Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel

Was ist das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel? – Definition und Erklärung 

Das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel (BAWe) wurde 1995 gegründet und hat seinen Sitz in Frankfurt am Main. Zuständig war das BAWe als Aufsichtsbehörde für die Überwachung und Durchsetzung des Wertpapierhandelsgesetzes, des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes und des Wertpapierprospektgesetzes.

Die Geschichte des BAWe

Das Amt nahm seine Arbeit am 1. Januar 1995 auf. Erstmals wurden einer Bundesbehörde Zuständigkeiten bei der Beaufsichtigung der deutschen Wertpapiermärkte übertragen. Das Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) war die Basis der jungen Wertpapieraufsicht. Dieses trat als wichtiger Bestandteil des Zweiten Finanzmarktförderungsgesetzes im Wesentlichen zum 1. Januar 1995 in Kraft. 

Im Anschluss wurden die Aufgaben des BAWe erweitert. Es galt, die Integrität und Transparenz des Kapitalmarktes zu sichern. Ziel war die Bekämpfung und Prävention des Insiderhandels, ebenso wie die Überwachung der Ad-hoc-Publizität börsennotierter Unternehmen wie auch die Veröffentlichungspflichten bei der Veränderung von Stimmrechtsanteilen an börsennotierten Unternehmen. Dank der Überwachung der Verhaltensregeln für Wertpapierdienstleistungsunternehmen sollte der Schutz der Aktionäre verbessert werden.

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Zuletzt geupdated am 02/01/2023 von Maren

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