Was ist der Ausgabekurs? – Definition und Erklärung 

Beim Ausgabekurs handelt es sich um den Kurs, den Anleger beim Ersterwerb von Wertpapieren zahlen müssen. In der Regel entspricht dieser Ausgabekurs bei festverzinslichen Wertpapieren dem Nennwert. Möglich ist aber auch, dass er darüber oder darunter liegt. Bei Aktien verhält es sich so, dass der Ausgabekurs mindestens dem Nennwert entsprechen muss.

Bei Aktien verhält es sich so, dass der Ausgabekurs mindestens dem Nennwert entsprechen muss. Der Nennwert ergibt sich aus dem Grundkapital eines Unternehmens, dividiert durch die Anzahl der herausgegebenen Aktien.

Was ist der Ausgabekurs?

Der Ausgabekurs, der auch Emissionskurs genannt wird, ist der Preis, zu dem Wertpapiere neu emittiert werden. In der Regel wird vom Emittenten ein Festpreis bestimmt. Es gibt aber bei Aktien hinsichtlich des Emissionskurses verschiedene Methoden. Dazu zählen beispielsweise Auktions- oder Bookbuilding-Verfahren

Der Ausgabekurs richtet sich bei Anteilsscheinen, die von Kapitalanlagegesellschaften wie Fonds ausgegeben werden, nach dem Nettowert (Net Asset Value) des Fondsvermögens pro Anteil. Der Ausgabepreis setzt sich aus dem Rücknahmepreis und einem Ausgabeaufschlag (Agio) zusammen.

Wo findet man den Ausgabekurs?

Bei Fonds wird der Rücknahmepreis handelstäglich veröffentlicht und in der Wirtschaftspresse mitgeteilt. Aufgrund dieser täglichen Änderungen sollten Anleger die Ausgabekurse von Wertpapieren gut im Blick haben, wenn ein Kauf bevorstehen sollte.

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Zuletzt geupdated am 30/11/2022 von Timm Schaffner

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