Alte Aktien: Definition & Erklärung

Gibt eine Aktiengesellschaft neue Aktien heraus, werden die zuvor vorhandenen Aktien als alte Aktien bezeichnet. Grundsätzlich können nur beide Aktienarten gleichzeitig vorkommen, wenn aufgrund von Kapitalerhöhungen neue beziehungsweise junge Aktien emittiert werden. Die zuvor schon auf dem Markt vorhandenen Wertpapiere gehören dann zu den alten Aktien. 

Der Unterschied zwischen den beiden Aktientypen ist, dass neue Aktien meist inmitten eines Geschäftsjahres emittiert werden und dann noch nicht voll dividendenberechtigt sind. Der Kurs alter Aktien ist vergleichsweise hoch, während die jungen Aktien zunächst auf die volle Dividendenberechtigung warten. 

Alte Aktien: Wann gleichen sich neue und alte Aktien an?

Zu Beginn der neuen Emittierung junger Aktien gibt es eine Wertdifferenz. Alte Aktien sind mehr wert, bis die neuen Aktien ebenfalls voll dividendenberechtigt sind. Ab diesem Zeitpunkt wird nicht mehr zwischen neuen und alten Aktien unterschieden. 

Beispiel: Wie Besitzer alter Aktien ihren Besitzanteil halten können

Werden durch die Erhöhung des Grundkapitals neue Aktien emittiert, haben Besitzer von Altaktien in der Regel ein Bezugsrecht. So haben sie die Möglichkeit, ihren Anteil des Unternehmensbesitzes konstant zu halten, der durch den Vertrieb von neuen Aktien ansonsten schwanken könnte. 

Besitzer alter Aktien sind bei der Emittierung neuer Aktien nicht verpflichtet, ihr Portfolio aufzustocken, sie können die alten Aktien halten, ohne neue Wertpapiere dazu zu kaufen.  

Zuletzt geupdated am 01/09/2022 von Timm Schaffner

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