Fujitsu Aktie kaufen und investieren – Anleitung für Einsteiger

An der Börse gibt es viele verschiedene Branchen, in welche man als Investor einsteigen kann. Es kommt immer ein bisschen auf das eigene Interesse an, da man den Nachrichten aus der gewählten Branche stets folgen sollte und sich im besten Fall auch für das Unternehmen, in das man investiert, begeistern sollte. Die Branche, welche sich mitunter am schnellsten entwickelt und die vielleicht interessanteste der Industrien ist, ist der Technologiesektor.

Da sich die Technologie in den letzten zwei Jahrzehnten unglaublich schnell weiterentwickelt hat und immer neue Innovationen auf den Markt kommen, begeistern sich viele Anleger genau für diese Sparte. Wer vor einigen Jahren noch auf einen Rückruf in einem Restaurant warten musste, verbindet sich heute in sekundenschnelle mit per Videochat mit der gesamten Welt, tradet Aktien in Echtzeit vom Handy während des Kaffeetrinkens oder bestellt mal schnell etwas zu essen für zwischendurch. 

Neben den Amerikanern sind es vor allem die japanischen Entwickler, welche diese Entwicklung stets vorantreiben. Ein japanischer Technologiekonzern, von dem die meisten schon einmal gehört haben sollten, ist Fujitsu. Das Unternehmen ist vor allem in der  Informationstechnologie und Telekommunikation tätig, doch produziert und entwickelt es auch Halbleiter und Netzwerke. In den letzten Jahren konnte sich das Unternehmen immer mehr behaupten und gehört mittlerweile zu der Liste der Nikkei 225. Nikkei 225 ist der japanische Leitindex und der bedeutendste Aktienindex Asiens. 

Nachdem es lange Jahre lang nicht allzu gut lief bei dem japanischen Konzern, zeigt der Graph der letzten Jahre endlich eine positive Entwicklung. Die Fujitsu Aktie hat sich im vergangenen Jahrzehnt stabil entwickelt, und den Anlegern eine regelmäßige Dividende eingebracht. Sieht man sich den Graphen der Aktie an, ist es kein Wunder, dass genau jetzt Leute auf die Idee kommen, bei dem Konzern mit Investitionen einzusteigen. Der Graph, welcher auf die gesamte Länge hin betrachtet zumeist rot erscheint und vor allem nach dem Börsengang direkt stark in die Tiefe fiel, zeigt für die letzten fünf Jahre eine positive Entwicklung nach oben und ließ sich auch nicht von der Coronapandemie beirren. 

Für diejenigen, welche seit Jahren skeptisch sind, mag jetzt eventuell die richtige Zeit gekommen sein, um zur Tat zu schreiten. Doch wie macht man das eigentlich? Wie erwirbt man eigentlich Aktien des japanischen Konzerns Fujitsu? Und wie erwirbt man eigentlich Aktien generell? Nachfolgend soll nun erläutert werden, wie Sie grundsätzlich in den Handel mit Wertpapieren einsteigen können und was Sie dabei unbedingt beachten sollten. Ferner soll erklärt werden, wie es insbesondere mit der Aktie von Fujitsu steht. Zudem soll Ihnen das Unternehmen an sich etwas vorgestellt werden, damit Sie sich einen Überblick über die Geschichte und aktuellen Tätigkeiten des Konzerns verschaffen können.

Fujitsu Aktien kaufen – Wie geht man am besten vor? Eine Schritt-für-Schritt-Tutorial

Wer neu in das Geschäft mit Aktien einsteigen will, sollte wissen, dass es oft recht hitzig an der Börse zugeht und eventuell jede Minute zählt. Aus diesem Grund ist es nur ein Segen, dass wir mittlerweile im digitalen Zeitalter des sekundenschnellen, globalen Informationstransfers angekommen sind. Während man früher noch gestresst an der Börse selbst auf die Anzeigetafeln blicken musste, kann man dies heutzutage bequem zu Hause auf dem Sofa tun. 

Wer Wertpapiere, Devisen und dergleichen traden will, kann dies ganz einfach vom Computer oder sogar dem Smartphone aus in Sekundenschnelle tun. Dabei ist es jedoch einiges zu beachten, um unnötig hohen Gebühren aus dem Weg zu gehen und Kontrolle über das Verfahren zu gewinnen. Hier eine grundsätzliche Anleitung, wie Sie hierbei vorgehen sollten.

Schritt 1: Wählen Sie den richtigen Broker

In den letzten Jahren erschienen immer mehr Trading-Apps auf dem Markt. Doch sollte man bei der Wahl des richtigen Brokers beispielsweise beachten, dass die meisten Anbieter den Handel mit echten Aktien gar nicht anbieten, sondern stattdessen nur einen Handel mit Differenzkontrakten, sogenannten CFDs ermöglichen. Bei dem Trading mit CFDs können Sie zwar vom Fall oder Anstieg einer Aktie profitieren, sind dabei jedoch nicht im Besitz des eigentlichen Wertpapiers.

Wer wirklich mit Aktien handeln möchte, sollte demnach natürlich einen Broker finden, welcher dies auch ermöglicht. Ein Broker, welcher  als sicher und transparent gilt und sich deshalb in den letzten Jahren gut im Markt etabliert hat, ist eToro. Während andere Anbieter mit Klauseln und versteckten Gebühren Profite auf Kosten ihrer Kunden zu erzielen versuchen, qualifiziert sich eToro durch das Erfüllen aller wichtigen Kriterien:

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Schritt 2: Anmeldung und Registrierung bei dem ausgewählten Broker

Ist die Wahl für den richtigen Broker dann einmal gefallen, geht es daran sich bei der Website des Brokers zu registrieren. Seriöse Aktien Plattformen wie eToro ermöglichen dies nur, durch das zusätzliche Verifizieren der Identität und des eigenen Wohnsitzes. Dafür müssen Sie zumeist ein gültiges Ausweisdokument als Identitätsnachweis (POI), sowie beispielsweise einen aktuellen Mietvertrag als Adressnachweis (POA) auf der Plattform hochladen. Dies mag Ihnen zunächst kompliziert vorkommen, jedoch ist dieses Vorgehen extrem wichtig, um Betrug vorzubeugen und einen sicheren Ablauf des Handels garantieren zu können.

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Schritt 3: Das eigene Konto auffüllen – so klappt die Einzahlung!

Sobald das persönliche Kundenkonto dann einmal freigeschaltet ist, können Sie sich erst einmal auf der Website umsehen und einen Blick auf den Markt werfen. Bevor Sie jedoch damit beginnen können, Aktien zu erwerben, müssen Sie zunächst noch Geld auf ihr Konto einzahlen. Sollten Sie neu an der Börse sein und ein bisschen mehr Zeit benötigen, um sich auf der Website zu orientieren, bevor Sie ihr gutes Geld riskieren, bietet Ihnen eToro die Möglichkeit ein Demokonto einzurichten. Ein solches Demokonto ermöglicht es Ihnen, mit virtuellem Geld Aktien fiktiv zu ersteigern und sich dadurch mit der Handhabung der Plattform vertraut machen zu können.

Die erste Einzahlung hat oft eine höhere Mindesthöhe als die folgenden Einzahlungen. Dies gründet sich auf den recht hohen bürokratischen Aufwand, welchen der Broker hinnehmen muss, um einen neuen Account zu registrieren. Die gute Nachricht ist jedoch, dass ein solcher Mindestbetrag für die erste Einzahlung meist nur bei wenigen hundert Dollar oder Euro liegt, welche dem Kunden natürlich auf sein virtuelles Trading Konto gutgeschrieben werden. Wem diese Summe auch zu hoch ist, kann der Broker leider keine Teilnahme an der Börse ermöglichen. Denn seien wir mal ehrlich, mit extrem kleinen Summen am Aktienmarkt einzusteigen ist wenig sinnvoll, da es nicht wirklich möglich ist, das Risiko durch Diversifikation zu streuen und somit bedeutende und stetige Gewinne zu erzielen.

Zur Einzahlung werden meist unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten, wie Paypal oder Kreditkarte angeboten.  Bitte beachten Sie auch hier, dass bei den unterschiedlichen Zahlungsmethoden eventuell zusätzliche Kosten anfallen können. Grundsätzlich empfiehlt sich natürliche eine Zahlungsmethode zu wählen, welche frei von Kosten ist und bei welcher Ihr Geld möglichst schnell, ohne unnötige Umwege auf Ihr Konto geleitet wird. 

Folgende Fakten und Zahlungsmöglichkeiten sollten Sie bei Etoro beachten:

Die Mindesthöhe einer Ersteinzahlung liegt bei 50 USD (ca. 47 EUR)

Elektronische Methoden erlauben Trading in Echtzeit

Akzeptiert werden die folgenden Zahlungsmöglichkeiten:

  • PayPal
  • Online-Ranking
  • Banküberweisungen
  • Debitkarten
  • Kreditkarten
  • Sofort-Überweisung
  • Rapid Transfer
  • Neteller
  • Skrill
  • Bei Etoro fallen grundsätzlich keine zusätzlichen Gebühren bei Einzahlungen an

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Schritt 4: Der Kauf von Fujitsu Aktien

Damit Sie sicher sein können die richtige Aktie der richtigen Aktiengesellschaft ausgewählt zu haben, sollten Sie unbedingt auf die Indikatoren achten, welche die richtige Aktie bezeichnen. Wie auch viele andere Aktien wird auch die Fujitsu Aktie an unterschiedlichen Börsen gehandelt. So können Sie die Aktie beispielsweise an der Börse in Tokyo, aber auch an der Wall Street in New York erwerben. Wegen der Differenzen zwischen den verschiedenen Währungen können hierbei geringe Schwankungen im Kurs entstehen.

Die Aktie von Fujitsu ist über die folgenden Identifikatoren eindeutig identifizierbar:

  • Kürzel: 6702
  • WKN: 855182
  • ISIN: JP3818000006

Sollten Sie nicht nur ein spekulatives Differenzgeschäft, etwa durch ein CFD-Trading tätigen wollen, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Sie auch wirklich das Wertpapier der Airbus Group kaufen und es in Ihr persönliches Portfolio mit aufnehmen.

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Was genau ist Fujitsu?

Wie bereits erwähnt, ist die Fujitsu K.K. ein japanischer Technologiekonzern. Schwerpunkte der Produkte und Dienstleistungen sind Informationstechnologie, Telekommunikation, Halbleiter und Netzwerke

Das Unternehmen mit Sitz in Minato, Tokio ist kein Newcomer und schon lange im Rennen mit dabei. Fujitsu wurde bereits im Jahre 1935 in Tokio als Hersteller für Telefonzubehör unter dem Namen Fuji Tsūshinki Seizō gegründet. Ursprünglich entstand es aus dem Kommunikationsbereich der Fuji Denki Seizō K.K selbst, welches seinerseits ein Joint Venture von Furukawa Denki Kōgyō mit Siemens war. So entstand auch der Name der Firma. Fuji wurde dabei zusammengesetzt aus Furukawa und Jīmensu, was die japanische Version für Siemens ist.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Zusammenarbeit mit dem deutschen Hersteller Siemens für einige Zeit unterbrochen. 1952 jedoch wurde diese Zusammenarbeit direkt wieder aufgenommen. Bis 1961 bestand das Logo, das sich das Unternehmen mit seinem Mutterunternehmen teilte, auch aus einem eingekreisten, überlagerten „f“ und einem „S“ – als Symbol für die beiden Joint-Venture-Partner des Mutterunternehmens.

2009 schaffte es Fujitsu endlich und es wurden die 50-%-Siemens-Anteile an FSC von Fujitsu komplett selbst übernommen, und man benannte die Tochter in Fujitsu Technology Solutions um. Im selben Jahr verkaufte Fujitsu die  Festplatten-Abteilung Toshiba. 2017 wurde dann ein neues Joint Venture mit dem PC Hersteller Lenovo zur Entwicklung und Herstellung von Client-Geräten abgeschlossen und eine Übernahme Lenovos sowie eine Mehrheit an der Fujitsu-Tochter Fujitsu Client Computing Limited (FCCL) vereinbart.

Hier sehen Sie den aktuellen Preischart der Fujitsu Aktie:

So wuchs das Unternehmen stetig an und machte sich auch in Europa breit. In Europa ist Fujitsu mittlerweile mit den Tochterunternehmen Fujitsu Services, Fujitsu Technology Solutions, Fujitsu TDS GmbH, Fujitsu Telecommunications Europe, Fujitsu Software, Fujitsu Systems Europe, Fujitsu Ten, Fujitsu Europe und Fujitsu Electronics Europe vertreten.

Da Fujitsu für lange Zeit der einzige Hersteller von Office- und Home-Computern war, betrieb der Konzern die Endproduktion eines Teils der Geräte sogar in Deutschland im Werk Augsburg. Die Endproduktion im Werk Augsburg wurde allerdings Ende September 2020 geschlossen. Dennoch hat Fujitsu in Deutschland diverse Standorte in Orten wie Berlin, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Stuttgart und weiteren.

Weshalb investieren in Fujitsu? Lohnt es sich?

Es gibt einige Gründe, welche für einen Einstieg bei dem japanischen Technologiekonzern sprechen. Sieht man sich den Graphen der Aktie auf die gesamte Zeit hin seit Börsengang an, sieht es eher schmächtig als prächtig aus. Das täuscht jedoch. Denn das Unternehmen ist schon seit langer Zeit an der Börse vertreten und auch wenn es nicht immer gut ging, ist ja eigentlich nur interessant, was in den letzten Jahren bei dem Konzern passierte. 

Und die letzten Jahre sehen gut aus. Seit 2018 geht es stetig bergauf und auch die Coronapandemie konnte der Aktie nicht allzu viel anhaben. Der Graph zeigt, dass sich das Unternehmen immer stabil halten konnte und es ihm vor allem jetzt besser geht als je zuvor. Zwei Punkte also, welche für einen Kauf sprechen. Kurz gesagt, wer Anfang letzten Jahres Geld in die Firma investierte, hat heute fast das Doppelte. 

Ein weiterer und sehr schmeichelhafter Punkt ist, dass das Unternehmen aus Japan trotz der weltweiten Pandemie weiterhin Dividende an seine Anleger auszahlen kann. Das ist etwas besonderes, da viele Unternehmen der Sparte die Auszahlung von Dividenden vorübergehend einstellen mussten.

Alternativen und Konkurrenz von Fujitsu

Auch wenn die Kaufargumente oft sehr überzeugend wirken, ist es immer wichtig sich auch über mögliche Pannen und Kritiken des Unternehmens zu informieren, in welchem man sein Geld anlegen möchte.

Bei dem Japaner Fujitsu jedoch ist nicht allzu viel an Dreck zu finden. Da das Unternehmen sehr international agiert und viele Standorte in vielen Ländern hat, kam es hier und da zu Skandalen. In Rumänien versuchten IT-Firmen, unter denen auch Fujitsu war, die rumänischen Politiker zu korrumpieren, was zu einem Aufschrei führte, dem Aktienwert jedoch nicht allzu viel anhaben konnte. Ein weiterer Punkt, auf welchen man achten sollte, ist die Konkurrenz. Der Technologiemarkt ist sehr gespickt und schnelllebig und somit ist es nicht einfach sich zu behaupten.

Alternativen und Konkurrenz der Commerzbank

Wer intelligent investieren will, sollte stets in unterschiedliche Unternehmen der Branche gleichzeitig investieren, um das Risiko eines Verlustes möglichst klein zu halten. Dieses Vorgehen nennt sich Diversifikation und ist ein grundlegender Baustein im Investment.

Im Technologie- und Kommunikationsbereich gibt es viele große Firmen, in welche man sein Geld anlegen kann. Unter ihnen sind beispielsweise Siemens, Apple, Huawei oder AMD. Doch konnten sich die Japaner oft gegen ihre Konkurrenten durchsetzen.

Fujitsu Aktie: Überblick der Vor- und Nachteile

In der untenstehenden Tabelle werden noch einmal die Vor- und Nachteile der Fujitsu Aktie veranschaulicht:

Vorteile
nachteile
Wachstum: Die Aktie von Fujitsu  sieht derzeit sehr stabil aus und Experten sehen weiteres Wachstum voraus
Skandale: Auch die Japaner haben ab und zu mit Skandalen zu kämpfen
Dividende:  Auch in den Zeiten der Coronakrise schüttet das Unternehmen weiterhin Dividende an seine Anleger aus.
Wettbewerb: Fujitsu ist nicht alleine auf dem Markt und hat somit stets mit der Konkurrenz zu kämpfen

Fazit: Fujitsu Aktie kaufen oder nicht?

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Fujitsu eine interessante und progressive Firma ist, welche großen Einfluss und somit Stabilität hat. Wenn man insgesamt optimistisch ist, ist es durchaus wahrscheinlich, dass man sich mit Fujitsu eine Aktie ins Portfolio nimmt, die für Stabilität sorgt, Gewinne bringt, und obendrein noch eine Dividende ausschüttet.

(Risikohinweis: 81,40% der privaten CFD Konten verlieren Geld)

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Zuletzt geupdated am 22/02/2022 von Timm Schaffner

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