Amortisation: Definition & Erklärung 

Hinter dem Begriff Amortisation steht im Wirtschaftsraum die Berechnung von Erträgen in einem vordefinierten Zeitraum. Bekanntes Synonym ist der Begriff Tilgung. Die Amortisation beschreibt den Prozess, bei einem eine getätigte Investition später als Ertrag wieder zurückfließt

Für Unternehmen bedeutet Amortisierung, dass sich eine zuvor getätigte Investition rentiert hat und dass sie als Erlös oder Gewinn verbucht werden konnte. Gewinne aus einer Investition werden erst dann als relevant erachtet, wenn die Anschaffung zuvor amortisiert wurde. Eine Amortisationsrechnung wird daher im Vorfeld von Investitionen häufig durchgeführt, um das Ziel zu ermitteln.

Welche Arten der Amortisation gibt es?

Es wird zwischen direkter und indirekter Amortisation unterschieden. Bei der direkten Amortisation zahlt ein Schuldner in gleichmäßigen Abständen einen Teil der Investition zurück. Durch diesen Prozess werden im Rahmen der Laufzeit die Schulden reduziert. 

Die indirekte Amortisation verändert sich nicht, der Schuldner zahlt Rückzahlungen auf ein vom Gläubiger vorgegebenes Konto oder Depot. Dieses Kapital kann vom Gläubiger bei vollständiger Rückzahlung der Investition verpfändet werden.

Beispiel: Amortisation im Unternehmen bei Investitionen 

Ein Unternehmen investiert in neue Maschinen und nutzt hierfür das vorhandene freie Kapital. Umsätze, die das Unternehmen nun generiert, werden zunächst der Amortisation zugeschrieben, es wird noch kein Gewinn durch die Investition verzeichnet. Erst wenn eine vollständige Amortisation stattgefunden hat und der Investitionspreis getilgt ist, kann von einem Zugewinn gesprochen werden.

Zuletzt geupdated am 01/09/2022 von Timm Schaffner

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