Auslandsanleihen: Definition und Erklärung

Wenn man von Auslandsanleihen spricht, dann meint man in der Regel festverzinsliche Wertpapiere, die von einem Emittenten aus dem Ausland ausgegeben werden. Das heißt: Für den deutschen Anleger ist es entweder eine Anleihe, die in einer fremden Währung emittiert wird oder die von einem ausländischen Emittenten stammt. Bei Letzterem kann es sich sowohl um Euro-Anleihen als auch um Anleihen in anderen Währungen handeln.

Welche Merkmale und Eigenschaften haben Auslandsanleihen?

Eine Auslandsanleihe ist dadurch gekennzeichnet, dass der Emittent der Anleihe nicht im selben Land wie der Käufer der Anleihe lebt. Für deutsche Anleger bedeutet dies, dass jede Anleihe, die nicht von einem inländischen Unternehmen, dem deutschen Staat oder einer heimischen Bank ausgegeben wird, als Fremdwährungsanleihe gilt. Abgesehen von diesem Merkmal haben sie die gleichen grundlegenden Eigenschaften wie andere Schuldverschreibungen.

In der Regel sind es festverzinsliche Rentenpapiere, die an der Börse gehandelt werden. Es gibt zwei verschiedene Kategorien von Auslandsanleihen, nämlich einmal die in Euro ausgegebenen und zum anderen diejenigen, die in einer ausländischen Währung ausgestellt und abbezahlt werden. In diesem Fall ist die Auslandsanleihe gleichzeitig auch eine Währungsanleihe.

Für welche Anleger eignen sich Auslandsanleihen?

Auslandsanleihen sind für Anleger geeignet, die einen höheren Zins erhalten möchten, als dies bei Anleihen deutscher Emittenten der Fall wäre. Darüber hinaus sind Fremdwährungsanleihen für Anleger geeignet, die das Währungsrisiko in Kauf nehmen, um die Möglichkeit von Währungsgewinnen zu nutzen.


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Zuletzt geupdated am 15/07/2022 von Andre Witzel

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