Trading Signale Betrug: Falsche Signale und ihre harten Auswirkungen auf das Portfolio

Trading Signale sind Push-Notifications, die als E-Mail, im Broker Konto direkt oder auf dem eigenen Smartphone erscheinen und über Markteintrittschancen, Kursverläufe oder andere Parameter eines Kurses informieren, die sich verändert haben. Niemand kann die Kurse 24/7 im Blick behalten. Trading Signale sind daher ein wichtiges Instrument, um auch bei Abwesenheit wichtige Kursveränderungen mitzubekommen und auf diese reagieren zu können.

Es gibt leider nur wenige Anbieter auf dem Markt, die seriöse Trading Signale anbieten. Häufig sind sie nicht nützlich oder stellen sogar Falschinformationen bereit. Beide Varianten schwächen das eigene Portfolio und lassen die Performance sinken. Handelt es sich um Betrug, können Sie gegen den Signalanbieter vorgehen. In diesem Ratgeber erfahren Sie was seriöse Signale ausmachen, woran Sie Betrüger erkennen und wie Sie unseriöse Anbieter erkennen.

Signale aussenden

Fake Signale: Auswirkungen und Betrugsmaschen

Trader verlassen sich auf Signale. Das ist das gefährliche an dieser Betrugsmasche. Ein Signal sollte jedoch immer überprüft werden. Eine Betrugsmasche ist es nämlich, die Signale selbst zu faken. Es werden falsche Eintrittsmöglichkeiten suggeriert, die sich nicht an den Echtzeit Kursen orientieren. Das kann zu erheblichen Verlusten im eigenen Portfolio führen. Abzocke ist es hingegen, wenn ein Broker bzw. Anbieter die eigenen Signale manipuliert. In diesem Fall verdient der Anbieter an den Signalen und erhält immer eine Provision, wenn Sie eine Aktion, die auf das Signal zurückzuführen ist, durchführen. Die Manipulation würde dazu führen, dass der Anbieter Ihnen falsche Signale sendet, die in Ihnen Gewinnerwartungen schürt, die nicht eintreffen können. Diese Form von Anlagebetrug ist strafbar, da es sich um Fake News handelt und somit einer wissentlichen Täuschung des Anlegers.

Angebote können meist schnell als Fake benannt werden. Dubios bzw. unseriös ist ein solches Angebot immer dann, wenn der Anbieter Gewinnversprechungen macht, keine Beweise für die Funktionsfähigkeit der Signale liefert und Sie durch Zeitdruck auch noch dazu auffordert, schnell einen Kauf der Signale zu tätigen. Darüber hinaus sollten Sie unbedingt Abstand von solchen Anbietern nehmen, die Sie für den Erhalt von Signalen erst auffordern, ein Broker Konto bei einem Drittanbieter zu eröffnen. In diesem Fall sind auch Ihre Gelder in Gefahr.

Höchst kriminell wird es, wenn der Anbieter nicht nur Signale verkaufen möchte, sondern auch noch den Handel für den Anleger übernehmen möchte. Das würde das Portemonnaie des Anlegers öffnen und die eigenen Gelder können zweckentfremdet werden. In diesem Worst-Case-Szenario geht viel Geld verloren und es kann sogar zum Bankrott führen. Der Betrüger ist in diesem Fall nicht nur auf einen kurzen Gewinn aus, sondern möchte das Bankkonto leer räumen. Das verlorene Geld ist nur schwer, wieder zu bekommen.

Warnung vor Telefonanrufen!

Eine Warnung möchten wir an dieser Stelle aussprechen, gegen dubiose Telefonanrufe, die bei Ihnen von einem Call Center eingehen. Sie möchten Anlageberatung machen und Ihnen Signale und Trading Konten verkaufen und das unter Zeitdruck und höchsten Renditeversprechungen. Es handelt sich hierbei um Telefonbetrug! Blockieren Sie die Nummer, notieren Sie diese und melden Sie die Nummer bei der Polizei. Bitte antworten Sie auch niemals auf eine Spam Mail von unbekannten Personen.

Geld durch Trading Betrug verloren? – Jetzt rechtliche Schritte einleiten!

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Falsche Signale zum Handel genutzt? So können Sie gegen den Betrüger vorgehen

Sind Sie an einen Betrüger geraten? Dann sollten Sie schnellstmöglich rechtliche Schritte gegen den Anbieter einleiten. Nur so besteht die Chance, Geld zurückzuholen. Wenn es sich um Internetbetrug handelt, ist es meist schwer, die digitale Spur zu einer Person zurückzuführen, die für den Betrug verantwortlich ist. Notieren Sie daher unbedingt alle Kontaktinformationen, die Sie von dem Anbieter besitzen und melden Sie diese. Das ist zwingend notwendig für eine Beweisführung. Letztlich müssen Sie zunächst beweisen, dass es sich um Betrug handelt und nicht um einen Fall von Fahrlässigkeit. Bestenfalls liegen Ihnen daher auch Beweise vor, die darauf deuten, dass die Signale nicht der Wahrheit entsprechen und Sie täuschen oder der Anbieter Ihnen dubiose Avancen gemacht hat.

Im weiteren Verlauf sollten Sie die nachfolgenden Schritte durchlaufen:

Verluste begrenzen

Ganz wichtig ist es im ersten Schritt, die eigenen Verluste zu begrenzen, um nicht zu viel Schaden von dem Betrug davonzutragen. Je nach Schadensausmaß sollten Sie die folgenden Schritte durchführen:

  • Sperren Sie Ihr Bankkonto umgehend, sofern es möglich ist, dass der Anbieter auf dieses Zugriff hat.
  • Kündigen Sie etwaige Verträge mit sofortiger Wirkung auf.
  • Zahlen Sie sich das Geld von Broker Konten aus, die Sie für die Signalgebung eröffnen musst. Funktioniert dies nicht, handelt es sich um einen unseriösen, unregulierten Broker. Schalten Sie einen Anwalt ein!
  • Dokumentieren Sie alle Informationen, die Sie über den Anbieter besitzen.
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Polizei einschalten

Gleichzeitig sollten Sie die Polizei über den Betrugsfall informieren. So ist gewährleistet, dass rechtliche Schritte eingeleitet werden können und die Ermittlungen schnellstmöglich starten können. Die Polizei nimmt Ihre Aussage aus, gibt Ihnen Tipps für die weiteren Schritte, die Sie für das eigene Verlustrisiko beachten sollten und kümmert sich um die Aufklärung des Falls. Wie erwähnt, handelt es sich hier um Internetbetrug. Die Betrüger sind schlau und meist nur schwerlich rückzuverfolgen. Ermittlungen der Polizei könnten im Sand verlaufen, da meist auch nicht nur die deutsche Polizei ermittelt, sondern auch Polizeiämter anderer Nationen. Die Anbieter sitzen zu 99% im Ausland.

Geld verloren? Mit einem Anwalt das Geld zurückholen!

Die Lage scheint ausweglos und Sie haben dem Betrüger sogar Zugang zu Ihren Geldern gegeben? Tief durchatmen. Egal, wie hoch der Verlust ausfällt: Sie sollten unbedingt einen Anwalt konsultieren. Dies ist nahezu der einzige Weg, um Chancen auf das eigene Geld zu haben und Schadensersatzforderungen geltend zu machen. Ein Anwalt im Kapitalrecht oder Internetrecht gilt als Experte für einen solchen Fall. Zudem sollte er sich mit Schadensersatz auskennen und ausländische Fälle mit betreuen. Es gibt viele Anwälte, die sich genau auf solche Fälle spezialisiert haben. Da ist die Erfolgswahrscheinlichkeit besonders hoch. Dennoch gibt auch ein Anwalt niemals eine Garantie auf den Ausgang des Falles ab. Das ist schlicht nicht möglich. In einem Erstgespräch können Sie jedoch Chancen abwägen und ein Gespür für die Tragweite des Verfahrens erhalten.

Wie gut sind Sie versichert?

Anwaltskosten können enorm sein und schrecken häufig ab. Bevor der Fall nicht gewonnen ist, müssen alle Kosten selbst getragen werden. Eine greifende Rechtsschutzversicherung übernimmt die Kosten (anteilig)für Sie und stellt einen passenden Anwalt. Sollten Sie einem Betrüger zum Opfer gefallen sein, sollten Sie sofort den eigenen Versicherungsschutz prüfen!

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Trading Signale nutzen: 3 Anzeichen von Fake Signalen

Trading Signale können die Performance eines Depots erheblich steigern oder vollkommen vermiesen. Grundsätzlich kann definitiv eine Empfehlung für die Verwendung von Trading Signalen ausgesprochen werden. Bevor Sie sich auf ein Signal verlassen, sollten Sie jedoch zunächst überprüfen, ob die Signale echt sind und der Anbieter seriös ist. Die folgenden drei Punkte sind Warnsignale bei der Auswahl von Signalen. Treten diese auf, sollten Sie sofort Abstand von dem Anbieter nehmen.

Hacker Betrug

Zielverfremdung der Signale

Was für ein Ziel steht hinter den Signalen? Ihr Ziel ist klar, doch wenn Sie Signale beziehen, sollten Sie auch das Ziel eines Anbieters hinter der Bereitstellung der Signale überprüfen. Dabei ist es vollkommen unerheblich, ob Sie Geld für die Signale zahlen oder diese kostenlos beziehen, auch wenn ihr Risiko bei kostenlosen Angeboten geringer, jedoch nicht bei null ist. Bietet ein Anbieter beispielsweise Signale gegen eine Anmeldung bei einem Broker, (meist ein unlizenzierter Broker – Achtung unseriös) an, verdient der Anbieter vor allem durch die Vermittlung des Broker Kontos und könnte Ziele, wie das Manipulieren von Signalen, verfolgen.

Ein weiteres Warnsignal liegt vor, wenn der Anbieter von Signalen Geld mit Werbeeinnahmen verdient und das in Form von Bannern, Affiliate Werbung oder geschalteten Werbeanzeigen. Dies deutet nur darauf hin, dass der Anbieter eben kein Geld mit den Signalen verdient. Gute Signale sprechen sich schnell herum, da benötigt es keine weiteren Einnahmequellen.

Es ist kein Performance Nachweis vorhanden

Signale verfolgen das Ziel, die Performance eines Depots zu steigern. Hierfür sollte es Nachweise geben, insbesondere wenn die Anbieter mit garantierten Gewinnerwartungen werben. Achten Sie bei einem Nachweis zudem darauf, ob dieser wirklich echt ist oder nicht ebenfalls ein Fake Produkt darstellt. Bestenfalls bietet der Anbieter eine kostenlose Testversion an. So können Sie selbst den Nachweis aufstellen und anhand der Kennzahlen überprüfen, ob die Signale richtig ausschlagen und funktionieren. Sollte kein Nachweis vorhanden sein, fragen Sie diesen unbedingt an und gehen Sie erst auf den Deal ein, wenn diese vertrauenswürdig erscheinen!

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Anbieter möchte das Geld verwalten

Bietet der Anbieter Ihnen nicht nur Signale, sondern auch das Portfoliomanagement an, sollten Sie rennen. Es ist Anlagebetrug und die Bereicherung an den eigenen Geldanlagen wäre in diesem Fall kaum noch aufzuhalten. In diesem Fall würde der Anbieter eine Vollmacht von Ihnen erhalten, dass dieser die Gelder von Ihnen investieren darf. Leider werden die Gelder nicht investiert, sondern nur Fake-Investiert. Sie landen auf Drittkonten im Ausland und sind meist nicht mehr rückzuverfolgen. Vertrauen Sie daher bitte niemals Ihr Geld Anbietern im Internet an. Dies ist höchst gefährlich!

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Seriös Geld an der Börse anlegen: 6 Tipps, um Signale seriös zu nutzen

Signale bieten viele Vorteile: Sie sparen Zeit bei der Analyse und identifizieren automatisiert Kauf- und Verkaufschancen. Möchten Sie auf Signale setzen, sollten Sie folgende Tipps berücksichtigen:

  • Signale selbst erstellen: Am sichersten ist es, wenn Sie selbst die Signale erstellen. So gewährleisten Sie, dass sie betrugssicher sind und perfekt auf das eigene Portfolio, das eigene Risikomanagement und die individuellen Anlageverfahren angepasst sind. Das einzige Risiko steckt in Ihrer Programmierung.
  • Signale beziehen, aber erst testen: Sollten Sie sich dazu entschließen, Signale zu beziehen, sollten Sie zunächst überprüfen, ob der Anbieter sicher ist. Reputable Broker oder auch Plattformen zählen als seriös. Wie gut die Signale letztlich sind, kann jedoch daran nicht festgemacht werden.
  • Testversionen nutzen: Vor Anmeldung für Signale sollten Sie stets Testversionen beziehen und die Genauigkeit und Relevanz der Signale überprüfen.
  • Verträge prüfen: Ein Signalvertrag mit monatlicher Zahlung sollte auch immer für den Folgemonat kündbar sein.
  • Signale in Charts setzen: Gute Plattformen ermöglichen es Ihnen, Signale anzupassen und direkt in Charts zu setzen.
  • Fundamentale Analysen nutzen: Verlassen Sie sich nicht blind auf die Signale. Bevor Sie handeln, sollten Sie die Informationen auch mit fundamentalen Nachrichten abgleichen!

Fazit: Signale bergen Chancen und Risiken und sind nur Hilfsmittel

Signale sollten von Tradern immer nur als Hilfsmittel, Gedankenstützen und drittes Auge gesehen werden. 100 Prozent sollte sich jedoch nie auf die Signalgebung verlassen werden. Bei der Wahl von Signalen sollten Sie sehr spezifisch vorgehen und die Signalgebung an den eigenen Anlagestil anpassen. Darüber hinaus sollten Sie nur bei sicheren Anbietern Signale erwerben. Bestenfalls erstellen Sie sich die Signale selbst. Vor Betrügern sollten Sie sich stets schützen und im Fall der Fälle direkt rechtliche Schritte einleiten, um den eigenen Verlust zu begrenzen und im besten Fall Geld zurück zu erhalten.

Generell sollten Sie sich jedoch nie auf Trading Signale zu 100 Prozent verlassen. Schauen sie sich diese an und werten Sie diese immer aus. Erst dann können Sie bei Bedarf handeln. Dann liegt das Risiko bei einem seriösen Anbieter auch wieder in Ihren Händen. So sollte es im Börsenhandel immer sein. Signale sind schließlich keine Garantie für einen positiven Ausgang des Trades.

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Häufige Fragen und Antworten:

Signale automatisieren: Geht das?

Ja, mit passenden Programmierungen oder Tools können Sie Signale vollständig automatisieren. Die Signale erhalten Sie dann direkt an den gewünschten Ort. Es gibt sogar die Möglichkeit, dass Sie direkt die Signale automatisiert handeln oder per Knopfdruck eine Handelsanweisung geben können. Im Zweifel sollten Sie aber nicht automatisiert handeln, sondern selbst die Strippen in der Hand haben. Signale sollten immer nur ein Indikator für Käufe- und Verkäufe sein, diese jedoch nicht ausführen.

Wie sicher sind Signale?

Signale stellen immer nur Potenziale am Markt da, jedoch nie Garantieren. Von seriösen Anbietern gelten Signale als sehr sicher. Sie sollten jedoch niemals für einen Trade ausschlaggebend sein. Sehen Sie Signale eher als Information, die Sie in Ihre Entscheidungsfindung einbeziehen können. Vor dem Trade sollten noch Analysen stattfinden. Die meisten Signale sind nicht auf den individuellen Anlagetyp angepasst und eignen sich schlicht nicht für die eigene Strategie.

Woran erkenne ich, ob ich beim Signal Trading betrogen werde?

Meist erkennen wir erst Betrug, wenn dieser offensichtlich ist. Wenn erwartete Gewinne nicht eintreten, Auszahlungen nicht stattfinden oder das eigene Konto leer geräumt ist. Sie sollten daher immer wachsam sein, insbesondere bei Kaufabschlüssen und Datentransaktionen. Weiterhin erkennen Sie Betrug daran, welche Informationen ein Anbieter von Ihnen verlangt. Bankdaten sollten Sie niemals herausgeben!

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Zuletzt geupdated am 22/01/2022 von Andre Witzel

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