Alibaba Aktie kaufen und investieren – Anleitung für Anfänger

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Der asiatische Online-Riese und quasi Amazon-Mitbewerber erlebt seit Jahren einen Höhenflug sondergleichen. Der Firmenwert vom Unternehmen des exzentrischen Gründers Jack Ma wird mittlerweile auf mehr als 400 Milliarden US-Dollar beziffert, was Alibaba zu einem der wertvollsten Internetunternehmen der Welt macht. Oft ärgern sich Anleger darüber, nicht bereits zu einem früheren Zeitpunkt ihr Geld in Alibaba-Aktien angelegt zu haben, bevor der Wert des Unternehmens förmlich explodiert ist.

Offizielle Webseite von Alibaba

Offizielle Webseite von Alibaba

Doch frei nach dem Grundsatz “Besser spät als nie!” ist diese verpasste Chance längst kein Grund, nicht jetzt noch ein entsprechendes Investment zu tätigen. Schließlich verzeichnet das Unternehmen enorme Gewinne, weshalb sich das Wertpapier durchaus auch langfristig am Aktienmarkt etablieren könnte. Auch wenn Alibaba bisher noch keine Dividenden gezahlt hat und Anleger deshalb auf Kursgewinne angewiesen waren, um dann mit dem Wiederverkauf der Aktie Gewinne zu erzielen, so hatten Analysten für das Jahr 2021 die ersten Dividenden-Ausschüttungen prognostiziert.

Wenn Sie sich nun aufgrund dieser Parameter dazu entschlossen haben, Alibaba-Aktien zu erwerben, jedoch vor eventuellen Gebühren zurückschrecken, möchte ich Ihnen im folgenden Artikel das Unternehmen Alibaba ein wenig detaillierter näher bringen, um Sie bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen.

Step by Step zum Kauf von Alibaba-Aktien

Musste man vor gar nicht allzu langer Zeit noch bei seiner Bank vorstellig werden oder einen Broker zu Rate ziehen, so gestaltet sich der Aktienerwerb dieser Tage aufgrund der Möglichkeiten, die das Internet bietet, sehr viel unkomplizierter. So werden inzwischen sogar mit dem Smartphone Börsenbewegungen überwacht und entsprechende Käufe oder Verkäufe getätigt.

Diese einfache Handhabung ist jedoch Fluch und Segen zugleich. Einerseits bieten diese Möglichkeiten zwar praktisch jedermann problemlos Zugriff auf alle Arten von Börsengeschäften, auf der anderen Seite lauert jedoch genau hier auch eine gewisse Gefahr, einem unseriösen Anbieter für derartige Portale auf den Leim zu gehen, weil schlichtweg das notwendige Knowhow fehlt.

Auch die Gebühren werden im Rahmen derartiger Transaktion oftmals nur unzureichend oder gar nicht berücksichtigt. Damit Sie diesbezüglich nichts dem Zufall überlassen müssen, erkläre ich Ihnen in meinem Tutorial jeden einzelnen Schritt, der notwendig ist, um Alibaba-Aktien zu kaufen.

Schritt 1: Der richtige Broker

Der Handel mit Aktien hat aufgrund der technischen Entwicklung des Internets und mobiler Endgeräte eine wahre Renaissance erlebt und erfreut sich einer nie dagewesenen Nachfrage. Darauf hat auch der Markt reagiert und bietet inzwischen unzählige Plattformen zum Trading, welche ihre Angebote längst auch in Form von Apps auf Smartphones und Tablets transportieren.

In diesem Kontext ist es jedoch wichtig zu wissen, dass viele dieser Apps gar nicht auf den tatsächlichen Handel mit Aktien abzielen, sondern eher auf die sogenannten CFDs ausgerichtet sind, bei welchen es sich um sogenannte Differenzkontrakte handelt.

Hierbei halten Sie jedoch keine wirklichen Anteile in der Hand, sondern spekulieren auf Kursbewegungen. Wenn Sie mit echten Aktien handeln möchten, benötigen Sie einen Broker wie beispielsweise den renommierten Anbieter eToro, welcher alle relevanten Parameter auf sich vereint.

Dazu gehören beispielsweise:

  • überschaubare Gebühren
  • transparente Kostenstruktur
  • schnelle Ausführung
  • deutscher Kundensupport
  • offizielle Zertifizierung

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Schritt 2: Auf der Plattform anmelden

Wenn die Entscheidung für eine Plattform gefallen ist, steht im nächsten Schritt die Registrierung an. In diesem Zusammenhang genügt eine einfache Accounterstellung jedoch nicht, denn darüber hinaus ist es außerdem notwendig, dass Sie sich im Anschluss daran auch entsprechend verifizieren.

Aktienkonto eröffnen bei eToro

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Wie jeder andere seriöse Anbieter in diesem Bereich verlangt auch eToro dafür einen Identitäts- und Adressnachweis (POI + POA). Um diese Kriterien zu erfüllen, ist einerseits ein gültiges Ausweisdokument notwendig. Zum anderen benötigen Sie auch einen Nachweis darüber, dass Sie tatsächlich an der auf dem Ausweis angegebenen Adresse leben. Das kann beispielsweise mit einer aktuellen Stromrechnung geprüft werden.

Auch wenn dieses Prozedere unter Umständen als etwas kompliziert wahrgenommen werden kann, stehen dahinter weitreichende Sicherheitsbestrebungen, mit deren Hilfe ein maximaler Schutz vor Betrügern gewährleistet werden soll.

Schritt 3: Einzahlen des Geldes

Wenn der Account erst einmal freigeschaltet worden ist, können Sie sich nun zunächst einmal mit Ihren Zugangsdaten einloggen, um sich mit dem Portal ein wenig vertraut zu machen. Um jedoch aktiv am Aktienmarkt teilzunehmen, ist noch ein weiterer Schritt notwendig – nämlich die Einzahlung eines Guthabens.

Der Anbieter eToro bietet in diesem Kontext jedoch ein Demo-Konto an, damit sich insbesondere Neulinge auf diesem Gebiet schon mal etwas ausprobieren können, sich an die ganze Bedienoberfläche gewöhnen und die wichtigsten Grundsätze des Tradings quasi mit Spielgeld in der Praxis umsetzen können. Nicht selten wird bei der ersten Einzahlung eine höhere Summe vorausgesetzt als bei weiteren Geldtransfers auf das Nutzerkonto.

Allerdings sind auch hier keine utopischen Beträge vorgeschrieben. In aller Regel beträgt die minimale Ersteinzahlung lediglich wenige hundert Dollar bzw. Euro. Zudem würde es sich ohnehin auch als nicht sehr zielführend erweisen, mit erheblich weniger zu beginnen, da schließlich auch sogenannte Diversifikationen genutzt werden sollen.

Hinsichtlich der Einzahlung wird üblicherweise ein breites Spektrum unterschiedlicher Methoden wie beispielsweise PayPal oder auch eine konventionelle Banküberweisung zur Verfügung gestellt. Hierbei empfiehlt es sich jedoch, die Gebühren im Auge zu behalten, um sich böse Überraschungen zu ersparen. Außerdem sollte das Geld möglichst schnell auf dem Account zur Verfügung stehen, denn schließlich können manchmal wenige Stunden dafür sorgen, dass eine gute Chance zur Investition vorüberzieht.

Schritt 4: Kauf einer Alibaba-Aktie

Wichtig zum Kauf einer Alibaba-Aktie ist zunächst einmal, sich im Klaren darüber zu sein, dass das Wertpapier an unterschiedlichen Börsen gehandelt wird. Minimale Kursunterschiede ergeben sich in diesem Kontext schon allein aufgrund von Differenzen zwischen den Währungen.

ALIBABA Aktie kaufen - Order

ALIBABA Aktie kaufen – Order

Die Identifikatoren für die Alibaba-Aktie sehen wie folgt aus:

  • WKN – A117ME
  • Kürzel – BABA
  • ISIN: US01609W1027

Wichtig zu wissen ist in diesem Zusammenhang allerdings noch, dass darauf zu achten ist, die tatsächliche Aktie zu erwerben und nicht versehentlich ein CFD-Trading durchzuführen.

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Was ist Alibaba?

Beim Unternehmen des exzentrischen Gründers Jack Ma handelt es sich um einen der weltweit größten Online-Händler, der streckenweise mehr Umsatz generiert hat als Amazon und Ebay in Kombination. Allein im Jahr 2013 haben hier Waren im Wert von 248 Milliarden Dollar den Besitzer gewechselt.

Über Alibaba

Die im Jahr 1999 gegründete Handelsplattform war ursprünglich dafür konzipiert worden, chinesische Unternehmen mit Firmen aus der ganzen Welt in Verbindung zu bringen. Mittlerweile hat sich die vormals lediglich in Fernost bekannte Plattform eine weltweite Reputation im Online-Handel erarbeitet und ist aus diesem Bereich nicht mehr wegzudenken.

Was den Kursverlauf der Aktie anbetrifft, so hatte das Wertpapier im Herbst letzten Jahres ihr 52-Wochen-Hoch erreicht, ist seitdem allerdings wieder ein wenig abgefallen.

Sehen Sie hier den Aktienkurs der Alibaba Aktie:


Warum in Alibaba investieren?

Für einen Schritt in Richtung Investment gibt es gleich mehrere ebenso offensichtliche wie stichhaltige Argumente. Einerseits bietet sich derzeit schon allein deshalb eine gute Möglichkeit zum Kauf von Alibaba-Aktien, weil diese seit dem Hoch im Herbst 2020 um Einiges gefallen sind.

  • Das bietet Ihnen die Möglichkeit, zum jetzigen Zeitpunkt das Wertpapier vergleichsweise günstig einzukaufen und damit perspektivisch Gewinne einzufahren. Schließlich lautet der Grundgedanke hinter einer Investition jeglicher Art ja, dann einzukaufen, wenn die Preise niedrig sind und zu verkaufen, wenn der Wert idealerweise am höchsten ist.
  • Das gilt auch und besonders für Aktien. Leider jedoch gibt es nach wie vor viele Menschen, die genau das Gegenteil tun und sich von einem Hype um eine boomende Aktie anstecken lassen. Ein solcher Hype erfolgt allerdings üblicherweise dann, wenn eine Aktie bereits in die Höhe geschossen ist.
  • Erheblich cleverer ist es jedoch zumeist, sie zu einem Zeitpunkt zu erwerben, wenn sie vergleichsweise günstig zu haben ist und großes Potential verspricht. So wie eben die Alibaba-Aktie. Der Abfall der Aktie ist zu einem nicht unwesentlichen Teil einerseits den Streitigkeiten mit der chinesischen Regierung geschuldet und hängt andererseits auch mit dem Umstand des streckenweise unklaren Verbleibs des Gründers Jack Ma zusammen.
  • Es sind also eher keine wirtschaftlichen Ursachen, die zum jetzigen Börsenkurs beigetragen haben, was im Klartext bedeutet, dass das Unternehmen nach wie vor auf gesunden Füßen steht und sich der Erfolgskurs kurz- bis mittelfristig fortsetzen wird, was auch mit einem Anstieg der Aktie einhergehen sollte.
  • Das Unternehmen Alibaba ist noch immer ein überaus erfolgreicher Konzern mit einem hohen Marktanteil, weshalb es sich gerade jetzt lohnt, sich Anteile am Unternehmen zu sichern, bevor die Aktie wieder steigt.

Auf diese Faktoren sollte beim Kauf der Alibaba-Aktie geachtet werden

Natürlich sollte man nichtsdestotrotz die politischen Turbulenzen um Jack Mas Lebenswerk auch weiterhin sehr genau beobachten, um über eventuelle Tendenzen, in welche Richtung auch immer, so früh wie möglich informiert zu sein.

Zunächst einmal sollte sich jeder, der sich mit dem Gedanken einer entsprechenden Investition trägt, der Tatsache bewusst sein, dass Alibaba nach wie vor keine Dividenden auszahlt. Das bedeutet im Klartext, dass sich ein möglicher Gewinn ausschließlich durch den Kauf und Verkauf der Anteile ergeben kann. Ob das Unternehmen jemals den Weg der Dividendenausschüttung gehen wird, ist derzeit noch unklar. Momentan deutet jedoch, entgegen der Expertenprognosen, eher (noch) nichts auf derartige Absichten hin.

Insgesamt sind verschiedene Faktoren bei der Betrachtung von besonderer Bedeutung. So spielt beispielsweise der Markt, in dem sich ein Unternehmen bewegt, eine ebenso große Rolle wie seine Stellung in diesem Markt. Nun birgt die E-Commerce-Branche nach wie vor enormes Wachstumspotenzial, was zwar einerseits zu mehr Konkurrenz führen könnte, auf der anderen Seite jedoch auch die Marktanteile Alibabas unter Umständen sogar noch massiv vergrößert.

Der Kuchen wird also sehr wahrscheinlich noch erheblich größer, sodass sich das Stück, welches Alibaba für sich beansprucht, sogar dann vergrößert, wenn der Anteil des Unternehmens am Markt gleichbleibt. Wenn es Alibaba jedoch sogar schaffen sollte, in einem noch größeren Markt einen höheren Anteil zu sichern, hat der Konzern gute Chancen, zum größten Anbieter der Welt zu avancieren.

Wie kann das Risiko diversifiziert werden? Alternativen und Ergänzungen

Als auf globaler Ebene größter Konkurrent Alibabas ist sicherlich Amazon zu nennen. Sollte sich Alibaba jedoch noch aggressiver auf den nordamerikanischen und europäischen Markt drängen, könnte das in einem interessanten Zweikampf um die weltweite Vormachtstellung münden.

Allerdings hat sich längst auch innerhalb der eigenen Landesgrenzen ernsthafte Konkurrenz formiert. So ist das ebenfalls chinesische Unternehmen JD.com gestärkt aus der Corona-Krise hervorgegangen und hat sich dadurch weitere Marktanteile gesichert.

Das liegt in erster Linie an der Tatsache, dass das Geschäft bei Alibaba in der jüngsten Vergangenheit zuweilen ins Stocken geriet, da das Unternehmen von externen Lieferdiensten abhängig ist, wohingegen JD.com ein eigenes Liefernetzwerk betreibt und seine angebotenen Produkte daher zuverlässiger zu den Kunden transportieren konnte.

Letztlich wird es also wohl aller Voraussicht nach auf einen Kampf gegen Amazon auf internationaler Ebene und eine dauerhafte Konkurrenzsituation mit JD.com innerhalb Chinas hinauslaufen.

Alibaba Aktie kaufen: Vor- und Nachteile im Überblick

In der folgenden Übersicht finden sich einige der relevantesten Vor-und Nachteile, die im Rahmen einer Investition in Alibaba-Aktien in die Entscheidungsfindung einfließen sollten.

Vorteil
Nachteil
Wachstumsbranche: Alibaba hat sich in einem massiven Wachstumsmarkt längst als feste Größe etabliert und ist aus dem E-Commerce kaum noch wegzudenken.
Politische Turbulenzen: Da es in der jüngeren Vergangenheit Turbulenzen um Kartellrecht und Regulierungen gab, sollten die Beziehungen des Unternehmens mit dem chinesischen Staat sorgfältig beobachtet werden.
Stabilität trotz Corona: Trotz der globalen pandemischen Lage hat es Alibaba geschafft, beispielsweise im dritten Quartal 2020 etwa 30 % mehr Umsatz als im gleichen Zeitraum des Vorjahres zu erwirtschaften
Schnelllebiges Geschäft: Durch den wachsenden Markt ist eine verschärfte Konkurrenzsituation in der Zukunft nicht unwahrscheinlich.
Wachstumspotenzial des Unternehmens: Alibaba hat seine Möglichkeiten nach wie vor nicht voll ausgeschöpft und könnte sich mit entsprechenden Bestrebungen auch im europäischen Markt erhebliche Anteile sichern.
Keine Dividende: Nach wie vor bringen Alibaba-Aktien keine Dividenden und aktuell deutet auch nichts darauf hin, dass sich das kurz- oder mittelfristig ändern wird.

Diese Gebühren können beim Investieren in die Alibaba Aktie anfallen

Grundsätzlich kann eine allgemeingültige Aussage zu den anfallenden Gebühren nicht seriös getroffen werden, da hierfür mehrere Faktoren verantwortlich sind. So können sich die Kosten beispielsweise in Abhängigkeit der Frage, WO die Aktien erworben werden, in wesentlichem Maße unterscheiden.

Die Gebührenstrukturen der Broker differieren schließlich zum Teil erheblich. Wer eToro nutzt, muss für den Kauf beispielsweise schon mal gar keine Gebühren entrichten. Zumindest wenn es um eine tatsächliche Long-Position geht, also wirkliche Aktien des Unternehmens gekauft werden.

Hinzu kommen leichte Unterschiede zwischen dem im Chart angegebenen Preis und dem des Briefkurses. Auch Wechselkurse können in diesem Kontext durchaus eine Rolle spielen. CFD- Geschäfte hingegen, also sogenannte Differenzkontrakte, sind in aller Regel nicht gebührenfrei. Natürlich muss man sich auch stets vor Augen halten, dass Gebühren im Allgemeinen auch zum Lebensunterhalt des Brokers beitragen, weshalb man diesen zumeist überschaubaren Kosten auch nicht zu viel Negativität beimessen sollte.

Letztendlich sollte eine niedrige Gebühr niemals höher gewichtet werden als das Potenzial der Aktie selbst. Prinzipiell bieten sich im Rahmen der Gebühren Online-Broker in besonderem Maße an, da diese kein teures Filialnetz mit streckenweise erheblichen Mieten für die Gewerbeflächen unterhalten müssen.

Fazit: Alibaba Aktie kaufen oder nicht?

Zusammenfassend lässt sich im Bezug auf die Alibaba-Aktie so einiges konstatieren. Das Unternehmen Alibaba ist untrennbar mit seinem exzentrischen Gründer Jack Ma verknüpft und wird es auch immer bleiben. Selbst wenn der ehemalige Lehrer aus irgendwelchen Gründen irgendwann einmal aus dem Unternehmen ausscheiden sollte, so werden die Menschen sehr wahrscheinlich auch weiterhin Alibaba mit dem schillernden Jack Ma assoziieren.

Diese öffentliche Wahrnehmung mag dem Unternehmen auf den ersten Blick nicht guttun, da auch jede Verfehlung Mas auf den E-Commerce-Giganten zurückfallen könnte. Betrachtet man sich die Situation jedoch ein wenig genauer, so birgt eben genau diese Verflechtung des Unternehmens mit seinem Gründer auch einen erheblichen Vorteil, denn durch die Tatsache, dass dieser quasi die gesamte Aufmerksamkeit auf sich zieht, können die verantwortlichen Strippenzieher in dessen Schatten vergleichsweise ungestört arbeiten und das Unternehmen weiter mit innovativen Ideen voranbringen.

Das betrifft zunächst einmal die Unternehmensgeschicke im Allgemeinen. Hinsichtlich der Aktie stellt dieser Umstand allerdings durchaus ein zweischneidiges Schwert dar. Durch die enge Verknüpfung des Gründers mit dem Unternehmen können auch Entscheidungen Mas einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Aktie haben. Wenn dann noch öffentlichkeitswirksam kartellrechtliche Konflikte bzw. behördliche Regulierungsprobleme ausgetragen werden oder zumindest aufgrund Mas Popularität nach außen durchsickern, erweist sich das für die Aktie oftmals als wahrer Bärendienst.

Andererseits spielt eben auch hinsichtlich der Aktie der positive Effekt der Omnipräsenz Mas eine indirekte Rolle. Auch hier bringen firmeninterne Entscheidungen und Prozesse das Unternehmen entscheidend voran, welche erheblich schwieriger vorgenommen werden könnten, wenn die Verantwortlichen nicht davon profitieren würden, dass man im Hintergrund ungestört arbeiten kann.

Dadurch erhöht sich perspektivisch auch der Wert des Unternehmens, was wiederum die Aktienkurse steigen lässt. Sowohl also im operativen Geschäft als auch im Bezug auf den Aktienkurs bringt die Fokussierung auf den exzentrischen Gründer eher Vorteile als Nachteile mit sich. Daraus resultiert, in Kombination mit dem zukunftsträchtigen Markt, in dem sich Alibaba bewegt und der Stellung, die das Unternehmen darin einnimmt, eine glänzende Prognose, was die künftige Entwicklung am Aktienmarkt anbetrifft.

Wer Alibaba-Aktien erwirbt, investiert also in ein längst etabliertes Unternehmen mit hervorragenden Aussichten für die Zukunft und sollte sich diesbezüglich an einem langfristigen Investment orientieren, um die Chancen des Marktes im Allgemeinen und des Unternehmens im Besonderen in optimaler Art und Weise für sich zu nutzen und eventuell sogar irgendwann von Dividenden zu profitieren.

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