Asset: Definition & Erklärung 

Der Begriff Asset steht in der deutschen Wirtschaft für Kapitalanlagen, Anlagevermögen oder Vermögen. Vereinfacht gesagt handelt es sich um positive verwendbare Möglichkeiten und Ressourcen eines Unternehmens oder einzelnen Unternehmern. Als Asset können außerdem Informationen, Kunstwerke, Medieninhalte oder Daten bezeichnet werden. 

An der Börse wird der Begriff Asset für Aktien, Kapitalanlagen und Fondsvermögen genutzt. Folglich versteckt sich hinter der Bezeichnung Asset Management die klassische Vermögensverwaltung.

Beispiel: Festgelegte Assets als Anlagevermögen

Als Fixed Assets (Anlagevermögen) werden Gegenstände bezeichnet, die für eine einkaufende Organisation nützlich sein sollen. Unterschieden werden muss dabei zwischen materiellen Vermögensgegenständen (Immobilien, Gebäude, Sachanlagen, aber auch technische Anlagen wie Maschinen und Geschäftsausstattung) sowie immateriellen Assets (Konzessionen, Finanzanlagen, Wertpapiere, Firmenwerte oder geleistete Anzahlungen. 

Für eine AG ist es essenziell, das Anlagevermögen (Asset) stets zu überwachen. Auch Gegenstände müssen daher in Anlagekonten erfasst werden. Wenn weiteres Anlagevermögen hinzugekauft wird, muss es dem Anlagekonto zugeführt werden.

Welche wichtigen Asset-Klassen gibt es? 

Assets werden in unterschiedliche Klassen eingeteilt. Für Anleger gibt es vor allem sechs verschiedene Klassen, die bei einer Anlage möglichst breit gestreut durchmischt werden sollten. Bei den immateriellen Assets stehen Anleihen, Liquidität und Aktien auf dem Investitionsplan. Bei den materiellen Assets sind vor allem Sammlerstücke, Rohstoffe und Immobilien interessant. Je nach Assetklasse muss zwischen gleichmäßigen und volatilen Anlagen unterschieden werden.

Zuletzt geupdated am 01/09/2022 von Timm Schaffner

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