Was ist ein Index? – Index Definition im Trading

Aktien gibt es seit einigen Hundert Jahren. 1602 schlossen sich einige niederländische Reeder zur ersten Aktiengesellschaft zusammen und finanzierten so notwendige Investitionen in Seefahrtsgeschäfte. Die Anteile der Eigner wurden als Aktie verbrieft. Die heutigen Aktienindizes, welche aus mehreren Aktien bestehen, gibt es erst seit 1896. Charles Henry Dow und Edward David Jones, die Herausgeber des Wall Street Journals, schufen den Dow Jones Industrial Average. Der Index enthielt zu Beginn zwölf Titel und sollte damit die wichtigsten Industrien der USA widerspiegeln. Anschließend entstanden weltweit eine große Anzahl weiterer Indizes.

Index
Ein Index bildet Märkte ab.

Index: leicht erklärt

Ein Index besteht aus einer Gruppe verschiedener Finanzinstrumente. Meistens sind dies Aktien eines bestimmten Segments oder eines speziellen Landes. Neben Aktien können Indizes auch Rohstoffe, festverzinsliche Wertpapiere, Währungen oder Fonds enthalten. Ebenso lassen sich mit einem Index bestimmte Anlagestrategien durch die Zusammenstellung von Wertpapieren abbilden. Bei Indizes handelt es sich nicht um ein handelbares Wertpapier, sondern um eine rechnerische Zusammenstellung von speziellen Wertpapieren. Damit wir die Entwicklung dieses Segments laufend beobachtet. Aus diesem Grund erfolgt die Bewertung in Punkten. So wird die Performance, ausgehend von einer Basis, nachvollziehbar dargestellt.

Die Entwicklung und Berechnung eines Index

Der Indexstand wird regelmäßig vom Indexbetreiber veröffentlicht. Meistens werden Indizes von einer Börse entwickelt und kontrolliert. Ebenso können Banken oder Ratingagenturen einen Index einführen, wie beispielsweise die S&P-Indizes, welche von der Ratinggesellschaft Standard & Poor’s stammen.

Der bekannteste Index in Deutschland ist der Deutsche Aktienindex, besser noch als DAX bekannt. Er bildet die größten deutschen Unternehmen ab, deren Aktien an der Börse gehandelt werden. Die Deutsche Börse AG hat 1988 den DAX initiiert und passt ihn laufend an. Während in den ersten Jahren für Deutschland bedeutende Branchen wie beispielsweise der Maschinenbau die Grundlage bildeten, ist heute die Größe des Unternehmens entscheidend. Auch der DAX soll, wie andere Indizes, die Entwicklung am Markt widerspiegeln.

Wird ein Index neu aufgelegt, beginnt die Berechnung in der Regel mit einer glatten Zahl, beispielsweise 1.000 oder 100. Die weitere Berechnung geschieht gemäß der Entwicklung der Werte, die im Index enthalten sind. Über die Aufnahme von Werten in einen Index wird mittels festgelegter Kriterien entschieden. Für den DAX sind dies beispielsweise die Marktkapitalisierung sowie der Börsenumsatz. Daneben muss der Streubesitz größer als zehn Prozent sein.

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Bedeutung für Anlageprodukte

Anlegern dienen Indizes als Indikator für die Entwicklung bestimmter Länder oder Wirtschaftsbereiche. Ein Index ist zwar nur eine rechnerische Größe, doch über Finanzprodukte können Anleger exakt in die abgebildeten Bereiche investieren.

Beispiele für Finanzprodukte sind:

  • Exchange Traded Funds (ETFs)
  • Indexfonds
  • Indexzertifikate
  • Optionen

Aufgrund der günstigen Kostenstrukturen sind ETFs seit Jahren immer beliebter geworden. Diese bilden häufig exakt die Werte eines Index nach. Dies ermöglicht Anlegern, gezielt in die wesentlichen Teilnehmer spezieller Märkte zu investieren, ohne aufwendig dazu das Portfolio mit einzelnen Titeln selber zusammenstellen zu müssen. Indexinvestments minimieren das Risiko einer Kapitalanlage, da die Anlage durch eine Vielzahl von Titeln gestreut wird.

Für Fondsmanager sind Indizes vor allem Vergleichsgrößen. Sie prüfen damit, ob ihre Investmentstrategien innerhalb bestimmter Segmente erfolgreicher sind, als der vergleichbare Index. Der Index wird also zur Benchmark für den Fondsmanager.

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Zuletzt geupdated am 13/06/2022 von Andre Witzel

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