Bundesanleihe

Was ist die Bundesanleihe? – Definition und Erklärung 

Bei Bundesanleihen handelt es sich um Wertpapiere, die von der Bundesrepublik Deutschland emittiert werden. Auf diese Weise soll man sich langfristig Geld über den Kapitalmarkt leihen können. Zwischen 7 und 30 Jahren liegen die Laufzeiten von Bundesanleihen.

In der Regel ist der Zinssatz (Kupon) dieser Aktien fest vorgegeben. Derzeit sind etwa 43 Anleihen-Tranchen der Bundesrepublik Deutschland im Umlauf. Der Stand 2021 war ein Gesamtvolumen von über einer Billion Euro.

So funktionieren Bundesanleihen

Nachfrager von Bundesanleihen (Kreditgeber) sind heute in erster Linie große institutionelle Investoren weltweit. Dazu zählen unter anderem Geschäftsbanken, Versicherungen und Kapitalgesellschaften. Im Rahmen ihres Ankaufprogramms für Vermögenswerte (APP) kauft auch die Europäische Zentralbank (EZB) seit 2015 Bundesanleihen. Wenn Anleihen auf dem Kapitalmarkt emittiert werden, dann agiert Deutschland als Kreditnehmer bzw. Schuldner.

Diese Arten von Bundesanleihen gibt es

  • Bundesanleihen (Bund)
  • Bundesobligationen (Bobl)
  • Bundesschatzanweisungen (Schatz) – nicht mehr verfügbar, letzte Tilgung fand 2019 statt.
  • Inflationsindexierte Bundesobligationen (Bund/€i)
  • Inflationsindexierte Bundeswertpapiere (Bund/€i)
  • Grüne Bundesanleihen (Bund/g)

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Zuletzt geupdated am 02/01/2023 von Maren

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