Was ist die Bilanzsumme? – Definition und Erklärung 

Die Bilanzsumme setzt sich aus den Vermögenswerten (Aktiva) und den Schulden (Passiva) eines Unternehmens zusammen. Die Aktiva umfassen alle Werte, die das Unternehmen besitzt und die es irgendwann einmal verkaufen könnte. Dazu gehören etwa Immobilien, Maschinen, Lagerbestände sowie finanzielle Anlagen wie Aktien oder festverzinsliche Wertpapiere.

Die Passiva hingegen sind Geld- oder Sachleistungen, die das Unternehmen an andere Personen bzw. Organisation schuldet – zum Beispiel Kredite, Steuern oder Gehälter noch nicht bezahlter Mitarbeiter.

Wie wird die Bilanzsumme berechnet?  

Die Bilanzsumme ist die Summe aus allen Vermögenswerten und Schulden eines Unternehmens. Die Berechnung der Bilanzsumme ist relativ einfach: Alle Aktiva werden addiert und die Passiva werden davon subtrahiert.

Bilanzsumme in Bezug auf die Börse

Die Börse bewertet Unternehmen anhand ihrer Bilanzsumme. Je höher die Bilanzsumme ist, desto höher ist die Bewertung des Unternehmens. Dies liegt daran, dass eine hohe Bilanzsumme bedeutet, dass das Unternehmen viel Geld verdient und somit ein guter Kandidat für Investitionen ist. Aktiengesellschaften mit hohen Bilanzsätzen sind also attraktive Ziele für Investoren.

Umgekehrt sind Unternehmen mit niedrigen Bilanzen für Anleger weniger attraktiv, da sie weniger Gewinne erzielen können. Eine niedrige Bilanz kann auch darauf hindeuten, dass das Unternehmen verschuldet ist und Schwierigkeiten haben kann, seine Schulden zurückzuzahlen. Daher kann eine niedrige Bilanz zu einem niedrigeren Aktienkurs für das Unternehmen führen.

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Zuletzt geupdated am 21/11/2022 von Timm Schaffner

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