Forex Gebühren erklärt | Spread & Kosten

Sie wollen wissen, welche Forex Trading Gebühren anfallen können?Dann sind Sie auf dieser Seite genau richtig! Ich zeige Ihnen aus meinen Erfahrungen die Kosten, welche auf Sie zukommen können und beschreibe Ihnen, warum diese anfallen. Zusätzlich zeige ich Ihnen Optionen, wie Sie am kostengünstigsten handeln können.

Auf diese Kosten und Gebühren werde ich in den nachfolgenden Texten genauer eingehen.

Diese Kosten fallen beim Trading an:

  • Spread
  • Komission
  • Swap (Finanzierungskosten)

Zusätzliche Kosten beim Broker:

  • Accountführungsgebühren
  • Ein- und Auszahlungsgebühren

Die Forex Trading Kosten sind vom Broker abhängig

Der Forex Trading Broker bestimmt die Gebühren, die ein Trader bei seiner Positionseröffnung zahlen muss. Es gibt günstige und teure Anbieter. Die Kosten haben einen ausschlaggebenden Effekt auf die Gewinne eines Traders. Je günstiger die Gebühren sind, desto höher fällt logischerweise Ihr Gewinn aus.

In vielen Fällen werden 2 verschiedene Kontomodelle Angeboten. Es gilt hier lediglich zu unterscheiden, wie der Forex Broker sein Geld verdient. Es wird unterschieden zwischen einem Spread und einem Kommissionskonto. Aus meinen Erfahrungen ist das Kommisions Konto wesentlich billiger und bietet mehr Vorteile.

Die 2 Gebührenmodelle von Brokern:

  • Spreadmodell: Sie zahlen einen zusätzlichen Spread bei einer Positionseröffnung (dieser kann von der Marktlage abhängig sein)
  • Kommissionsmodell: Sie zahlen einen minimalen Spread (oft 0,1 Punkte oder weniger) und Sie zahlen eine feste Kommission pro gehandelten 1 Lot (100.000 des Basiswertes)
forex gebühren

Wie verdient der Forex Broker am Spread?

Definition des Spreads: Der Spread ist ein Unterschied zwischen Kaufs- und Verkaufspreis.

Dieser Spread kann durch die Marktlage immer schwanken, denn es gibt nicht immer genug Käufer und Verkäufer auf einem Preis (selten passiert dies). Bei sehr starken Preisschwankungen ist dieses Phänomen öfters zu sehen (hohe Volatilität). Der Forex Broker schaltet zusätzlich einen Spread auf den Marktspread hinzu, um so Geld zu verdienen.

Im Prinzip bekommt der Trader somit eine Ausführung auf einem schlechteren Preis im Markt. Die Differenz zwischen der Ordereröffnung und dem aktuellen Marktpreis ist der Gewinn des Brokers.

Fakten zum Spread:

  • Der Forex Broker verdient durch einen zusätzlichen Spread Geld
  • Der Spread kann je nach Marktlage schwanken

Die Kommissionsgebühr erklärt:

Manche Broker bieten das Kommissionsmodell zum Forex Trading an. Zuerst muss ich aus meinen Erfahrungen sagen, dass ein Kommissionskonto nach meinen Test her immer günstiger ist. Statt einem zusätzlichen Spread bekommen Sie den direkten Marktspread für Ihre Orderausführung. Der Forex Anbieter verlangt nun eine Kommission pro gehandelten Lot.

Die Größe 1 Lot beschreibt 100.000 Einheiten des Basiswertes des Forex Paar. Beispielsweise wäre im EUR/USD 1 Lot genau 100.000€ groß. Es wird eine feste Kommission je nach Handelsvolumen verlangt. Der Durchschnittliche Wert befindet sich zwischen 5€ und 10€ pro gehandelten 1 Lot. Sollten Sie eine kleinere Größe als 1 Lot handeln dann ist die Kommission natürlich auch kleiner.

Fakten zur Kommission:

  • Die Kommission ist ein fester Betrag je nach Höhe des Handelsgeschäftes
  • Trader zahlen statt einem zusätzlichen Spread eine Kommission
  • Kommissionskonten sind aus meinen Erfahrungen wesentlich fünstiger

Finanzierung der Position: Die tägliche Swap Gebühr im Forex Trading:

Der Swap, auch Zinsswap genannt, fällt beim Handel mit gehebelten Derivaten an. Er kann auch als Finanzierungsgebühr einer Position bezeichnet werden. Forex Trading wird mit einem Hebel durchgeführt und der Trader leiht sich sozusagen Geld vom Broker für seine Position. Dieser wiederrum leiht sich das Geld von einer Bank und verleiht das Geld an Sie zu höheren Zinsen weiter

Die Differenz der Zinsen ist der Profit des Brokers. Die Position wird also finanziert. Diese Gebühr fällt nur bei längerfristigen Positionen an, welche über Nacht gehalten werden. Die Höhe des Swaps kommt auf die aktuellen Zinsen des Währungspaares an und ist auch abhängig vom Broker. Der Swap fällt in der Regel nach Marktschluss 23:00 Uhr an.

Achtung! Der Swap kann auch positiv ausfallen

Der Swap kann auch positiv ausfallen. Handeln Sie zum Beispiel den EUR/USD mit einer Shortposition, investieren Sie in den USD und verkaufen den Euro. Die Zinsen im USD sind viel höher als im EUR. Somit bekommen Sie sogar eine Gutschrift pro Tag. Dies nennt man auch Carry Trade. Im unteren Video wird das Beispiel verdeutlicht.

Fakten zur Finanzierungsgebühr Swap:

  • Gehebelte Forex Trades müssen finanziert werden
  • Diese Gebühr fällt erst bei Positionen an, die über Nacht gehalten werden
  • Der Swap kann für Sie auch positiv ausfallen
  • Der Swap ist immer abhängig vom Zinssatz der Währung und dem Forex Broker

Für weniger Kosten: Einen Top-Broker wählen

Ein guter Forex Broker ist essenziell für den Erfolg beim Trading. Bei der Auswahl sollte drauf geachtetet werden, dass der Anbieter offiziell reguliert ist, einen guten Support besitzt und gute Konditionen für den Handel anbietet.

In der unteren Tabelle finden Sie meine Top-Broker, welche ist selbst getestet habe. Sie sind die besten und günstigsten auf dem Markt. Mit über 4 Jahren Erfahrungen im Forex Handel habe insgesamt hunderte Anbieter verglichen. Tickmill besitzt weltweit die besten Konditionen für das Forex Trading. Sie können bereits ab 0.0 Pips Spread traden und zahlen maximal nur eine Kommission von 2€.

Broker:Bewertung:Regulierung:Spreads:Konto ab:Konto:
1. Tickmill
5 out of 5 stars (5 / 5)
Zum Testbericht
FCA, CySEC, FSA0.0 Pips +2€/Lot Kaum Kosten
VIP Konditionen
Top Ausführung
(Ihr Kapital ist gefährdet)
2. RoboForex
4.9 out of 5 stars (4,9 / 5)
Zum Testbericht
IFSC0.0 Pips +6€/Lot Hebel 1:2000
Bonusangebote
Gute Konditionen
(Ihr Kapital ist gefährdet)
3. IC Markets
4.8 out of 5 stars (4,8 / 5)
Zum Testbericht
ASIC0.0 Pips +7$/Lot Hebel 1:500
True ECN
Top Konditionen
(Ihr Kapital ist gefährdet)

Zusätzliche Gebühren bei der Kontoführung und Geldtransaktionen

Aus meinen Erfahrungen verzichten viele Forex Broker auf diese Gebühren, um sich einen Marktvorteil gegenüber anderen Anbietern zu sichern. Jedoch kommt es des öfteren vor, dass es Kontoführungsgebühren bei Inaktivität gibt. Sollte der Trader nach bis zu 3 – 12 Monaten keine Position eröffnet haben kann eine Gebühr von bis zu 50€ anfallen. Dies ist aber abhängig vom Anbieter.

Weitere Kosten sind möglich bei der Auszahlung von Kundengeldern. Bei der Einzahlung fallen in der Regel keine Gebühren an. Aber auch bei der Auszahlung verlangen viele Anbieter keine Gebühren. Sollte dies trotzdem der Fall sein können Sie es transparent in der Schaltfläche einsehen. Fazit: Selten kommt es zu zusätzlichen Kosten.

Mein Fazit zu den Kosten im Forex Trading

Auf dieser Seite habe ich Ihnen gezeigt, welche Kosten auf Sie beim Handel zukommen können. Durch die Konkurrenz unter Online-Brokern sind die Gebühren sehr niedrig geworden, jedoch sollte man trotzdem nach den günstigsten Anbietern schauen, um größere Gewinne zu erwirtschaften. Ich habe nochmal alle wichtigen Punkte dieser Seite für Sie gegliedert:

  • Broker bieten unterschiedliche Gebühren-Modelle an
  • Es gibt das Spreadmodell
  • Es gibt das Kommissionsmodell
  • Swap Gebühren können über Nacht anfallen
  • Suchen Sie sich einen günstigen Broker
  • Alle Gebühren sollten in der Regel transparent beim Broker einsehbar sein
Andre Wi.Erfahrener Trader seit mehr als 4 Jahren