Aktiv gemanagte Fonds: Definition und Erklärung

Wenn von aktiv gemanagten Fonds gesprochen wird, ist damit gemeint, dass ein Fondsmanager für die Anleger die Wahl der richtigen Wertpapiere trifft und den Handel damit verantwortet. Zudem entscheidet der Fondsmanager darüber, in welche Anleihen oder Aktien der Fonds investiert werden soll, um die höchstmögliche Rendite zu erzielen.

Die Individualität eines aktiv gemanagten Fonds

Aktiv gemanagte Fonds können in verschiedene Kategorien fallen, zum Beispiel klassische Aktienfonds, Anleihen (Rentenfonds) oder Mischfonds. In der Regel wird das genaue Vorgehen mit dem Kunden im Voraus abgestimmt, damit die Anlagestrategie individuell auf den Kunden zugeschnitten ist.

Die aktive Einflussnahme eines Fondsmanagers soll dazu führen, dass aktiv gemanagte Fonds langwierig besser abschneiden als der Markt. Anleger erhoffen sich dadurch eine überdurchschnittliche Rendite gegenüber zuvor festgelegten Vergleichsindexen, die als Vergleichsindex (Benchmark) dienen.

Mit aktiv gemanagten Fonds den Markt übertreffen

Der Fondsmanager nimmt aktiv Einfluss auf die Anlagestrategie, um sicherzustellen, dass der Fonds besser abschneidet als der Gesamtmarkt oder ein passiver Indexfonds (ETF). In der Regel wird für den direkten Vergleich eine Benchmark, zum Beispiel ein Wertpapierindex, herangezogen.

Tatsächlich schaffen es nicht alle Fondsmanager regelmäßig eine bessere Rendite zu erzielen als der Markt. Eine aktuelle Studie (von Scope) zeigt, dass von 2030 untersuchten aktiv gemanagten Aktienfonds (das entspricht 38 %) ihre Benchmark schlagen konnten. Im Jahr 2020 lag die Quote noch bei 46 %, somit fällt die Zahl der Fonds mit einer Outperformance über längere Zeiträume betrachtet deutlich geringer aus.


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Zuletzt geupdated am 05/07/2022 von Andre Witzel

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