Wie kann man Traden lernen? – Tipps für Anfänger

Erfolgreiches Trading setzt Wissen, Übung und Erfahrung voraus. Sie sollten, mit der entsprechenden Neigung, die Herausforderung annehmen und sich im Detail schlau machen. Welche Schritte notwendig sind, um ein guter Trader zu werden, erklärt Ihnen der nachfolgende Beitrag mit leicht nachvollziehbaren Tipps.

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Wie traden lernen – Wählen Sie einen Markt

Das Positive bei der Wahl des Marktes ist, dass das Trading mittlerweile fast vollständig online stattfindet. Sie erkunden die Finanzmärkte im Internet von Zuhause aus, ohne Kosten am heimischen Computerbildschirm. Warum sollen Sie sich für einen Markt entscheiden? Weil jeder Finanzmarkt seine Vor- und Nachteile hat respektive unterschiedlich ergiebig erscheint. Als Anfänger sollten Sie die Grundzüge des Tradings an einem leicht verständlichen und lukrativen Markt erlernen. Eine Ausweitung des Geschäftsfelds ist später mühelos möglich.

Leicht zu begreifen ist aus meiner Sicht der Devisenmarkt, welcher Ihnen den täglichen Handel mit Währungspaaren ermöglicht. Es ist wichtig, den Markt im Detail zu verstehen:

  • Warum werden Devisen gehandelt?
  • Wer ist im Forex Trading involviert?
  • Welche Kriterien treiben die Kurse an?

Nur wenn Sie den Devisenmarkt in allen Facetten verstehen, sind Chancen auf dauerhaften Erfolg gegeben. Dazu muss der Markt selbst fokussiert werden und seine wichtigsten Teilnehmer. Es genügt nicht, zu glauben, dass die Kurse, wie oft dargestellt, aufgrund von Angebot und Nachfrage variieren. Vielmehr ist es notwendig zu verinnerlichen, wer die Kurse warum in die Höhe oder Tiefe treiben kann.

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Wie traden lernen – Fachjargon verstehen

Um später einmal auf dem Devisenmarkt erfolgreich zu agieren, muss die Sprache der Insider verinnerlicht werden. 

  • Was bedeutet Long oder Short gehen?
  • Wie werden Positions-Größen definiert?
  • Was ist unter einem Stop-Loss zu verstehen – und was unter Take Profit?
  • Wie berechnet der Broker die Handelskosten?
  • Welche Voraussetzungen müssen für den Margin-Handel erfüllt werden.
  • Was ist Leverage

Die oben genannten Begriffe sind nur ein Auszug aus einem umfangreichen Fachvokabular, welches beim traden lernen verinnerlicht werden muss. 

Trading Charts Buy and Sell

Wie traden lernen – fundamentale und technische Analyse verstehen

Sie müssen lernen, woran Kursveränderungen erkannt werden und wie sie prognostizierbar sind. Trader können dazu Fundamentaldaten oder die technische Analyse nutzen. Wir empfehlen zu Beginn die Beschränkung auf die technische Analyse, weil sie zuverlässige Ergebnisse liefert, während auf Fundamentaldaten zeitweise wenig Verlass ist.

Bevor Sie sich der Analyse widmen, muss der Chart mit seiner Kursanzeige verstanden werden. Stellen Sie Ihren Chart auf die Anzeige durch Kerzen ein und verwenden Sie für das Trading den 5M Zeitintervall. Hierbei zeigt eine Kerze den Kursverlauf für 5 Minuten an.

Für einen Überblick hinsichtlich der langfristigen Kursentwicklung und die Analyse wählen Sie idealerweise den Chart mit H1 bis H4 Intervall.

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Wie traden lernen – Kursveränderungen messen

Kurse werden auf der 4. Und 5 Nachkommastelle auf Veränderungen gemessen, die offizielle Maßeinheit im Devisenhandel ist der Pip. Ein volatil gehandeltes Währungspaar legt pro Tag 100 Pips und mehr zurück, allerdings in wechselnde Richtungen. 

Die 5. Stelle hinter dem Komma ist für Zehntelpips eingerichtet, welche unter anderem für den Spread benötigt werden. Spread steht für die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis, respektive für die vom Broker erhobene Handelsgebühr.

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Pips können Sie auch berechnen.

Wie traden lernen – Hebel und Margin verstehen

Je nach Broker können Sie beim Trading mit Währungspaaren unterschiedliche Trading Hebel einsetzen, welche über Ihr eigentliches Engagement bestimmen. Dies ist am einfachsten durch ein Beispiel zu verstehen:

  • Sie möchten mit 100.000 Währungseinheiten handeln und können einen Hebel von 100:1 nutzen
  • Ihre Margin beträgt daher 100.000 geteilt durch 100 gleich 1.000 Euro oder USD
  • Ein Pips steht für einen Verlust oder Gewinn von 10 EUR oder USD
  • Die Margin wäre nach 100 Pips in die falsche Richtung aufgebraucht
  • Je höher der Hebel, desto schneller kann eine Position ins aus respektive in die Gewinnzone katapultiert werden

Wie wird eine Position eingegangen?

Grundsätzlich gibt es dafür zwei Optionen, die klassische Ordermaske und die Einklickfunktion. Wir empfehlen Anfängern den Einklickhandel mit voreingestellten Parametern. Bevor Sie sich für das Eingehen einer Position entscheiden, muss eine individuell passende Strategie gefunden werden.

Wie traden lernen – welche Strategie passt zu mir?

An der Fragestellung erkennen Sie bereits, dass die Antwort Eigeninitiative erfordert. Keiner kann für Sie eine Strategie wählen, Sie müssen vielmehr im Demomodus erkunden, welche Vorgehensweise zu Ihnen passt.

Viel genutzte Strategien:

  • Positions-Trading kann Wochen oder Monate dauern, Positionen werden an historischen Hochs oder Tiefs eingegangen. Diese Art zu traden scheint zwar bequem, sie setzt aber Kenntnisse, Geduld und Prognosefähigkeit voraus.
  • Swing-Trading bedeutet, einen Trend von Anfang bis Ende zu reiten, offene Positionen werden nach Tagen oder gar Wochen geschlossen. Aufgrund der langen Prognosezeit gilt das Swing-Trading als ebenso riskant wie das Positions-Trading.
  • Daytrading wird die Vorgehensweise genannt, bei der Positionen morgens eröffnet und spätestens am Abend geschlossen werden. Eigene Präsenz vor dem Screen hält das Risiko gering.
  • Scalping ist ein Ansatz, der die kleinste Kursveränderung ausbeutet und als sehr arbeitsintensiv bezeichnet wird. Sie sind zwar dauernd gefordert, müssen aber keine analytische Vorarbeiten leisten. Scalping ist die Methode mit dem geringsten Risiko und der vergleichsweise höchsten Ausbeute. Der Grund ist einfach nachvollziehbar: Es werden keinerlei Prognosen erstellt und es wird ausschließlich auf Sicht gehandelt.
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Wir empfehlen Leuten, die das Traden lernen wollen, sich zunächst mit dem Scalping zu beschäftigen. Scalping ist zu jeder Zeit möglich und erfordert enge Verlustbegrenzungen.

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Wie traden lernen – zunächst  nur im Demokonto

Der Demomodus ist bei Ihrem Broker kostenfrei und unverbindlich verfügbar. Das Demokonto erlaubt, Fehler zu machen und ohne finanzielle Einbußen aus ihnen zu lernen. Finden Sie Ihre favorisierte Vorgehensweise im Demomodus und lernen Sie dabei, mit jederzeit möglichen Verlusten umzugehen. Verluste gehören ebenso wie Gewinne zum Trading, sie sollten mit der Zeit jedoch wesentlich geringer ausfallen. 

Wechseln Sie erst dann in den Echtgeldmodus, wenn Ihre Strategie passt und die Gewinne überwiegen.

Begreifen Sie das Traden als eine langfristige Entwicklung

Mit den Tipps aus diesem Beitrag können Sie mit dem Trading im Demokonto beginnen. Sie sind aber noch weit vom Status „guter Trader“ entfernt. Zu diesem gelangen Sie durch kontinuierliches Lernen, optimieren der Strategie und konsequente Weiterbildung. Professionelles traden wird nach etwa einem Jahr in Sichtweite rücken und ist mit zunehmender Sicherheit verbunden.

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Zuletzt geupdated am 02/08/2022 von Maren

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