Asset Allocation: Definition und Erklärung 

Als Asset Allocation wird die Aufteilung des Kapitals in verschiedene Assetklassen bezeichnet. Der Begriff kann in Deutschland als Vermögensaufteilung übersetzt werden. Ein Asset selbst ist ein Vermögenswert, der Begriff Asset kommt aus dem Englischen. Es kann sich bei Assets um Aktienanleihen, Wertpapiere aber auch Kunstgegenstände, Rohstoffe oder ein Auto handeln.  

Asset Allocation:  Verschiedene Asset Klassen

Durch Asset Klassen werden bei der Asset Allocation alle Vermögenswerte zusammengenommen, deren Risiko- und Renditeverhältnis ähnlich ausfällt. Neben Aktien und anderen Werten wird auch Barvermögen zu den Asset Klassen gezählt. Es folgt eine weitere Unterteilung in Nebenwerte, Standardwerte und mittelgroße Werte, die an der Börse auch als Smallcaps, Midcaps und Largecaps bekannt sind. Mit diesem Grundwissen lässt sich die Asset Allocation einfach erläutern. 

Beispiel: So wird eine Asset Allocation in der Praxis angewandt 

Im Rahmen der Asset Allocation trifft der Investor eine Entscheidung darüber, welchen Anteil seines zur Verfügung stehenden Kapitals er in welche Asset Klasse investieren möchte. Wer beispielsweise 40 Prozent in Wertpapiere, 20 Prozent in Immobilien , 20 Prozent in Anleihen und 20 Prozent als Tagesgeld investiert, hat damit eine Asset Allocation getroffen. 

Das Vorgehen dient der Risikominimierung durch eine breitere Streuung, da verschiedene Asset Klassen miteinander gemischt werden. Bei aktiven Investments ist die Asset Allocation oft wenig bedeutend, da im Rahmen von Stockpicking auf eine schnelle und kurzfristige Rendite gesetzt wird. 

Bei passiven Investments ist die Asset Allocation von hoher Wichtigkeit, denn viele Studien belegen, dass das Asset Management bei dieser Art der Geldanlage zu den wichtigsten Stellschrauben gehört. Im Rahmen von Investments kann es zu Verschiebungen von Asset Allocations kommen, diese sind nicht dauerhaft festgelegt.

Zuletzt geupdated am 01/09/2022 von Timm Schaffner

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