Arrondieren: Definition und Erklärung 

Die Arrondierung ist eine Bezeichnung mit unterschiedlichen Bedeutungen. Im Rahmen des Finanzwesens wird darunter eine Anpassung von Portfolios und Aktienpaketen an individuelle Kundenvorgaben verstanden. Durchgeführt wird die Arrondierung entweder durch Kauf oder Verkauf einzelner Wertpapiere oder Anteilscheine.  

Arrondieren: Glatte Zahlen durch Kauf und Verkauf

Arrondieren im eigenen Portfolio bedeutet, dass der Broker durch Zukauf oder Verkauf von Wertpapieren eine glatte Stückzahl generiert. Dies hat Auswirkungen auf künftige Termingeschäfte, kann aber auch ein persönlicher Wunsch des Anlegers sein. Arrondiert werden kann im Gesamten, aber auch nur für eine einzelne Aktie, die in gewünschter (runder) Stückzahl vorhanden sein soll. 

Beispiel: So können Portfolios arrondiert werden

Es gibt verschiedene Auslöser, warum ein Portfolio arrondiert wird. Denkbar wäre zum Beispiel ein geplantes Termingeschäft, bei dem eine bestimmte Anzahl an Wertpapieren (meist 100 Stück) auf den Markt geworfen werden soll. Wenn sich im eigenen Portfolio nur 99 Stück befinden, ist kein Geschäft möglich. Durch Arrondierung hat ein Investor nun die Möglichkeit, seine Aktienmittel aufzustocken und so die gewünschten 100 Aktien zu besitzen. 

Es gibt jedoch auch Anleger, die schlicht eine bestimmte Anzahl an Wertpapieren wünschen und diese weder über- noch unterschreiten möchten. In dem Fall ist der Broker angehalten, durch Arrondierung immer dafür zu sorgen, dass nach An- und Verkaufsgeschäften eine glatte Summe bestehen bleibt.

Zuletzt geupdated am 01/09/2022 von Timm Schaffner

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