Bankenkonsortium

Was ist das Bankenkonsortium? – Definition und Erklärung 

Bei einem Bankenkonsortium handelt es sich um eine zweckgebundene Vereinigung mehrerer Banken (Konsorten). Ziel ist die gemeinsame Durchführung eines Konsortialgeschäfts.

Welche Vorteile hat ein Bankenkonsortium? 

Vor allem für Mittelständler kann die Finanzierung über ein Bankenkonsortium viele Vorteile bieten. Dank einer Finanzierung über einen Konsortialkredit, bei dem eine Bankengruppe dahinter steht, sichert man sich die Finanzierungszusage dieser Banken für einen fest definierten Zeitraum

Der größte Vorteil liegt beim Bankenkonsortium vor allem darin, dass sich ein solcher Kredit übersichtlicher managen lässt, als wenn man eine Vielzahl von bilateralen Kreditverträgen mit verschiedenen Banken eingeht. Bei diesem Vorgehen hat man nämlich bei jedem Vertrag eigene Laufzeiten, eigene Konditionen und Kündigungsfristen

Eine der wichtigsten Entscheidungen für Aktionäre ist es, die richtige Anzahl an Finanzierungspartnern für das Bankenkonsortium festzulegen. Das Volumen der geplanten Finanzierung spielt eine wichtige Rolle. Alle Mitglieder eines Bankenkonsortiums teilen sich bei einem Konsortialkredit den Betrag.

Bankenkonsortium für die Emission von Aktien

Nicht nur für die Vergabe größerer Kredite werden Bankenkonsortien gegründet. Auch für die Emission von Aktien oder Anleihen mit hohem Geschäftsvolumen wird häufig ein Bankenkonsortium eingesetzt. Alle beteiligten Banken teilen sich die Emission des Aktiengeschäfts dabei auf, wobei eine Bank der Konsortialführer ist und den größten Emissionsanteil platziert.

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Zuletzt geupdated am 06/12/2022 von Timm Schaffner

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