ASK (Briefkurs): Definition und Erklärung 

Als ASK (Englisch für nachfragen) wird der Briefkurs bezeichnet. Dieser Kurs definiert den niedrigsten Wert, zum dem ein Verkäufer seine Aktien bereit ist zu veräußern. Das Pendant zum Briefkurs ist der Geldkurs (BID), mit dem festgelegt wird, welches das höchste Gebot eines Anlegers ist. Der Wert des Briefkurses befindet sich grundsätzlich über dem des Geldkurses, der sogenannte „Bid-Ask-Spread“ ist die Bezeichnung der Differenz (zu Deutsch auch Geld-Brief-Spanne). 

ASK: Nicht nur bei Wertpapieren relevant  

ASK und BID-Kurse treten überall dort auf, wo an öffentlichen oder geschlossenen Börsen Handel betrieben wird. Nicht nur auf dem Aktienmarkt, sondern auch beim Handel mit Rohstoffen oder Edelmetallen spielt der Kurs eine Rolle. Um Aktionären zu demonstrieren, welches der niedrigste Kaufpreis für die von ihm gewünschte Aktie ist, wird ihm der ASK/Briefkurs bereitgestellt. Er kann dann individuell entscheiden, ob er bereit ist, zu diesem Preis zu investieren. 

Beispiel: Das Zusammenspiel von ASK und BID praktisch erklärt

Hat sich ein Investor zum Kauf einer bestimmten Aktie entschieden, legt er seinen Geldkurs fest. Damit zeigt er an, welchen Preis er für ein Wertpapier bezahlen möchte. An der Börse trifft er nun auf den AKS/Briefkurs. Wenn der Geldkurs bei 200 Euro liegt, der Briefkurs aber bei 220 Euro, entsteht somit ein Spread in Höhe von 20 Euro. 

Stößt ein Aktionär mit Kaufinteresse auf ein Angebot der gewünschten Wertpapiere mit einem Preis von 5 Euro pro Aktie und hat er dabei selbst einen Geldkurs von 5,50 Euro festgelegt, kann der Verkäufer die Marge von 0,50 Euro pro verkauftem Wertpapier als Gewinn für sich verbuchen

Zuletzt geupdated am 01/09/2022 von Timm Schaffner

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