Baisse

Was ist die Baisse? – Definition und Erklärung 

Der Begriff Baisse hat seinen Ursprung im Französischen und bedeutet so viel wie „senken“ oder „fallen“. An der Börse bezeichnet man mit diesem Begriff eine längerfristige Marktphase, die sich durch stark fallende Wertpapierkurse auszeichnet. Gemeint ist damit der sogenannte Bärenmarkt.

Dabei symbolisiert der Bär den Börsenabschwung und vorherrschenden Pessimismus, gekennzeichnet durch den herabschauenden Blick des Tiers

Was sind die Merkmale einer Baisse?

Eine Baisse folgt immer auf einen Bullenmarkt (Hausse), also der Phase mit länger anhaltenden Kursanstiegen. Sie beginnt oftmals durch starken und unerwarteten Kurssturz an den Börsen. Die Anleger werden mit zunehmender Baisse immer skeptischer, denn sie wollen sich vor Kapitalverlust schützen. Daraus resultieren häufig dauerhafte und überproportionale Abverkäufe, was zu entsprechenden Kursverlusten führt. Aus diesem Grund sind viele Wertpapiere während einer Baisse unterbewertet.

Wie lange dauert eine Baisse?

Der Höhepunkt einer Baisse ist dann erreicht, wenn viele Marktteilnehmer pessimistisch in die Zukunft blicken und zudem auch noch die Prognosen der Unternehmen bezüglich Wachstum und Gewinnen überwiegend negativ ausfallen.

Aktionäre, die an der Börse auf eine Baisse spekulieren, werden Baissier genannt. Sie nutzen diese Bärenmärkte, um Nachkäufe zu tätigen. Aktien können nämlich während einer Baisse teils erheblich unter ihrem eigentlichen Wert gekauft werden.

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Zuletzt geupdated am 21/12/2022 von Maren

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