Trading Software und Plattform Betrug: So verschaffen Sie sich Hilfe!

Trading Softwares ermöglichen einen detaillierten Blick auf Kurse und Märkte. Doch nicht nur fundamentale und technische Analysen können in Trading Plattformen umgesetzt werden. Die Softwares bieten auch die Option, direkt aus Charts oder der Plattform heraus zu handeln. Das ist normalerweise mit einem hohen Komfort verbunden. Gerade Intraday Trader müssen Realtime Bedingungen in Softwares direkt ausnutzen können, um Kursgewinne ausschöpfen zu können. Was aber ist, wenn die Plattform einem Trades nur vorgaukelt und nur simuliert ist? Erkennen können wir dies nicht mit bloßem Auge, doch das Geld ist verloren. Was beim Trading Software Betrug zu tun ist, erfahren Sie im Folgenden.

Trading Software Betrug

Was ist Trading Software Betrug? — Bekannte Betrugsmaschen

Trading Software Betrug ist ein Fall von Täuschung. Anlegern wird vorgespielt, dass sie auf einer seriösen Handelsplattform handeln, in Vermögenswerte investieren und Renditen erzielen. Tatsächlich ist die Handelsplattform jedoch nur simuliert und Börsenzugänge gibt es nicht. Die Trades laufen ins Leere. Das Geld wird auf Drittkonten verlagert. Damit Anleger am Ball bleiben und mehr Geld investieren, werden ihnen hohe Renditen vorgespielt. Das hat ein konkretes Ziel: Es wird mehr Geld eingezahlt, jedoch keine ausgezahlt. Bis zur ersten Auszahlung können Betrüger Zeit gewinnen, um viel Geld zu sammeln und das Geld so zu verlagern, dass es verloren ist.

Wird dann eine Auszahlung initiiert, geht sie nie durch. Erst dann wird den Tradern bewusst, dass sie ein Opfer von Kapitalbetrug geworden sind. Doch wie kommt es eigentlich zu einem solchen Betrug? Normalerweise sind Trading Plattformen seriös. Es gibt jedoch solche, die sich nur als Broker ausgeben und eine passende Trading Plattform anbieten. Per Call Center Anrufen, Telefonanrufen und Spam E-Mails werden potenzielle davon überzeugt, sich ein Konto bei dem Broker anzulegen. Kontakte sind niemals nachverfolgbar. Soll beispielsweise der Telefonanruf wiederholt werden, besteht kein Anschluss unter der Nummer. Das macht es sehr schwer, die Betrüger zu enttarnen.

Zu der Betrugsmasche zählt, dass Anleger hohe Summen als Mindesteinlage einzahlen sollen, Renditen versprochen werden und der Druck durch eine zeitliche Frist erhöht wird. Möchte man Teil des Renditewunders sein, ist eine Einzahlung so schnell wie möglich erforderlich. Diese Formen der Manipulation schlagen auf die Psyche. Daher ist auch die Rede von Kapitalbetrug, wenn Personen durch Täuschung um das eigene Geld gebracht werden. Dritte bereichern sich somit am eigenen Vermögen.

Renditeversprechen sind nicht möglich

Betrüger versuchen stets einen von neuen Finanzinvestitionen zu überzeugen und versprechen garantierte Renditen, wenn bis zum Zeitpunkt X Geld in das Broker Konto investiert wird. Das ist jedoch nicht möglich. Es ist weder möglich den Markt zu schlagen, noch eine Rendite zu versprechen. Solche Angebote sind unseriös und Abzocke. Seriöse Broker werden einen auch niemals versuchen, von einer Anlagestrategie zu überzeugen oder Geld einzuzahlen. Jeder ist für die eigenen Investments verantwortlich und Broker dürfen auch keine Anlageberatung durchführen.

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Opfer von Kapitalanlagebetrug? Das ist zu tun

Haben Sie bei einer Trading Plattform gehandelt, die sich als Fake herausgestellt hat? Dann ist schnelles Handeln erforderlich. Umso mehr Zeit zwischen Einzahlung und Auszahlungsversuch verflogen ist, desto geringer stehen die Chance, Geld zurückholen zu können. Für Opfer ist dies ein Tag des Erwachens. Teilweise können bis zu sechsstellige Beträge auf dem Spiel stehen. Bitte fallen Sie zudem nicht auf weitere Betrugsversuche herein. Teilweise versuchen die Betrüger Sie zu überzeugen, Geld nochmals einzuzahlen, um eine Auszahlung durchzuführen. Das ist unseriös und ein klarer Fall von Betrug. Aus Verzweiflung geben sich teilweise Opfer des Betrugs diesem weiteren Angebot hin und verlieren noch mehr Geld. Die Devise ist daher: Gibt es nur ein Indiz dafür, dass es sich um einen unseriösen Broker handelt, sollten sofort Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden.

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Geld sichern

Zunächst sollte das eigene Geld gesichert werden. Das bedeutet, dass alle Gelder, die über die Betrugssumme hinausgehen, gesichert werden müssen. Der erste Weg führt über das Bankkonto. Die Registrierungsbedingungen von Betrugsanbietern sind teilweise bereits dubios. Sie nutzen nicht das gängige KYC-Verifizierungsverfahren, sondern speichern teilweise sensible Daten wie Kreditkarte, Personalausweis und persönliche Information. Das bedeutet zugleich, dass die Betrüger auf die eigenen Konten zugreifen könnten. Besteht diese Gefahr, sind Bankkonten sofort zu sperren. Notrufnummern stehen bei Banken stets bereit. In Online-Banking-Zugängen ist es mittlerweile bei vielen Anbietern zudem möglich, mit einem Klick Kreditkarten zu sperren. Weiterhin sollte ausgeschlossen werden, das Betrüger Identitätsdiebstahl begehen können. Eine Anzeige bei der Polizei muss ebenfalls erfolgen.

Sind Sie im Kontakt mit dem eigenen Bankinstitut empfiehlt sich zudem die Frage, ob durchgeführte Transaktionen zurücktransferiert werden können. Meist besteht diese Option nicht, da die Transaktion zu weit in der Vergangenheit liegt, teilweise können auf diese Weise jedoch noch Summen gerettet werden.

Fall sofort anzeigen

Um Schadensersatzforderungen geltend zu machen und Ermittlungen einzuleiten, ist der Betrugsfall bei der Polizei zu melden. Sie sind auf den Betrug aufmerksam zu machen. Zum einen, um den eigenen Schaden zu melden und zu begrenzen und zum anderen, um zu verhindern, dass der Betrüger noch mehr Personen in Mitleidenschaft zieht. Häufig kommt ein Betrug nicht allein. Umso mehr Personen den Betrüger melden und Informationen preisgeben, umso höher ist die Datendichte, welche die Polizei gegen die Betrüger in der Hand hat.

Weiterhin kann durch die Einbindung der Polizei verhindert werden, dass der Betrüger unter der eigenen Identität agiert. Leider ist der Einflussbereich der deutschen Polizei nicht immer ausreichend, da die Betrüger in den meisten Fällen im Ausland sitzen. Das bezieht sich jedoch auf das Zurückholen von Geld. Für die eigene Sicherheit ist die Einbeziehung der Polizei in den Betrugsfall maßgeblich.

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Hilfe von einem Anwalt holen

Rechtliche Hilfe ist notwendig, um die Chance zu haben, Geld zurückholen zu können und den Betrüger zu verklagen. Als Einzelperson ist es nahezu unmöglich, den Betrüger zur Rechenschaft zu ziehen. Ein Anwalt agiert hingegen im Rahmen des Gesetzes, ist autoritär und hat als Rechtsorgan mehr Möglichkeiten, Einfluss auf den Betrüger auszuüben und Ansprüche geltend zu machen. Eine Garantie, das verlorene Geld zurückerhalten zu können, gibt es jedoch auch mit einem Anwalt nicht. Gerade bei hohen Schadensummen lohnt es sich jedoch, den Rechtsweg zu gehen. In Erstgesprächen mit Anwälten kann austariert werden, wie hoch das Erfolgspotenzial ist.

Der Anwalt sollte sich bestenfalls auf Internetbetrug und Kapitalbetrug spezialisieren. So besitzt dieser die bestmögliche Expertise, um den Fall angehen zu können. Eine Rechtsschutzversicherung kann weiterhin bei der Finanzierung eines Anwalts von Vorteil sein. Im Zweifel sollte Geld, wenn vorhanden, aber in jedem Fall in einen Anwalt investiert werden, um Chancen auf die verlorenen Summen zu haben.

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3 Kriterien zur Auswahl der Trading Software

Bei der Wahl einer Trading Software bzw. Trading Plattform sollte sich Zeit genommen werden. So wird gewährleistet, dass die Trading Plattform zu den eigenen Bedürfnissen passt, beste Charting- und Analysemöglichkeiten offeriert, Realtime-Ausführungen bietet und vor allem sicher gestaltet ist. Broker setzen immer auf Trading Softwares von Drittanbietern oder bieten eigene Trading Softwares an. Handelt es sich um Betrug im Trading, ist es immer eine Plattform, die vom Broker selbst betrieben wird. Das heißt nicht, dass jede selbstbetriebene Handelsplattform Abzocke ist. Handelsplattformen von Brokern wie eToro, Plus500 oder Capital.com sind sehr seriös und qualitativ gestaltet. Betrüger simulieren jedoch den Handel und mit eigens betriebenen Handelsplattformen, weshalb bei Broker eigenen Plattform nochmals mehr Vorsicht geboten ist. In einem solchen Fall hilft es, den Broker auf bestimmte Kriterien zu untersuchen, um festzustellen, ob die eigene Trading Software auch wirklich vertrauenswürdig ist.

Regulierung und Sicherheit

Zunächst sollte die Trading Plattform sicher und reguliert sein. Das bedeutet, dass der Broker über eine entsprechende Regulierung verfügen sollte, also von einer oder mehreren Finanzaufsichtsbehörden überwacht wird. Bekannte Regulierungen sind beispielsweise die BaFin, CySEC, ASIC, FSCS und britische FCA. Die Regulierung sollte nicht nur auf der Seite des Brokers aufgezeigt werden, sondern auch anhand der Lizenznummer überprüfbar sein, um zu schauen, dass sie wirklich stimmt.

Sicherheitsstandards wie das Registrierungsverfahren im Zuge des Know-Your-Customer (KYC) Verfahrens sollten ebenfalls sichergestellt werden sowie die Aufbewahrung von Geldern in separaten Bankkonten. Zu den gängigen Sicherheitsstandards einer Trading Plattform zählen zudem der Verzicht auf eine Nachschusspflicht, eine Einlagensicherung und eine SSL verschlüsselte Internetverbindung.

Diese Punkte sollten abgehakt werden, bevor die Trading Plattform für den Handel in die engere Wahl kommt. Unlizenzierte Broker bieten keinen guten ersten Eindruck und sollten bei der Wahl lieber ausgespart werden. Nicht jeder Anbieter ist unseriös, das Risiko ist jedoch höher.

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Bewertungen und Bekanntheit

Bekannte Broker zählen mehrere Anleger, die auf sie vertrauen. Sie sind mit Sicherheit nicht der erste Anleger, der bei einer Trading Plattform einzahlt. Auf die Informationen, die sich auf der Seite des Brokers befinden, sollte sich nicht blauäugig verlassen werden. Meinungen sind deutlich aufschlussreicher als Marketing Claims der Plattform selbst. Das gilt übrigens nicht nur bei der Auswahl von Brokern, sondern bei jeder Konsumentscheidung. Googlen Sie den Broker werden Sie sowohl von Blogs, Zeitschriften als auch Nutzern Meinungen im Internet finden. Lesen Sie sich diese aufmerksam durch und machen Sie sich ein eigenes Bild.

Sind Sie dann noch überzeugt, dass der Broker seriös und eine gute Wahl darstellt, können Sie fortfahren. Geben die Nutzermeinungen hingegen kein gutes Gefühl, sollten Sie Abstand von dem Angebot nehmen.

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Switchen zwischen Demo und Live Version

Die Trading Plattform wirkt seriös? Super. Warten Sie dennoch mit der Registrierung, Eingabe von persönlichen Daten und der Einzahlung von Mindesteinlagen. Seriöse Plattformen bieten eine Demoversion der eigenen Angebote an. Hierfür ist normalerweise nur der Angabe von einer E-Mail-Adresse und maximal die Angabe des eigenen Namens notwendig.

Schon können Sie auf die Plattform virtuell und völlig risikofrei zugreifen. Überprüfen Sie neben der Usability und den Features auch unbedingt die Echtheit der Daten. Demokonten enthalten keine Realtime-Kurse. Meist sind sie bis zu 15 Minuten versetzt. Sie sollten jedoch ungefähr die richtigen Kursdaten abbilden. Gleichen Sie die Kurse gerne einmal mit anderen Plattformen ab. Liegen die Kurse zu weit auseinander, handelt es sich hier um eine Fake Plattform, welche Kurse nur simuliert.

Sehen die Kurse hingegen vertrauenswürdig aus und auch die Plattform überzeugt, kann ein Konto eröffnet werden, sofern sich auch Regulierung, Sicherheit und Nutzermeinungen für eine seriöse Plattform aussprechen.

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Seriös in Assets investieren: 5 Kriterien für eine seriöse Trading Plattform

In Vermögenswerte zu investieren, kann sich lohnen. Je nach Anlageklasse können sowohl auf fallende als auch steigende Kurse gesetzt werden. Sowohl in starken als auch in schwachen Konjunkturphasen können somit Gewinne über eine Trading Software generiert werden. Ein Risiko gibt es natürlich immer. Dies sollte jedoch nicht auf den Anbieter bezogen werden, sondern auf den Kurs des jeweiligen Vermögenswertes. Anfänger an der Börse sind sich nicht sicher, worauf bei einer seriösen Trading Plattform zu achten ist. Die folgende Checkliste gibt die wichtigsten Punkte wieder:

  • Reguliert und sicher: Um seriös an der Börse zu investieren, ist ein Handel über einen regulierten Broker, der über die gesetzlich verpflichtenden Sicherheitsstandards hinaus Schutzmaßnahmen ergreift, wichtig.
  • Demoversion verfügbar: Vor dem ersten Einzahlen von Geld sollte es möglich sein, die Plattform risikofrei kennenzulernen. Am besten ist ein Demo Konto oder eine Live Demo auf der Webseite. Alternativ sind Auch Konten möglich, für die es keine Mindesteinzahlung gibt.
  • Gut erreichbarer Kundenservice: Der Support ist ein Qualitätsmerkmal. Der Kundenservice sollte mindestens fünf Tage die Woche erreichbar sein, bestenfalls die eigene Sprache beherrschen und unterstützen.
  • Seriöse Zahlungsanbieter: Die Partner einer Trading Software sind ein Indiz auf die Seriosität. Zahlungsmöglichkeiten sollten über die Banküberweisung und Zahlung per VISA Karte hinausgehen. Ein- und Auszahlungen sollten zudem nicht beschränkt sein und binnen weniger Werktage erfolgen.
  • Faire Konditionen: Die Gebührenstrukturen des Brokers müssen transparent, wettbewerbsfähig und fair gestaltet werden. Für die Verlustbegrenzung sollten zudem Orderzusätze und passende Tools zur Auswahl stehen.
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Fazit: Manipulative Angebote erkennen

Manipulation ist tückisch und Betrugsfälle nicht auf den ersten Blick zu identifizieren. Die oben stehenden Tipps sollen Unterstützung bei der Broker Wahl geben und dabei helfen, den Handel sicherer zu gestalten. Ein Key Learning ist, dass sich nicht nur auf die Informationen von einem Anbieter verlassen werden sollte. Nutzermeinungen im Internet sind wertvoll. Handelt es sich doch um einen Betrugsfall sind schnelle Maßnahmen wie das Einschalten der Polizei, das Konsultieren eines Anwaltes und das sperren der eigenen Kontodaten notwendig, um weitere Verluste zu begrenzen und ggf. Geld zurückholen zu können.

Sind Sie betrogen worden, müssen Sie sich sofort Hilfe holen!

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Häufige Fragen und Antworten:

Woran erkenne ich, ob eine Regulierung echt ist?

Eine Regulierung besitzt stets ein Ausstellungsdatum und eine Lizenznummer. Das Datum muss dem aktuellen Kalenderjahr entsprechen und die Lizenznummer kann überprüft werden.

Wie erkenne ich, ob Charts gefälscht sind?

Auf den ersten Blick wirken die Charts echt. Erst durch den Vergleich mit anderen Charts (die es beispielsweise bei Google oder Tradeview.com gibt) kann herausgefunden werden, ob das Charting simuliert oder echt ist.

Der Broker bedrängt mich, ein Konto zu eröffnen. Was soll ich tun?

Broker werden niemals fordern, das Geld eingezahlt oder ein Konto eröffnet wird. Das wäre so, als würden Kassierer im Supermarkt Sie zwingen, bestimmte Lebensmittel zu kaufen. Solche Angebote sind unseriös und sollten sofort angezeigt und definitiv nicht umgesetzt werden.

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Zuletzt geupdated am 27/02/2022 von Andre Witzel

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