Dual Listing (Zweitlisting)

Was ist das Dual Listing (Zweitlisting)? – Definition und Erklärung 

Ein Dual Listing, auch Zweitlisting genannt, ist die Börsennotierung einer Aktie an einer Börse neben der Heimatbörse. Dies kann sowohl an einer nationalen Börse in einem anderen Land als auch an einer internationalen Börse erfolgen. 

Das Ziel eines Dual Listings ist es, neue Investoren anzusprechen und so die Liquidität einer Aktie zu erhöhen. Dual Listings sind häufig bei großen Unternehmen zu finden, die an mehreren internationalen Börsen notiert sind. Einige Beispiele hierfür sind Coca-Cola, IBM und Microsoft.

Vorteile von Dual Listing für Unternehmen

Ein Dual-Listing kann für Unternehmen von Vorteil sein, da es ihnen mehr Aufmerksamkeit und Öffentlichkeit verschafft. Außerdem ermöglicht es das Zweitlisting einem Unternehmen, dessen Aktien auf einer größeren Bewertungsbasis zu handeln.

Allerdings kann es auch Nachteile haben, da dual gelistete Unternehmen in Zukunft auf zwei unterschiedlichen Bewertungsgrundlagen bewertet werden.

Beispiel: Dual Listing in der Börsenpraxis

Ein Beispiel für ein Unternehmen mit einem Zweitlisting ist die Daimler AG. Der deutsche Automobilhersteller ist an zwei Börsen notiert: Der Deutsche Aktienindex (DAX) und die New York Stock Exchange (NYSE).

Durch das Zweitlisting an der Wall Street sollen neue Investoren erreicht werden, die normalerweise nicht auf den Deutschen Aktienindex schauen würden. Das war in der Praxis auch der Fall, denn die Daimler AG hat seitdem stetig an Börsenwert gewonnen.

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Zuletzt geupdated am 13/12/2022 von Timm Schaffner

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