:

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Besonderheiten des Währungshandels

Der dezentrale Markt für Devisen ermöglicht die Teilhabe rund um die Uhr. Die Aktivitäten beginnen in der Nacht von Sonntag zu Montag in der Asien-Pazifik-Region und enden am Samstagmorgen in Nordamerika. Vor dem digitalen Zeitalter gab es in jeder Region Zentren für den Devisenhandel, welche mittlerweile an Bedeutung verloren haben:

  • Sydney und Tokio in Asien.
  • die City of London in Europa.
  • New York in den Vereinigten Staaten.

Inzwischen treffen sich die Teilnehmer am Devisenhandel im Internet und tauschen zu jeder Zeit Währungen aus. Private Händler benötigen als Schnittstelle lizenzierte Broker für den Währungshandel, welche 2 wesentliche Aufgaben erfüllen:

  • sie ermöglichen Privatleuten den gehebelten Handel mit Währungen.
  • ihnen obliegt zudem, für die Finanzierung der eröffneten Positionen zu sorgen.

Die Funktionsweise des Devisenhandels für private Akteure

Jeder Broker kann seinen Kunden Hebel für den Währungshandel anbieten, die auf seiner Regulierung beruhen.

  • Brokerage-Anbieter aus der Eurozone sind auf Hebel von maximal 1:30 beschränkt.
  • international regulierte und agierende Broker offerieren Hebel von 1:500 und mehr.

Wer sich bei einem Broker mit internationaler Regulierung anmeldet und ein Handelskonto eröffnet, kann mit wesentlich größeren Volumen handeln als bei einem Brokerage-Unternehmen der Eurozone.

Beispiel 1:

  • Sie steigen mit 1.000 Euro bei einem Broker ein, der Ihnen einen Hebel von 1:500 anbietet.
  • Ihr Handelsvolumen wächst dadurch auf 1.000 mal 500 gleich 500.000 Währungseinheiten an.
  • Sie riskieren pro Position nur 20 %, handeln trotzdem mit 1 Lot (100.000 Währungseinheiten) und können pro positivem Pips 10 Dollar vereinnahmen.

Beispiel 2:

  • 1.000 Euro bei einem Broker der Eurozone angelegt, ergibt ein maximales Handelsvolumen von 1.000 mal 30 gleich 30.000 Währungseinheiten.
  • Damit der Handel profitabel wird, müssen Sie alles riskieren und erreichen bei positivem Handelsverlauf nur 3 Dollar pro Pips.

Natürlich ist der offerierte Hebel nicht der einzige Aspekt, den es bei der Broker-Auswahl zu beachten gilt. Wichtig sind des Weiteren:

  • Angebot an handelbaren Währungen.
  • Beschaffenheit der Handelsplattform.
  • Gebühren (Spreads) im Währungshandel.
  • sonstige Konditionen und Weiterbildungsangebote.
  • Kundendienst in deutscher Sprache.

Meine Broker Empfehlung: GBE Brokers

Offizielle Webseite von GBE Brokers

Der international tätige Brokerage-Anbieter hat seinen Hauptsitz in der Republik Mauritius und ist von der nationalen Finanzaufsicht FSC reguliert. Es bestehen mehrere Niederlassungen, welche der Überwachung der örtlichen Aufsichten unterliegen:

  • Dependance auf Zypern – beaufsichtigt von der CySEC.
  • Niederlassung in der BRD – überwacht von der BaFin.
  • der Standort in Großbritannien wird von der FCA autorisiert.

Sie können bei GBE Brokers die wichtigsten Währungen der Welt sowie Neben-Währungen und Exoten handeln. 

Als Handelsplattform stehen Ihnen die bewährten MT4 und MT5 sowie eine Mobil-App und der hauseigene Webtrader in Option. Bevor Sie eine diesbezügliche Entscheidung treffen, sollten alle Plattformen im kostenfreien Demokonto getestet werden.

Die Handelsgebühren bei GBE Brokers sind von der Art des eröffneten Kontos abhängig:

  • ein Plus Konto können Sie ab 500 Dollar/Euro eröffnen und vorher im Demoaccount ausprobieren.
  • der Spread für die Majors fängt bei 0,0 Pips an.
  • Kunden können zwischen niedrigen Spread + Kommission oder einen zusätzlichen Spread von 0,7 Pips entscheiden
  • die Eröffnung des kostengünstigsten Konto setzt 1.000€ Einzahlung voraus.

Ein- und Auszahlungen sind bei GBE Brokers auf vielen Wegen möglich und auf der Broker-Seite kostenfrei. Der Anbieter verlangt lediglich eine Gebühr, wenn Sie mindestens 3 Monate inaktiv sind. Alle Währungen können mit maximalem Hebel von 1:30 bis 1:500 gehandelt werden.

Zudem verfügt der Broker über eine umfangreiche Trading Akademie, welche die Weiterbildung weitestgehend kostenlos ermöglicht und Anfänger mit den Handelsplattformen vertraut macht.

Der Support wird in der jeweiligen Landessprache gewährleistet und kommt für deutsche Akteure von der nationalen Niederlassung. Auf der Webseite von GBE Brokers gibt es ein umfangreiches Untermenü, welches oft gestellte Fragen leicht verständlich erklärt.

Sollte direkter Kontakt notwendig sein, ist dieser über die Chat-Funktion, Telefon, E-Mail und Fax möglich. Sie können alternativ das Kontaktformular auf der Webseite des Brokers verwenden. GBE Brokers unterstützt Sie im Währungshandel mit täglichen Marktanalysen, Wirtschaftskalender und Handels-Signalen.

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Wie funktioniert der Währungshandel im Detail?

Währungen werden immer paarweise gehandelt und beispielsweise so dargestellt:

  • EUR/USD 1,1793.

Die erstgenannte Währung wird als Basiswährung bezeichnet. Kurswährung heißt in der Branche die an zweiter Stelle genannte Währung. Der dabei zu sehende Kurs sagt aus, wie viele Dollar aktuell ein Euro kaufen kann.

Sie können Währungspaare in beide Richtungen handeln:

Forex Ordermaske
Forex Ordermaske
  • eine Long-Position wird eingegangen, wenn Sie annehmen, dass der Kurs des Euro weiter steigt. In dem Fall kaufen Sie den Euro und verkaufen den Dollar.
  • eine Short-Position kommt bei der Annahme infrage, dass der Euro gegenüber dem Dollar fällt. Sie stoßen den Euro ab und erwerben den Dollar.

Gewinne sind zwar in beide Richtungen möglich, aber nur, wenn Sie richtig positioniert sind. Doch was treibt die Kurse an und wie kommen die Notierungen zustande? Zur Beantwortung dieser Frage schauen wir uns die Teilnehmer im Währungshandel genauer an. Die Akteure verraten viel über die Funktionsweise des Devisenmarkts.

Wie funktioniert der Devisenmarkt?

  • Zentralbanken intervenieren heutzutage nur noch selten in den Währungshandel. Ihre Instrumente sind Geldpolitik und Leitzins. Darüber hinaus überlassen sie die Entwicklung der von ihnen in Umlauf gebrachten Währungen dem freien Markt.
  • Geschäftsbanken, die international agieren, verfügen über immense Reserven an ausländischen Devisen. Sie gelten als Big-Player des Devisenmarkts, weil sie mit mehrstelligen Milliardenbeträgen Einfluss auf die Kursentwicklung nehmen können.
  • Banken und Versicherungen sind ebenfalls im Devisenmarkt engagiert, mit dem Handel kompensieren sie die mittlerweile niedrigen Kapitalmarktzinsen.
  • Unternehmen expandieren ins Ausland oder importieren Waren und Rohstoffe. Ihr Engagement am Devisenmarkt sorgt für kontinuierliche Kursbewegungen.

Privatleute sind seit wenigen Jahrzehnten am Devisenhandel beteiligt. Sie stellen zahlenmäßig die größte Teilnehmergruppe, ohne jedoch Einfluss auf die Kursentwicklung ausüben zu können.

Woran orientieren sich die Teilnehmer bei der Kursbildung?

Natürlich steigt eine stark nachgefragte Währung im Kurs und eine weniger begehrte Devise fällt in der Notierung. Das oft vereinfacht dargestellte System von Angebot und Nachfrage ist in der Praxis überaus komplex und von vielen Faktoren abhängig.

Maßgeblich für die Entwicklung einer Währung sind ökonomische Daten, welche regelmäßig im Wirtschaftskalender veröffentlicht werden. Ihr Broker erleichtert den Währungshandel mit einem Zugang zum Wirtschaftskalender direkt in der Handelsplattform.

Jede Datenveröffentlichung wird im Detail erklärt und mit einem Volatilitäts-Merkmal versehen. Als Devisenhändler müssen Sie allerdings berücksichtigen, dass der Markt auf veröffentlichte Daten unterschiedlich und oft unerwartet reagiert.

Zahlen können ihrer Aussagekraft entsprechend zu steigenden oder fallenden Kursen führen. Andererseits kann nach der Veröffentlichung nichts passieren, weil die Werte bereits im Kurs enthalten sind oder ignoriert werden.

Zuweilen werden mit der Kursbildung auch politische Wünsche oder Anforderungen durchgesetzt. Die wahren Hintergründe der Kursentwicklung bleiben privaten Händlern meist verborgen. Medien und Analysten geben meist nur wider, was politisch korrekt und erwünscht ist. Ungeachtet dessen haben private Akteure niemals Einfluss auf die Kursentwicklung. Ihnen bleibt aber die wesentlich einfachere Art der Teilhabe über die Trendfolge. Damit die Teilnahme am Devisenmarkt von Erfolg gekrönt wird, muss das ideale Währungspaar gefunden werden.

Mein Tipp: Nie mehr mit hohen Gebühren Forex traden beim regulierten Broker GBE Brokers

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Welche Währungspaare sind gut zu handeln?

Für einen erfolgreichen Handel mit Währungspaaren wird Volatilität benötigt. Volatile Devisen-Paare sind sehr liquide und mit niedrigen Handelsgebühren behaftet. Zu den Majors (Hauptwährungspaaren) zählen:

  • EUR/USD – die Währung der Eurozone gegen den US-Dollar.
  • GBP/USD – das britische Pfund gegen den US-Dollar.
  • USD/JPY – der US-Dollar gegen den japanischen Yen.
  • AUD/USD – der australische Dollar gegen den US-Dollar.
  • USD/CHF – der US-Dollar gegen den Schweizer Franken.

Die genannten Währungspaare werden täglich oft gehandelt und sind für profitable Kursbewegungen bekannt. Ebenso resultiert der häufige Handel in exzellenter Liquidität und niedrigen Gebühren. Die größten Kursbewegungen sind täglich bei diesen Paaren möglich:

  • GBP/USD – 60 Pips und mehr.
  • EUR/USD – 50 Pips plus.

Einen weiteren Vorteil beim Handel mit diesen Hauptwährungspaaren ergibt sich aus der hohen Informationsdichte. Sie erfahren täglich aus den Medien die neuesten politischen und wirtschaftlichen Meldungen im Zusammenhang mit Dollar, Euro und Pfund. Zudem werden jeden Tag für Kursbewegungen relevante Wirtschaftsdaten im Wirtschaftskalender veröffentlicht.

Der Handel mit einem viel diskutierten Währungspaar wie dem EUR/USD kann einfacher sein, als das Trading mit einem Währungspaar vom anderen Ende der Welt. Gleichwohl müssen bei allen Währungspaaren, die gleichen Kriterien zur Beurteilung herangezogen werden:

  • politische Lage.
  • wirtschaftliche Aussichten.

Bei den Majors handelt es sich um der Währungen der größten Volkswirtschaften mit politischer und ökonomischer Stabilität. Beim Handel mit Majors sind keine unerwarteten Kursbewegungen zu befürchten, gleichwohl sorgt der häufige Handel für vorteilhafte Volatilität.

Die Risiken im Devisenmarkt

Teilnehmer im Forex Trading handeln Erwartungen in der Zukunft, Sie müssen also wissen, in welche Richtung sich Ihr Währungspaar innerhalb der nächsten Stunden und Tage bewegen wird. Je größer der zu prognostizierende Zeitrahmen, desto unsicherer wird die Vorhersage.

Das geringste Risiko geht ein Akteur mit Scalping Technik ein, denn er agiert auf Sicht und innerhalb von wenigen Minuten. Wer morgens eine Position eröffnen und abends wieder schließen möchte, geht ein wesentlich größeres Risiko ein. Der morgens identifizierte Trend kann seine Richtung ändern und die Position entwickelt sich negativ.

Sehr riskant ist das Forex Trading auf lange Sicht, weil die Entwicklung der Kurse niemand zuverlässig voraussagen kann. Je kleiner der Zeitrahmen im Devisenhandel gewählt wird, desto geringer sind die Risiken für den Akteur.

Die Vorteile im Währungshandel

Hohe Hebel, geringe Spreads, volatile Kursentwicklung und der mögliche Handel rund um die Uhr sind die wesentlichen Vorteile für Teilnehmer am Forex Trading. Der Devisenhandel ermöglicht privaten Teilnehmern mit wenig Kapital lukrative Einnahmen innerhalb kurzer Zeit.

Wichtig zu wissen:

  • Wie funktioniert der Devisenmarkt?
  • Welche Stellung nehmen Privat-Händler in diesem Markt ein?
  • Welche Währungspaare sind gut zu handeln?
  • Auf welche Kriterien muss insbesondere geachtet werden.

Sollten Sie alle Fragen richtig beantworten können, sind Ihre Chancen beim Handel mit Währungspaaren größer als die Risiken und es stehen Ihnen attraktive Gewinne in Aussicht.

Mein Zwischen-Fazit

Der Währungshandel kann in seinen Grundzügen schnell erlernt werden. Perfektion wird hingegen auf lange Sicht durch ständiges Engagement erreicht. Der Artikel hat Sie mit dem Wesentlichen vertraut gemacht und Ihnen den Devisenmarkt mit den wichtigsten Eigenheiten beschrieben. Ins Detail gehende Beiträge zum Handel mit Währungspaaren finden Sie auf dieser Webseite. Erfolg stellt sich durch konsequentes Mitmachen und Lernen ein.


5 Wege in Währungen zu investieren: So können sie starten

Der Devisenmarkt (Forex) ist ein Markt, auf dem Weltwährungen 24 Stunden am Tag gehandelt werden. Für einige ist er einfach ein Mechanismus, um eine Währung in eine andere umzuwandeln, wie z.B. multinationale Unternehmen, die in verschiedenen Ländern geschäftlich tätig sind. Der Markt wird jedoch auch von Händlern besetzt, die auf Bewegungen von Währungen relativ zueinander setzen.

Der Devisenmarkt funktioniert zwischen Einzelpersonen, die von Brokern vertreten werden, zwischen Brokern und Banken und zwischen Banken. Hier sind fünf Möglichkeiten für einen Kleinanleger, an diesem Markt teilzunehmen.

Trader beim Währungshandel
Trader beim Währungshandel

Wichtige Fakten über den Währungshandel:

  • Aufgrund ihrer Liquidität ist der Handel mit Währungen außerordentlich beliebt.
  • Devisenhändler sind nicht an die von der Securities and Exchange Commission (SEC) oder anderen Aufsichtsbehörden den Wertpapierhändlern auferlegten Margenbeschränkungen gebunden. Dies bedeutet, dass diese Händler stark fremdfinanzierte Geschäfte tätigen können.
  • Die beliebteste Art, in Währungen zu investieren, ist der Devisenhandel, aber Anleger können ETFs kaufen, in Unternehmen investieren und andere.
  • Wie alle Investitionen ist auch die Investition in Währungen mit Risiken verbunden, insbesondere in volatilen wirtschaftlichen Zeiten.

1. Das Standard Forex Handelskonto

Sie können ein Konto bei einem Forex Broker eröffnen und mit Währungen aus der ganzen Welt handeln. Es gibt mehrere Unterschiede in der Funktionsweise dieses Marktes im Vergleich zu den Börsen:

  • Währungen werden in Paaren gehandelt – Sie wetten, dass eine Währung nach oben (long) und die andere nach unten (short) geht.
  • Es gibt keine regulierte Währungsbörse und keine zentrale Clearingstelle für den Handel.
  • Keine Uptick-Regel für das Eingehen von Short-Positionen.
  • Keine Obergrenze für die Größe Ihrer Position.
  • Forex Broker verdienen in der Regel an der Geld-Brief-Spanne, anstatt Provisionen zu verlangen.

Die Eröffnung eines Forex Kontos ist kinderleicht und funktioniert in wenigen Minuten. In der unteren Tabelle finden Sie meine besten geprüften Anbieter für den Forex Handel. Profitieren Sie von günstigen Gebühren und einem professionellen Support. Weitere Möglichkeiten für Forex Konten finden Sie in meinem Forex Broker Vergleich.

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2. CDs & Sparkonten

Die TIAA Bank bietet ein WorldCurrency-Einlagenzertifikat (CD) an, das in bestimmten Ländern zu lokalen Zinssätzen verzinst wird, sowie ein Korb-CD, das einen Mix aus verschiedenen Währungen enthält. Sie bietet auch ein Fremdwährungskonto an, das wie ein Geldmarktkonto funktioniert und den Transfer von Geld zwischen den wichtigsten Währungen ermöglicht.

Die CDs sind Wechselkursschwankungen unterworfen, weisen aber einen höheren Zinssatz auf als auf Dollar lautende CDs. Wenn die CD fällig wird, erhalten Sie weniger Dollar zurück als Sie investiert haben, wenn der Dollar gegenüber der ausländischen Währung stärker wird. Die FDIC-Versicherung schützt Sie gegen Bankinsolvenz, aber nicht gegen das Währungsrisiko.

Ebenfalls können Sie bei Ihrer Bank ein Sparkonto in einer Fremdwährung eröffnen. Meistens ist dies leider mit zusätzlichen Kosten verbunden und wird nicht von jeder Bank angeboten. Das Konto wird in der Fremdwährung gehalten und Sie können jederzeit das Geld in eine andere Währung zu den aktuellen Kursen umtauschen.

3. Fonds für ausländische Anleihen

Es gibt Investmentfonds, die in ausländische Staatsanleihen investieren, die Zinsen in der Fremdwährung erhalten. Wenn der Wert der ausländischen Währung im Vergleich zu Ihrer lokalen Währung steigt, erhöhen sich die verdienten Zinsen, wenn sie wieder in die lokale Währung umgerechnet werden.

Beispiele für solche Fonds sind der Merk Hard Currency Fund, der Aberdeen Global Income Fund und der Templeton Global Bond Fund. Lassen Sie sich aber nicht von hohen Zinsen blenden, denn diese gibt es nur bei Schwellenländern. Eine solche Investition kann interessant sein, aber birgt auch enorm hohes Risiko. Ändert sich dort die wirtschaftliche Situation, kann es zu Markt-Eingriffen der Regierung kommen.

4. Multinationale Unternehmen

Viele Aktionäre nehmen indirekt an den Devisenmärkten teil, indem sie an Unternehmen beteiligt sind, die bedeutende Geschäfte im Ausland tätigen. Einige der bekannteren amerikanischen Unternehmen mit Auslandsengagement sind Coca-Cola, McDonald’s, IBM und Walmart.

Internationale Unternehmen für den Währungshandel
Internationale Unternehmen für den Währungshandel

Die Einnahmen und Gewinne aus Übersee-Geschäften werden gesteigert, wenn die ausländische Währung gegenüber dem Dollar aufwertet. Das liegt daran, dass diese Einnahmen für die Finanzberichterstattung wieder in Dollar umgerechnet werden und eine stärkere Fremdwährung im Gegenzug mehr Dollar abwirft.

5. ETFs und ETNs

Exchange Traded Funds (ETFs) und Exchange Traded Notes (ETNs) werden wie Aktien gehandelt und können eine Möglichkeit sein, in Währungen zu investieren, ohne den Forex handeln zu müssen. Mit einem Standard-Investmentkonto bei den meisten Brokern können Anleger Zugang zu Währungs-ETFs wie UUP, dem Invesco DB US Dollar Index Bullish Fund, oder EUO, dem ProShares UltraShort Euro.

Währungshandel mit dem ETF ProShares UltraShort Euro
Währungshandel mit dem ETF ProShares UltraShort Euro

ETNs ähneln eher Unternehmensanleihen als einer Ansammlung von Aktien, aber sie haben tendenziell ein ähnliches Engagement auf dem Devisenmarkt wie ETFs. An derselben Börse würden Sie ETFs handeln, ETNs in gängiger Währung wie GBB, den iPath® GBP/USD-Wechselkurs ETN.

Zusammenfassung über den Währungshandel

Ein Vorteil des Währungsmarktes ist, dass er theoretisch gleiche Wettbewerbsbedingungen bietet. Die Währungen werden rund um die Uhr vom Weltgeschehen beeinflusst, und das Internet und die drahtlose Kommunikation bieten selbst Kleinanlegern fast sofortigen Zugang. Währungen bieten ein gewisses Maß an Diversifizierung für Menschen, die hauptsächlich in US-Wertpapiere investieren.

Folgende Maßnahmen eignen sich für den Währungshandel: 

  • Forex Trading Konto
  • CDS & Sparkonten
  • Fonds für Ausländische Anleihen
  • Multinationale Unternehmen
  • ETFS und ETNS

Für den weniger risikofreudigen Investor eignet sich das normale Sparkonto, um in Fremdwährungen zu investieren. Eine weitere gute Alternative ist der Handel eines ETFs, was aber nur über ein Brokerkonto funktioniert.

Für den etwas risikoreicheren Investor eignet sich das Forex Trading Konto bei einem Forex Broker. Sie können auf steigende oder fallende Kurse von Währungen setzen. Dazu ist der Einsatz eines Hebels sogar möglich. Investieren Sie beispielsweise 1.000€ und handeln eine Summe von 100.000€ im Markt. Das Risiko muss vom Händler selbst angepasst werden.

Eine Übersicht über die besten Forex Konten finden Sie hier.

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