Börsencrash

Was ist der Börsencrash? – Definition und Erklärung 

Ein Börsencrash wird auch als Börsenkrach bezeichnet und steht für starke Kursrückgänge innerhalb kürzester Zeit. Es wird von einem Zeitraum zwischen 24 und 72 Stunden gesprochen. Der Börsencrash kann nach einem stärkeren Hype entstehen, aber auch durch andere Auslöser verursacht werden.  

Börsencrash: Welche Anzeichen deuten darauf hin? 

Einen Börsencrash kann niemand exakt vorhersagen. Es gibt aber Vorboten, die bei Anlegern für Vorsicht sorgen können. Eine Inverse Zinsstrukturkurve ist einer davon. Zinsen steigen normalerweise mit steigender Laufzeit einer Anleihe an. Bei einer inversen Zinsstrukturkurve nehmen die Zinssätze ab. Das könnte eine steigende Verunsicherung andeuten und zeigen, dass Anleger lieber kurzfristig investieren.

Die konjunkturelle Lage der großen Unternehmen wird in einigen Frühindikatoren zusammengefasst. Hierzu gehört der PMI (Purchasing-Managers-Index) in den USA und der IFO-Geschäftsklimaindex in Deutschland. Wenn ein solcher Index sinkt, schätzen Manager die Geschäftslage schlechter ein als in den Vormonaten. Gepaart mit negativen Daten des Arbeitsmarktes, könnten sinkende Aktienkurse anstehen. Eher allgemeine Aussagen lassen sich durch die implizite Volatilität treffen. Sie sagen aus, welcher Streuungseffekt bei den Marktpreisen zu erwarten ist. Dabei wird auf einen definierten Mittelwert gesetzt. 

Beispiel: Der schwarze Freitag und der schwarze Montag als bekannte Börsencrashs

Zwei bekannte Beispiele für Börsencrashs tragen die Namen Schwarzer Freitag (25. Oktober 1929) und Schwarzer Montag (19. Oktober 1987). Im Jahr 1987 stürzte der Dow Jones innerhalb eines Tages um ca. 22,6 % ab. In der gesamten Börsengeschichte war dies der stärkte Indizesrückgang innerhalb eines Tages. Ein solcher Börseneinbruch läutet oft einen Bärenmarkt ein, welcher wiederum einen steten Abstieg der Kurse mitbringt.

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Zuletzt geupdated am 21/12/2022 von Maren

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