Wie funktioniert der Aktienmarkt? – Alles was Sie wissen müssen

„Aktien sind riskant, kompliziert und nur etwas für reiche Menschen“ – so scheinen große Teile der deutschen Bevölkerung über den Aktienmarkt zu denken. Anders ist es nur schwer zu erklären, warum nur rund 17 % aller Deutschen ihr Geld in Aktien anlegen.

Die Wall Street: Eines, wenn nicht sogar DAS Zeichen für den Aktienmarkt

Angst und fehlendes Börsenwissen scheinen dabei die Haupttreiber zu sein, warum sich Millionen Menschen in Deutschland die Rendite an der Börse mit DAX, Nasdaq, NYSE & Co. entgehen lassen. Erfahren Sie jetzt, wie der Aktienmarkt funktioniert, wie Aktienkurse entstehen und wie auch Sie an der Entwicklung einer der historisch gesehen besten Assetklassen partizipieren können.

Was ist eine Aktie?

Aktien verbriefen Anteile an einer Aktiengesellschaft. Erwerben Sie Aktien eines bestimmten Unternehmens, so werden Sie ein Anteilseigner. Im Klartext: Sie sind Miteigentümer und direkt am Unternehmen beteiligt!

Apple, Amazon & Co.: Viele bekannte Namen sind an der Börse

Wie groß Ihr Anteil ausfällt, hängt von Ihrer Investition ab. Besitzen Sie beispielsweise 200.000 Aktien eines Unternehmens, das 4 Mio. Aktien im Umlauf hält, gehören Ihnen 5 % der Firma. In den meisten Fällen dürfte der Anteil von privaten Investoren jedoch deutlich geringer ausfallen. Dennoch ändert die Größe der Besitzverhältnisse nichts daran, dass Sie als Aktionär Ansprüche auf einen Bruchteil der Erträge haben können – z. B. die Gewinnbeteiligung in Form einer Aktien Dividende.

(Ihr Kapital ist gefährdet. Es fallen andere Gebühren an. Weitere Informationen finden Sie unter etoro.com/trading/fees.)

Wie entstehen Aktienkurse?

Aktienkurse schwanken – und zwar permanent und zum Teil auch mit drastischen Ausschlägen! Diese Kursschwankungen sind das Ergebnis von einem sich stetig verändernden Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage. Verläuft die Geschäftsentwicklung eines Unternehmens positiv, so lockt dies üblicherweise zahlreiche Investoren an. Die Folge ist, dass der Aktienkurs steigt, da es mehr Käufer als Verkäufer gibt. Verkünden Unternehmen hingegen, dass Umsatz- und/oder Gewinnziele nicht erreicht werden können, gibt der Aktienkurs üblicherweise nach. Dieser Rückgang resultiert daraus, da es mehr Verkäufer als Käufer gibt.

Rüstung Aktien
Beispiel Hensoldt: Aktienkurse schwanken je nach News stark – auch im deutschen DAX

Darüber hinaus bestimmen auch diese Faktoren die Aktienkurse:

  • Ergebnisberichte der Unternehmen (z. B. Quartalsberichte)
  • Politische Entscheidungen
  • Gesamtwirtschaftliches Umfeld
  • Stimmung der Marktteilnehmer

Wie kann ich Aktien kaufen?

Aktien werden an der Börse gehandelt. Dank der fortgeschrittenen Digitalisierung können Aktien heute einfach und unkompliziert über das Internet geordert werden. Um Aktien handeln zu können, benötigen Sie lediglich einen Broker-Account. Dieser Broker stellt Ihnen ein Wertpapierdepot zur Verfügung, in dem Ihre gekauften Aktien verwahrt werden. Sehen Sie sich in diesem Zusammenhang auch unbedingt meinen Vergleich der Aktien Broker an. Ich empfehle Ihnen, den kostengünstigen Broker Etoro zu nutzen.

Unser Tipp: Bei folgenden Brokern können Sie problemlos Aktien handeln. Probieren Sie es aus:

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Kursgewinne, Einbrüche, Erholung & Dividende – woher kommt meine Rendite?

Rendite mit Aktien erzielen Sie über zwei Wege: steigende Aktienkurse und Dividenden. Üblicherweise steigt der Aktienkurs eines Unternehmens, wenn sich das Unternehmen positiv entwickelt. Da an der Börse die Zukunft gehandelt wird, spielen auch die wirtschaftlichen Aussichten eine wichtige Rolle für den Aktienkurs. Trader verfolgen z. B. das Ziel, eine Aktie zu erwerben und nach einem Kursanstieg mit Gewinn zu verkaufen – dafür ist eine eingehende Analyse mit Tools von Bloomberg & Co. notwendig.

Dividenden Strategie
Mit Dividenden profitieren Sie von starken Unternehmen am Markt

Um Kursgewinne in frei verfügbares Geld zu verwandeln, muss die Aktie also zwangsläufig verkauft werden. Anders ist dies bei der Dividende. Während der Aktienkurs durch die Marktteilnehmer bestimmt wird, erhalten Sie die Dividendenzahlung direkt von dem Unternehmen, in das Sie investiert haben. Wenn Sie zu einem bestimmten Stichtag die Aktie eines Unternehmens mit einer Dividendenzahlung halten, sind Sie dividendenberechtigt. Bei deutschen Aktiengesellschaften ist dies der Tag der Hauptversammlung. Sie erhalten die Dividende in den Tagen danach bequem auf Ihr Konto überwiesen, ohne dass Sie tätig werden müssen.

Zu beachten ist, dass nicht jedes Unternehmen eine Dividende zahlt. Prominente Beispiele, die bisher keine Dividende zahlen, sind (Stand Oktober 2022):

  • Amazon (USA)
  • Alphabet (USA)
  • Tesla (USA)
Amazon Aktie kaufen
Amazon zahlt keine Dividende – obwohl es für das Unternehmen an den Märkten läuft und die Artikel in Scharen verkauft werden

Demgegenüber stehen Unternehmen, die ihre Investoren seit Jahrzehnten zuverlässig mit Dividendenzahlungen belohnen. Als Dividenden-Aristokraten werden Unternehmen aus dem amerikanischen S&P 500 Index bezeichnet, die Ihren Aktionären seit mindestens 25 Jahren in Folge jährlich steigende Dividenden überweisen. Exemplarisch genannt seien:

  • Procter & Gamble (USA)
  • Coca Cola (USA)
  • Pepsico (USA)

Meistens handelt es sich bei Unternehmen, die sich gegen eine Dividende entscheiden, um Wachstumsunternehmen. Diese Firmen nutzen ihre Gewinne, um in das eigene Wachstum zu investieren.

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Benötige ich eine Strategie, um Aktien zu handeln?

Kurz und knapp: Ja! Entscheiden Sie sich dazu, Aktien einfach auf gut Glück zu erwerben, kann dieses Vorhaben gewaltig scheitern. Grundsätzlich sollten Sie sich überlegen, ob Sie sich kurzfristig oder langfristig am Aktienmarkt beteiligen möchten.

Möchten Sie kurzfristig handeln, dann könnte Daytrading für Sie interessant sein. Hier handeln Sie Aktie auf Tagesbasis und treffen Kauf- und Verkaufsentscheidungen, die auf dem aktuellen Aktienchart und der aktuellen Nachrichtenlage basieren.

Aktien Daytrading Chartanalyse
Daytrading mit Aktien ist beliebt – das Problem: Es ist schwieriger, als viele vermuten

Als langfristiger Investor hingegen werfen Sie einen Blick auf die fundamentalen Daten des Unternehmens. Sie planen, eine Aktie langfristig oder gar für immer zu halten. Letzteres Vorgehen entspricht dem Investmentansatz Buy & hold.

Auch als langfristiger Investor sollten Sie für Ihre Aktienkäufe gewisse Regeln befolgen. Vielleicht kennen Sie die Börsenweisheit „Greife nie in ein fallendes Messer!“. Gemeint ist, dass beim Kauf einer Aktie höchste Vorsicht geboten ist, deren Kurs über einen längeren Zeitraum fällt. Auch wenn sich durch antizyklisches Investieren gute Renditechancen ergeben können, besteht hier die Gefahr, Geld zu verbrennen.

Up and down
Auf und Ab: Es ist sinnvoll, in Tranchen zu investieren

Sind Sie also an dem Erwerb einer Aktie interessiert, die längere Zeit gefallen ist, sollten Sie nur schrittweise einsteigen. Schließlich wissen Sie nie, wann die Aktie ihren Boden gefunden hat. Wichtig ist aber stets, dass Sie solche Kandidaten fundamental gründlich unter die Lupe nehmen.

Davon abgesehen ist das Investieren in Tranchen, wie der schrittweise Einstige im Fachjargon genannt wird, grundsätzlich eine sinnvolle Idee. So verhindern Sie, dass Sie mit einer großen Summe zu einem ungünstigen Zeitpunkt in die gewünschte Aktie einsteigen. Experten sprechen hier von dem Cost-Average-Effekt.

Die Bedeutung der Diversifikation für Ihr Aktien-Portfolio

Dass die Geldanlage in Aktien riskant ist, kann nicht von der Hand gewiesen werden. Allerdings lässt sich das Risiko erheblich reduzieren, wenn Sie intelligent investieren. Ein wichtiger Faktor in diesem Zusammenhang ist die Diversifikation, die der Risikostreuung dient.

Die Diversifikation unterliegt dem Motto: „Legen Sie nicht alle Eier in einen Korb!“. Dass dieser Punkt sehr wichtig ist, mussten erst kürzlich viele Wirecard-Anleger an den Märkten schmerzlich erfahren. Das Unternehmen im Bereich der Zahlungsverkehrsdienstleistungen meldete nicht nur Insolvenz an, sondern verursachte einen der größten Finanzskandale in Europa. Die Folge für die Anleger: ein schmerzhafter Totalverlust!

Finance Diversification
Niemals alle Eier in einen Korb – Diversifikation ist wichtig

Vor allem bei der Investition in Einzelaktien müssen Sie Ihr Aktien-Portfolio also ausreichend diversifizieren, damit Ihr Vermögen nicht in großer Gefahr ist. Das könnte konkret unter anderem bedeuten:

  • Teilen Sie Ihre Investmentsumme gleichmäßig auf 20 – 30 Einzeltitel auf.
  • Beachten Sie, dass die Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen stammen.
  • Achten Sie darauf, dass Sie Aktien aus unterschiedlichen Ländern erwerben.

Auch die beste Recherche schützt leider nicht vor Fehlentscheidungen. Daher spielt der Faktor Diversifikation (Risikostreuung) eine wichtige Rolle. Sie sollten also nicht in die Versuchung kommen, Ihr hart erarbeitetes Geld in nur eine einzelne Aktie zu investieren.

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Einzelaktien oder Fonds – was ist besser?

Nun stellen Sie sich vermutlich die Frage: „In welche Aktien soll ich investieren?“ Das ist eine gute Frage, denn die Auswahl ist riesig. Grundsätzlich gilt: Wenn Sie sich dafür entscheiden, Einzelaktien zu erwerben, sollten Sie ein gewisses Interesse für die Themen Wirtschaft & Börse mitbringen. Beim „Stock Picking“, also der gezielten Auswahl von Einzeltiteln, ist es essentiell, sich mit den jeweiligen Unternehmen zu beschäftigen.

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Über einen Fonds verwaltet jemand anders Ihr Kapital

Ein Investment in Einzelaktien darf also durchaus als herausfordernd bezeichnet werden. Viele „Stock Picker“ erzielen nicht die Markt-Rendite, die Sie mit einem vergleichsweise simplen Investment in einen Index erreicht hätten. Daher stellt sich die Frage, ob auch alternative Anlagemöglichkeiten bestehen. Und ja, die existieren. Sicher haben Sie schon einmal von Investmentfonds gehört. Viele private Investoren legen Ihr Geld in Fonds an, bei denen es sich um eine Sammlung von Wertpapieren handelt.

Gerade für Einsteiger wird häufig empfohlen, in Investmentfonds anzulegen. Da Fonds in viele verschiedene Wertpapiere investieren, ist eine Diversifikation gegeben. Bedeutet im Klartext: Ihr Geld ist breit gestreut angelegt, wodurch sich das Verlustrisiko reduziert. Stürzt eine Aktie im Kurs ab, befinden sich andere Aktien im Fonds, die diesen Kursverlust ggf. kompensieren können.

Weitere Vorteile von Investmentfonds:

  • Unkompliziertes Handling – Fonds aussuchen und Geld einzahlen. Den Rest erledigt der Fondsmanager für Sie.
  • Guter Überblick – Fondsgesellschaften müssen regelmäßig offenlegen, wie das Geld am Markt investiert wird.
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Fonds weisen meist eine niedrigere Rendite als der breite Aktienmarkt auf

Aber auch Fonds bieten nicht nur Vorteile. Die wesentlichen Nachteile von Investmentfonds sind:

  • Laufende Kosten – aktiv gemanagte Fonds verursachen regelmäßig anfallende Gebühren, die an Ihrer Rendite nagen. Als Orientierungswert: Sie können mit 1,5 – 2,5 % Gebühren kalkulieren.
  • Performance häufig nicht besser als der Markt – es gibt Ausnahmen, aber in der Regel performen aktiv gemanagte Fonds nicht besser als ein Index.

ETFs – die beste Investmentmöglichkeit für Börsen-Einsteiger?

Wenn „Stock Picking“ also risikoreich ist und aktiv gemanagte Fonds durch hohe Gebühren abschrecken, welchen Ansatz können Börsen-Neulinge dann verfolgen? Die Lösung könnte in einem ETF liegen. Bei einem Exchange Traded Funds (ETF) handelt es sich um einen passiven Fonds, der einen Index nachbildet (z. B. den DAX).

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Was bringen ETFs?

Da ein ETF nicht durch einen Fonds Manager betreut wird, fallen die laufenden Gebühren deutlich geringer aus. In der Regel verursachen ETFs jährliche Verwaltungsgebühren von weniger als 1 %.

Stammaktien vs. Vorzugsaktien – wo liegen die Unterschiede?

Entscheiden Sie sich für ein Investment in Einzelaktien, werden Sie mit unterschiedlichen Arten von Aktien konfrontiert. Überzeugt Sie beispielsweise die Aktie von Fuchs Petrolub, einem deutschen Hersteller & Vertreiber von Schmierstoffen aus dem MDAX, haben Sie die Wahl zwischen Stammaktien und Vorzugsaktien.

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Beispiel Volkswagen: Der Konzern gibt Stamm- und Vorzugsaktien am Markt aus

Während die Stammaktien mit Stimmrecht ausgestattet sind, enthalten die Vorzugsaktien kein Stimmrecht. Letzteres bedeutet im Klartext: Sie haben bei der Hauptversammlung des Unternehmens keine Möglichkeit, auf die Entscheidungen des Managements Einfluss zu nehmen. Der Aktienkurs der Stammaktien notiert gegenüber Vorzugsaktien häufig höher. Dafür fällt aber auch die Dividende niedriger aus, da Inhaber von Vorzugsaktien für den Verzicht ihres Stimmrechts mit einer höheren Dividende belohnt werden.

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Börsenbegriffe, die Sie kennen sollten

Um an der Börse Rendite zu erzielen, müssen Sie kein Börsenprofi werden. Dennoch ist ein solides Grundwissen von großem Vorteil, um ein besseres Verständnis für die Märkte zu entwickeln. In diesem Zusammenhang sollten Sie die folgenden Begriffe kennen, die Ihnen im Umfeld der Börse immer wieder begegnen werden.

  • Volatilität: Als Volatilität einer Aktie wird die Schwankungsbreite des Aktienkurses bezeichnet. Bei einer hohen Schwankungsanfälligkeit des Kurses sprechen Experten von einer volatilen Aktie. Je größer die Schwankungen ausfallen, desto höher ist die Volatilität. Der Begriff Volatilität kann sowohl auf Einzelaktien bezogen sein als auch auf den Gesamtmarkt.
  • Bluechips: Unter Bluechip-Aktien werden die Wertpapiere von besonders großen Unternehmen verstanden. Die auch als Standardwerte bezeichneten Aktien überzeugen durch eine lange Zeit am Markt, eine hohe Marktkapitalisierung und gelten als Big Player in ihrer Branche. Zu den Bluechip-Aktien am deutschen Aktienmarkt zählen beispielsweise Allianz, Siemens und Volkswagen.
  • Crash: Dass Aktien risikoreich sind, wird vor allem in einem Crash deutlich. Als Crash wird ein plötzlicher Kursabsturz in Höhe von mindestens 20 % verstanden.
  • WKN: Über die Wertpapier-Kennnummer (WKN) ist eine zweifelsfreie Identifizierung von Wertpapieren möglich. Sie wird für in Deutschland gehandelte Aktien vergeben. Weltweit gültig ist die ISIN (International Securities Identification Number).
  • Bären & Bullen: Der Bulle und der Bär werden als Sinnbild für aktuelle Entwicklungen an der Börse genutzt. Als Bullen werden die Optimisten an der Börse bezeichnet. Steigen die Märkte, so ist der Markt „bullish“. Die Pessimisten werden hingegen als Bären bezeichnet. Fallen die Kurse, sind die Märkte „bearish“.
  • Cost-Average-Effekt: Erwerben Sie regelmäßig Aktien über einen längeren Zeitraum hinweg, so erzielen Sie den Cost-Average-Effekt. Da Aktienkurse schwanken, erwerben Sie die Anteile stets zu einem anderen Preis. Mal erhalten Sie die Aktien zu einem niedrigeren Preis, mal zu einem höheren Preis, wodurch sich der Durchnittskosteneffekt ergibt. Sie können so die Gefahr umgehen, all Ihr Geld zu einem ungünstigen Zeitpunkt in eine Aktie zu investieren.
  • Market-Order: Hierbei handelt es sich um den bekanntesten und weit verbreitetsten Ordertypen. Mit einer Market-Order geben Sie Ihrem Broker den Auftrag, eine bestimmte Aktie sofort zum aktuellen Marktpreis zu kaufen oder verkaufen. Garantiert ist die sofortige Ausführung, nicht aber der Preis.
  • Limit-Order: Wählen Sie diesen Ordertyp zum Kauf oder Verkauf Ihrer Aktien, bestimmen Sie den Preis, zu dem die Aktie gekauft oder verkauft werden soll. Wird dieses Preisniveau nicht erreicht, wird keine Order ausgeführt.
  • Transaktionsgebühren: Wenn Sie mit Aktien handeln, fallen in der Regel Transaktionsgebühren  bzw. Ordergebühren an. Achten Sie daher bei der Wahl Ihres Brokers darauf, dass die Gebühren niedrig sind.

Fazit: Aktien zählen zu den besten Assetklassen

Dass Aktien nur für reiche Menschen geeignet sind, stellt sich als falsch heraus. Aktien zählen zu den besten Investmentmöglichkeiten, um mit der Zeit ein Vermögen aufzubauen. Natürlich sind Aktien aber alles andere als risikolos. Aktienkurse schwanken permanent und können auch drastisch einbrechen – der Corona-Crash im Jahr 2020 war zuletzt ein gutes Beispiel dafür. Historisch gesehen erholen sich die Märkte aber nach jedem Crash, sodass in der Vergangenheit über lange Zeiträume hinweg eine positive Rendite entstanden ist.

In aktien investieren Tipps
Die Anlage am Aktienmarkt ist vielversprechend

Wer sich das Investment in Einzelaktien nicht zutraut, der kann entweder auf aktiv gemanagte Investmentfonds zurückgreifen. Eine kostengünstige Alternative sind sogenannte ETFs, die einen Index abbilden. Entscheiden Sie sich für einen zuverlässigen Broker, um Zugang zum Aktienmarkt zu erhalten. Der Broker bietet Ihnen die Möglichkeit, Aktien zu handeln und sie in einem Wertpapierdepot zu verwahren. Achten Sie bei der Wahl Ihres Brokers auf günstige Ordergebühren. Ansonsten gilt: Sorgen Sie für eine ausreichende Diversifikation in Ihrem Portfolio und investieren Sie nur Geld, auf das Sie im Zweifel verzichten können.

(Ihr Kapital ist gefährdet. Es fallen andere Gebühren an. Weitere Informationen finden Sie unter etoro.com/trading/fees.)

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Zuletzt geupdated am 31/10/2022 von Maren

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