Warum verlieren über 90 % der Trader Geld im Trading?

Der Intraday-Handel ist im Allgemeinen eine beliebte Vorgehensweise. Viele Trader glauben, dass es beim Intraday-Trading nur um die richtigen Ideen und die Wahrnehmung von Chancen geht. Es geht jedoch viel mehr darum, wie die Händler ihre Risiken managen und an ihrer Handelsdisziplin festhalten können. Einige häufige Fehler, die von Intraday-Händlern begangen werden, bestehen darin, Ihre Positionen zu mitteln, keine Nachforschungen anzustellen, zu viel zu handeln und zu sehr Empfehlungen zu folgen. Diese Fehler haben dazu geführt, dass viele Daytrader Verluste hinnehmen mussten. Rund 90 % der Intraday-Trader verlieren beim Handel Geld.

Im Folgenden sind für Ihre Kenntnisnahme einige Gründe aufgeführt, warum Akteure beim Intraday-Handel oft Geld verlieren:

1. Keinen Stop-Loss setzen 

Der Stop-Loss ist ein Hilfsmittel, welches den Händler davor bewahrt, mit seiner offenen Position einen großen Verlust zu erleiden. Eine Stop-Loss-Order ist eine Orderart, mit der Händler den Broker anweisen können, die gehandelten Vermögenswerte unter ihrem Kaufpreis zu verkaufen, um Verluste zu reduzieren. Da diese Order sofort ausgeführt wird, können Intraday-Händler den Verlust reduzieren, wenn die Preisbewegungen gegen ihre Erwartungen verlaufen. Aber unerfahrene Trader setzen in der Regel keine Stop-Losses in ihren Trades, was zu teilweise enormen Verlusten führt. Als Trader sollte man versuchen, seine Gewinne zu maximieren, aber man sollte auch versuchen, seine Verluste zu minimieren. 

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2. Keine technische Analyse durchführen 

Nicht wenige Trader folgen einfach den Empfehlungen anderer oder Prognosen von Dritten und führen keine eigenen technischen Analysen durch. Händler sollten den Markt überblicken, die Preise überprüfen, das Volumen analysieren, die vorherigen Trends überprüfen und andere technische Indikatoren begutachten, bevor sie ihre Intraday-Orders platzieren. Es ist einer der größten Fehler, den Intraday-Händler machen, sich zu beeilen, nur um Kauf- oder Verkaufsaufträge zu erteilen. Man sollte stets eine angemessene technische Analyse durchführen und erst dann mit dem Handel beginnen.

Gleichzeitig muss aber bewusst sein, dass die technische Analyse das Sentiment des Marktes nicht in vollem Umfang erfassen kann.

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3. Gegen den Trend agieren 

Der Satz „Trend ist dein bester Freund“ funktioniert an den Finanzmärkten immer. Dem Trend nicht zu folgen, ist ein weiterer großer Fehler, den unerfahrene Daytrader häufig machen. Sofern ein Trader nicht über langjährige Erfahrung und Kenntnisse des Marktes verfügt, sollte er stets versuchen, mit dem Trend zu gehen. 

Wenn sich der Markt in einem starken Aufwärtstrend befindet, sollte man versuchen, nur in Aufwärtsrichtung zu handeln, es sei denn, es gibt einen starken Widerstand oder einen Ausbruch aus dem Chartmuster. Wenn der Händler wider besseren Wissens gegen den Trend handeln möchte, sollte er einen engen Stop-Loss setzen, um Verluste zu minimieren. 

Trendphasen

Der Herde folgen

Viele Händler folgen aus Bequemlichkeit oder Zeitmangel anonymen Gerüchten oder so bezeichneten Empfehlungen, die von den Medienhäusern und Brokern verbreitet werden. Dies ist ein weiterer großer Fehler, den Intraday-Trader häufig machen.

Man sollte den Intraday Trading Tipps und Gerüchten niemals ohne eigene Analyse blind folgen. Wenn Sie sich an die vermeintlich gut gemeinten Empfehlungen halten, ohne eine eigene Analyse durchzuführen, kann dies zu enormen Verlusten führen. Heutzutage gibt es viele Webseiten im Internet, die den Händlern oft kostenfrei helfen, ihre eigene Analyse durchzuführen.

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4. Beim Traden ungeduldig sein 

Viele Daytrader haben es eilig, ihre Gewinne zu buchen oder treffen ihre Handelsentscheidungen in einem stressigen Umfeld unter Zeitdruck. Dieses Verhalten ist einer der Gründe, warum sie beim Intraday-Handel regelmäßig Verluste machen. Viele Händler buchen Gewinne im Kopf bereits, bevor sie ihre Kursziele oder Stop-Loss festlegen. Händler sollten ihre Trades aber auf erprobte Weise planen, indem sie beispielsweise ihr Stop-Loss- und Gewinnzielniveau festlegen und erst dann ihre Trades ausführen. Ungeduldig zu sein und Handelsstrategien häufig grundlos zu ändern, ist einer der größten und folgenschwersten Fehler, die Intraday-Händler machen.

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5. Keine Vorarbeiten machen oder nicht recherchieren

Daytrader sollten immer gründlich den Markt recherchieren, bevor sie eine Position eingehen respektive einen Kauf- oder Verkaufsauftrag erteilen. Sie sollten die Recherche im Vorfeld des Markteintritts durchführen und dabei entscheiden, welches Asset zu Beginn der nächsten Handelssitzung gekauft oder verkauft werden soll. Wenn sie erst während der Handelssitzung Nachforschungen anstellen und Entscheidungen treffen, können sie unter anderem profitable Gelegenheiten verpassen.

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6. Verluste nicht emotionslos wegstecken

Einbußen gehören zum Trading ebenso wie Gewinne. Ein Händler auf Erfolgskurs muss lernen, beides zu akzeptieren und ohne Emotionen zu verkraften. In der Praxis ist es leider so, dass häufige Gewinne die Trader leichtsinnig machen, und wiederholte Verluste sie zum Zorn verleiten. Sie tun sich mit derartigen Emotionen keinen Gefallen. Behalten Sie stattdessen einen kühlen Kopf und denken Sie positiv. Verluste können niemals vollkommen ausgeschaltet werden, der erfolgreiche Trader zeichnet sich durch deutlich mehr Gewinne als Einbußen aus.

Regelmäßiges Üben im Demomodus hilft Ihnen dabei, die persönliche Performance zu verbessern. Mit der Zeit steigt die Trefferquote beim Eröffnen von Positionen und Sie lernen, mit immer wieder vorkommenden Verlusten richtig umzugehen.

Der Negativsaldoschutz bewahrt Anleger vor Verlusten, die über eingezahlte Summen im Depot hinausgehen.

Fazit: Alle Trader verlieren – manchmal

Wir haben in diesem Beitrag Fehler beschrieben, die vor allem von Tageshändlern gemacht werden. Dies geschah aus gutem Grund. Die meisten Neulinge fangen als Daytrader an und machen in den ersten Wochen die meisten Fehler.

In der Tat kann so gut wie kein Tageshändler Fehler bei der Positions-Eröffnung vermeiden. Teilweise liegt das an der Natur des Tradings, oft aber an der mentalen Verfassung der Akteure. Sie können Fehler beim Trading nie ganz ausmerzen, aber es besteht eine gute Chance, Fehlentscheidungen mit der Zeit zu minimieren. Bleiben Sie, zumindest in der Anfangsphase, dem Intraday-Handel treu, denn er hat seine Vorteile: Beim Intraday-Handel benötigen Händler kein großes Kapital, zudem werden viele Assets mit Margin gehandelt. Sie können auch nachts ruhig schlafen, ohne sich Gedanken darüber zu machen, wie die Märkte am nächsten Tag öffnen werden. Aufgrund der dynamischen Natur des Finanzmarktes können sie riesige Gewinne verbuchen und kurzfristig Geld verdienen, wenn sie die Grundprinzipien des Daytradings befolgen. Den größten Gefallen tun Sie sich, indem Sie wirklich jede Position mit einer möglichst engen Verlustbegrenzung versehen. Wie eng der Stop-Loss gesetzt werden kann, hängt von der Strategie ab. 

Des Weiteren können Sie Fehler vermeiden, indem Sie auf Sicht und in sehr kurzen Intervallen traden. Scalping ist zwar die Vorgehensweise mit der meisten Arbeit, aber auch die lukrativste und sicherste Strategie, weil sie keine Prognosen seitens der Kursentwicklung erforderlich macht.

(Risikohinweis: 79,17% der privaten CFD Konten verlieren Geld)

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Zuletzt geupdated am 03/02/2022 von Andre Witzel

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