Bitcoin Erfahrungen - Hype oder gutes Investment?

Bitcoin Erfahrungen – Hype oder gutes Investment?

Bitcoin Erfahrungen - Hype oder gutes Investment?

Bitcoin Erfahrungen – Hype oder gutes Investment?

Wie funktioniert Bitcoin?

Seit dem Start von Bitcoin wurden mehr als 2000 weitere Kryptowährungen entwickelt. Zu den größten Kryptowährungen zählen neben Bitcoin die Coins von Etherum, Bitcoin Cash und Litecoin.

Alle funktionieren strukturell gesehen gleich: Sie wollen die dritte Instanz (Bank, Regierung) zur Autorisierung einer Währung umgehen.

Durch ein dezentrales, öffentliches Transaktionsbuch bzw. Gemeinschaftskonto sind Banken oder Dritte zur Autorisierung nicht mehr notwendig. Alle Transaktionen sind durch einen kryptischen Schlüssel wie an einer Perlenkette aufgereiht und so für jeden einsehbar.

In der Realität verpackt die Bitcoin-Technologie viele Transaktionen zu einen Paket bzw. Block und reiht sie auch an einer Kette bzw. Chain auf. Daher der name Blockchain.

Info:

Berechnungen haben ergeben, dass ab Februar 2020 der Energiebedarf für das Bitcoin-Mining (schürfen) den weltweiten Stromverbrauch übersteigt.

Die Verkettung geschieht durch einen rückverfolgbaren aber nicht veränderbaren Schlüssel, der einem Nutzer eindeutig zugeordnet ist. Nur wenn mehr als 50 Prozent der Bitcoin-Nutzer zustimmen, kann eine Transaktion verändert werden – was nur sehr schwer umzusetzen ist.

Pro Transaktion entstehen Kosten, da eine Transaktion durch einen sogenannten Miner durchgeführt wird. Der Miner betreibt Hardware (z.B. CPU, GPU oder ASICs), die an einem Algorithmus bzw. Aufgabe arbeitet. Ist der Algorithmus gelöst wird entweder eine Transaktion bewilligt oder Bitcoins können geschürft (“mining” im Englischen) werden. Mehr dazu unten.

Ohne das Netzwerk aus Minern, die das Bitcoin-Netzwerk am Leben halten, wäre eine Transaktion nicht möglich.

Bitcoin Erfahrungen 2017 – vom Höhenflug in die Realität

Bitcoin Erfahrungen 2017 - vom Höhenflug in die Realität

Quelle: www.coingecko.com

Noch im Januar 2017 wurde für einen Bitcoin ca. 300 Euro gezahlt. Kurz vor Weihnachten 2017 war der Kurs dann bei ungefähr 17.000 Euro pro Bitcoin.

Am 20. Dezember 2017 fiel der Kurs dann um über 60 Prozent, als Großinvestoren ihre Gewinne abgezogen haben. Seit Ende 2017 hat sich der Kurs dann bei 6.000 bis 7.500 Euro pro Bitcoin eingefunden (Stand 21. Mai 2018).

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Der aktuelle Bitcoin-Kurs kann z.B. unter coingecko.com oder coinbase.com eingesehen werden. Abgekürzt wird Bitcoin mit BTC.

Zwischenfazit: Bitcoin ist recht volatil. Tägliche Schwankungen von bis zu 10 Prozent sind keine Seltenheit.

Bitcoins kaufen – Wo erhalte ich Bitcoins?

Um Bitcoins kaufen zu können, benötigt der User zunächst ein Wallet. Das Wallet ist der Aufbewahrungsort, besteht technisch gesehen aber eigentlich nur aus zwei Schlüsseln, die der Zuweisung einer Transaktion dienen.

Im öffentlich einsehbaren Transaktionsbuch kann dann nachgewiesen werden, dass Wallet XY eine Transaktion erhalten oder ausgeführt hat.

Wallets für Bitcoins können z.B. kostenlos bei coinbase.com oder blockchain.info erstellt werden. Bitcoins können ähnlich wie Cents auf die kleinste Einheit von 0,00000001 Bitcoins gehandelt werden. Die Einheiten nach dem Komma werden auch Satoshi genannt.

Bitcoins kaufen Erfahrungen - Wo erhalte ich Bitcoins?

Coinbase – einer der größte Börsen und Handelsplätze für Bitcoins

Bitcoins handeln Erfahrungen: Als Anfänger lohnen sich Plattformen wie anycoindirect.eu oder coinsbase.com. Diese sind einfach in der Bedienung und übernehmen den Handel.

Wer anfängt zu handeln, muss sich jedoch mit seinem Ausweis verifizieren lassen. Das sind strikte Vorgaben vieler westlicher Länder und soll Geldwäsche verhindern.

Sobald Bitcoins wieder in Euro umgetauscht werden, fallen entsprechende Steuern an. Zwar unterliegt der Handel noch rechtlichen Grauzonen, wer jedoch sicher gehen will, macht die Gewinne in der Steuererklärung geltend.

Nach Abzug des Freibetrages von 801 Euro wird die Kapitalertragssteuer fällig.

Bitcoin.de – Deutschlands einzige Bitcoin Börse

Auch Deutschland hat eine Bitcoin Börse. Auf bitcoin.de können Bitcoins von einer Deutschen Börse gekauft werden.

bitcoin.de ist sehr transparent und lässt sich regelmäßig von Wirtschaftsprüfern prüfen. Als Vermittler nutzt die Börse die Fidor Bank AG.

Die Plattform achtet außerdem dadrauf, dass Käufer und Verkäufer vertrauenswürdig sind. Wer ein Konto bei der Fidor Bank AG besitzt, kann größere Beträge kaufen, da dieser vom Partner ordentlich geprüft wurde.

Die Börse bietet außerdem einen Bereich an, wo Nutzer News rund um Bitcoins erhalten.

Geld verdienen mit Bitcoins

Wie jede Währung kann man auch mit Bitcoins Währungsschwankungen ausnutzen. Auf Plattformen wie cryptopia.co.nz hat der Nutzer die Möglichkeit, Bitcoins und andere Kryptowährungen wie Gemüse auf dem Wochenmarkt zu handeln.

Einmal angemeldet, können Bitcoins auf die Plattform geschickt werden. Soll Bitcoin in eine andere Währung umgetauscht werden, muss der Trade platziert werden. Willigt ein Käufer ein, findet der Handel gegen eine geringe Gebühr statt.

Rechtlich gesehen, befinden sich Bitcoins und andere Kryptowährungen nicht im Ausland, daher fällt auch keine Quellensteuer an. Hinter Bitcoin steht sogar überhaupt kein Land und somit besteht auch kein Rechtsanspruch. Bitcoin reguliert sich selbst durch die Gemeinschaft.

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Zwischenfazit: Handeln und Spekulieren mit Bitcoins gleicht dem wilden Westen und Goldrausch bei San Francisco aus dem Jahren 1848. Der Markt der Kryptowährungen ist gänzlich frei von Regulation. Jeder kann im Grunde machen, was er will.

Bitcoin Casino – Glücksspiel mit Bitcoins

Bitcoin casino Erfahrungen - Glücksspiel mit Bitcoins

Neben zahlreichen Shops wie vonfloerke.com, dufner-shop.de oder bio-apo.de akzeptieren auch Casinos mittlerweile Bitcoins. Das Casino bitcasino.io zählt zu einem der größten seriösen Anbietern.

Mining – Wie entstehen Bitcoins eigentlich?

Bitcoin mining Erfahrungen - Wie entstehen Bitcoins eigentlich?

Bitcoin Mining Farm

Bitcoins werden geschürft. Das klingt etwas seltsam, soll aber eine Analogie auf das Goldschürfen sein. Wie auch Gold sind Bitcoins limitiert verfügbar. Es gibt maximal 21 Millionen Bitcoins und der letzte soll erst im Jahr 2140 geschürft werden können.

Schürfen bedeutet allerdings hier, dass eine Aufgabe bzw. ein Algorithmus mithilfe von Rechenleistung gelöst werden muss. Mehr Rechenleistung heißt demnach auch mehr Bitcoins.

Vor ein paar Jahren hat die Grafikkarte (GPU) oder der Prozessor (CPU) eines Computers noch ausgereicht, um nach einer Woche einen Bitcoin zu erhalten. Heute benötigt man riesige Anlagen, die sehr viel Strom fressen.

Die Algorithmen sind mittlerweile so komplex, dass der dazu nötige Strombedarf den Aufwand droht, zu übersteigen. Für Privatanwender lohnt sich eine Investition in entsprechende Hardware (ASIC – „application-specific intigrated circuit“) derzeit nicht.

Bei steigendem Kurs könnte sich das aber ändern.

Fazit

Der Hype um Bitcoin war im Jahr 2017 auf seinem Höhepunkt angekommen. Selbst diese extremen Kurszuwächse hatte keiner erwartet. Wie sich der Kurse zukünftig entwickelt wird, ist schwer vorauszusagen. Je nach Regulation durch verschiedene Staaten kann Bitcoin von heute auf morgen wertlos werden oder erneut durch die Decke gehen.

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